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10:30 11.09.2018
Mit AIDA Cruises sauber unterwegs. Umwelttechnologien zur Schadstoffreduzierung sind ein Thema des ROSTOCK CRUISE FESTIVAL-Symposiums am 15. September. AIDA Cruises ist auf dem Gebiet seit Jahren Vorreiter. Die „AIDAperla“ und „AIDAprima“ fuhren 2011 als erste Kreuzfahrtschiffe mit emissionsfreundlichem Flüssiggas. F.: OZ-Ar./O. Arscholl

„Es ist das erklärte Ziel von AIDA Cruises, die Emissionen der gesamten Flotte so weit wie möglich zu senken.Wir unterstützen die Klimaziele von Paris und die der „International Maritime Organization“ und investieren Jahr für Jahr Millionen von Euro in die Entwicklung und praktische Umsetzung neuer, effizienter Umwelttechnologien an Bord unserer Schiffe“, sagte Felix Eichhorn, President AIDA Cruises, anlässlich der Vorstellung des aktuellen Nachhaltigkeitsberichtes AIDA cares 2018.

AIDA Cruises ist sich seiner Verantwortung bewusst und leistet seit Jahren Pionierarbeit im Bereich der Entwicklung alternativer Antriebsformen. Das Unternehmen hat bereits in Flüssigerdgas (LNG) als Antriebstechnologie investiert, als dies in der Branche noch kein großes Thema war. Diese Strategie zahlt sich aus: 2023 wird bereits mehr als die Hälfte aller Gäste von AIDA Cruises auf Kreuzfahrtschiffen reisen, die ganz oder teilweise mit emissionsarmem LNG betrieben werden.

Aida

Neue Methoden der Energiegewinnung wie „Power to Gas“ haben das Potenzial, LNG zukünftig vollständig CO2-frei zu gewinnen, um damit der klimaneutralen Schifffahrt weiter näher zu kommen. AIDA Cruises unterstützt diese Forschungen in verschiedenen Projekten. 2022 plant AIDA Cruises erstmals auf einem Schiff seiner Flotte die Nutzung von Batterien als Energiequelle im Schiffsbetrieb in der Praxis zu testen.

Bereits heute LNG-Nutzung im Hafenbetrieb mit Dual-Fuel-Motoren

2011 hat AIDA Cruises sich mit dem Auftrag zum Bau von „AIDAprima“ und „AIDAperla“ als erstes Kreuzfahrtunternehmen für den Einsatz von emissionsarmem Flüssigerdgas entschieden. Dank eines Dual-Fuel-Motors an Bord können beide Schiffe während der Hafenliegezeit – durchschnittlich 40 Prozent der Betriebszeit – ihre Energie emissionsarm aus LNG produzieren. Voraussetzung hierfür ist die landseitige Bereitstellung von LNG im jeweiligen Hafen. Die Emissionen von Feinstaub und Schwefeloxiden werden nahezu vollständig vermieden. Der Ausstoß von Stickoxiden und die CO2-Emissionen verringern sich nachhaltig.


"Wir freuen uns, dass wir als Premiumpartner des ersten ROSTOCK CRUISE FESTIVALs dem Kreuzfahrtstandort Rostock weiter wichtige Wachstumsimpulse geben werden. Martime Großveranstaltungen wie diese tragen dazu bei, generationsübergreifend neue Zielgruppen für diese einzigartige Urlaubsform zu gewinnen."

Hansjörg Kunze, Vice President Communication & Sustainability


Die Praxistauglichkeit dieser innovativen Technologie hat AIDA Cruises erstmals mit „AIDAprima“ im Frühjahr 2016 unter Beweis gestellt. Am 7. Mai 2016 erfolgte anlässlich der Taufe in Hamburg der weltweit erste LNG-Betrieb eines Kreuzfahrtschiffes. Aktuell kann Flüssigerdgas in den Häfen Hamburg (Deutschland), Rotterdam (Niederlande), Le Havre (Frankreich), Southampton (Großbritannien), Zeebrügge (Belgien), Funchal (Madeira/Portugal) und Barcelona (Spanien) zur Verfügung gestellt werden. In weiteren Häfen des Mittelmeeres wie Marseille (Frankreich) oder Civitavecchia (Italien) ist die Aufnahme des LNG Betriebes noch in 2018 geplant. Mit Palma de Mallorca (Spanien) und Kiel (Deutschland) werden ebenfalls Gespräche geführt.

2018 erstmals vollständiger LNG-Betrieb eines Kreuzfahrtschiffes

Mit „AIDAnova“ wird AIDA Cruises im November 2018 das weltweit erste Kreuzfahrtschiff in Dienst stellen, das zu 100 Prozent mit emissionsarmen Flüssiggas (LNG) betrieben werden kann, im Hafen und auf See. Bis 2023 folgen zwei weitere AIDA-Schiffe dieser neuen Generation, die in der Meyer Werft in Papenburg gefertigt werden. Von allen fossilen Brennstoffen ist LNG die derzeit umweltfreundlichste Option zur Verringerung von Emissionen, die in der Praxis einsetzbar ist. Gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft leistet AIDA Cruises seit vielen Jahren Pionierarbeit auf dem Gebiet der Erforschung und des Einsatzes alternativer Antriebstechnologien sowie moderner Umwelttechnik und geht diesen Weg konsequent weiter. Neben der Erforschung von Möglichkeiten der CO2-freien Gewinnung von Flüssigerdgas aus regenerativen Quellen, befassen wir uns aktuell zum Beispiel auch mit der möglichen Nutzung von Brennstoffzellen oder Batterien.

Über Landstromanschluss Versorgung mit Ökostrom möglich

Neun von zwölf Schiffen der AIDA-Flotte verfügen bereits heute über einen Landstromanschluss bzw. sind technisch dafür vorbereitet. Derzeit ist Hamburg der einzige Hafen in Deutschland, der einen Landstromanschluss bereitstellt. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Testphase in 2016 wird „AIDAsol“ seit April 2017 in Hamburg Altona über eine Landstromanlage mit Ökostrom versorgt. Durch das Abschalten der Hauptmaschinen während der Hafenliegezeiten (rund 40 Prozent der Betriebszeit eines Kreuzfahrtschiffes) reduzieren sich die Emissionen auf nahezu Null. 2018 sind insgesamt 22 Anläufe von „AIDAsol“ in Hamburg Altona geplant.Neben„AIDAsol“ verfügen auch „AIDAprima“ und „AIDAperla“ über Landstromanschlüsse. Zwei weitere Schiffe („AIDAbella“ und „AIDAluna“) werden bis Ende 2018 vollausgerüstet und vier Schiffe der AIDA-Flotte sind bereits heute technisch für Landstrom vorbereitet („AIDAdiva“, „AIDAblu“, „AIDAmar“, „AIDAstella“). Mit dem Seehafen Kiel, der Stadt Kiel und der Landesregierung Schleswig-Holstein hat AIDA Cruises im April 2018 eine Modernisierungspartnerschaft zum Aufbau einer Landstrominfrastruktur im Kieler Hafen ab 2019 unterzeichnet. Entsprechende Gespräche werden auch für den Hafen Rostock geführt, um Landstrom und die LNG-Versorgung verfügbar zu machen.

Es ist das erklärte Ziel von AIDA Cruises, bis 2020 alle Schiffe vollständig mit einem Landstromanschluss auszurüsten.

Weitere Informationen darüber, wie AIDACruises umweltfreundlich unterwegs ist, gibt es auch unter: www.aida.de/aidacares. PM

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