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Home Sonderthemen Usedom Welcher Strom kommt
21:45 14.12.2018
Bei der Wahl des Stromanbieters geht es nicht um den Strom, der aus der Steckdose kommt, sondern um den Strom, den der Kunde mit seinem Geld finanziert. Foto: djd/Andriy Popov
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(djd). Ohne Strom funktioniert in den meisten deutschen Haushalten fast nichts. Erst wenn der „Saft“ einmal ausbleibt, wird den Menschen die Bedeutung der Energie aus der Steckdose bewusst. Zum Lebenselixier Strom sollte man einige wichtige Dinge wissen. 

Welcher Strom kommt aus meiner Steckdose? 

Bei der Wahl des Stromanbieters geht es nicht um den Strom, der aus der Steckdose kommt, sondern um den Strom, den der Kunde mit seinem Geld finanziert. Bei manchem Anbieter finanzieren die Kunden noch Kohle- und Atomstrom, oft ohne es zu wissen. 

Die großen Energiekonzerne würden zwar Ökostromtarife anbieten, aber weiterhin die Produktion aus Kohle- oder Atomstrom mit anderen Angeboten subventionieren. „Echter“ Ökostrom dagegen werde ausschließlich aus Wind- und Wasserkraft sowie Sonnenenergie produziert.

Was tun, wenn der monatliche Abschlag zu hoch erscheint?

Wer mit dem Abschlag an seinen Stromanbieter nicht zufrieden ist, meldet sich bei ihm, gibt seine Daten und den Zählerstand durch und welche Elektrogeräte er nutzt. Der Anbieter berechnet auf dieser Basis den Abschlag. Aber selbst wenn man am Ende eines Abrechnungsjahres zu viel gezahlt haben sollte, erhält man zu viel bezahltes Geld zurück und der Abschlag wird neu berechnet.

Wie kann man seinen Stromanbieter in eine neue Wohnung mitnehmen?

Wichtig sind die Zählernummern vom alten sowie dem neuen Stromzähler. Einfach die Zählerstände am Ein- und Auszugstag notieren und den aktuellen Stromanbieter anrufen.

Der kümmert sich um die Abwicklung. Die Anmeldung kann auch bis maximal sechs Wochen nach Schlüsselübergabe rückwirkend durchgeführt werden.

Gleiches gilt für die Abmeldung der alten Wohnung. Für die neue Wohnung benötigt man natürlich Daten wie Adresse, Personenanzahl oder neue Geräte.

Wie kann ich den Stromanbieter wechseln?

Für einen Anbieterwechsel reichen Zählernummer und -stand sowie der Name des aktuellen Stromanbieters (im Idealfall die Kundennummer).

Einfach beim neuen Anbieter anrufen und die Daten durchgeben. Er kümmert sich auch um die Kündigung beim aktuellen Stromlieferanten. Perfekt wäre es, wenn man eine alte Abrechnung heraussucht, damit man sich bei der Abschlagszahlung an dem tatsächlichen Jahresplanverbrauch orientieren kann. Sollte man sich bei einem Einzug noch nicht für einen Stromanbieter entschieden haben, ist der Grundversorger für den Strom verantwortlich. Dessen Preise sind aber meist höher, daher ist es wichtig, sich schnell für einen Anbieter zu entscheiden.

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