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Home Sonderthemen Rügen Vom Lehrling in der Küche zum Hotel-Direktor
09:11 10.06.2019
Hoteldirektor Rainer Kress (l.) und Sales & Marketing-Manager Johannes Diethelm. FOTO: DIRK HOFFMANN


„Man wird nie fertig mit dem Lernen.“

Rainer Kress
Direktor Seehotel „Großherzog von Mecklenburg“ Boltenhagen



Schwerin. Die „Last Minute-Aktion“ für freie Ausbildungsplätze im Rahmen der Fachkräftekampagne Durchstarten in MV (durchstarten-in-mv.de) ist Anfang Mai beendet worden. „Mit unserer Aktion wurde deutlich, wo die Not im Land inzwischen am größten ist. Gastronomie, Industrie, Handel und Handwerk suchen dringend Azubis. Die laufende Konjunktur füllt die Auftragsbücher der Unternehmen. Wir müssen immer im Auge behalten, dass die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften entscheidend zum Geschäftserfolg dazu gehört“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe.

Innerhalb der Aktion konnten die Ausbildungsuchenden im Azubi-Atlas alle Firmen auswählen, die einen freien Ausbildungsplatz aktuell gemeldet hatten. Besonders gefragt: Köche, Restaurantfachleute, Hotelfachleute, Fachkräfte im Gastgewerbe, Hotelkaufleute, Kaufleute im Einzelhandel und Verkäufer, Fachlageristen und Fachkräfte Lagerlogistik sowie Mechatroniker sowie Anlagen-, Industrie-, Konstruktions-, Verfahrens- und Zerspanungsmechaniker.

310 Last-Minute-Angebote waren im Azubi-Atlas für potenzielle Auszubildende freigeschaltet. 160 Unternehmen haben innerhalb des vierwöchigen Zeitraums mitgemacht. 230 Bewerbungsformulare wurden über die Kampagnen-Website durchstarten-in-mv.de versandt. Die Internetseite durchstarten-in-mv.de ist neu aufgebaut.

Die Zielgruppen sind erweitert worden. Sie werden noch direkter über den Kampagnen-Internetauftritt und soziale Medien angesprochen, auf denen sie unterwegs sind. So bekommt jeder genau die auf seine Zielgruppe zugeschnittenen Informationen. Hierzu zählen Ausbildungsinteressierte (Schüler mit Abschluss Mittlere Reife, Schüler mit Abschluss Abitur sowie Studienabbrecher), Einflussnehmer (Eltern, Großeltern usw. sowie Wegbegleiter wie zum Beispiel Vereine, Ehrenämter, Lehrer usw.) sowie die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern.


Für das Mecklenburger Hallenhaus in Rostock wird ein neuer Gastronom gesucht. FOTO: IGA PARK
Für das Mecklenburger Hallenhaus in Rostock wird ein neuer Gastronom gesucht. FOTO: IGA PARK

Rostock. Zu den vielen Neuerungen und Änderungen, die im IGA Park Rostock nach und nach durch- und umgesetzt werden, gehört auch ein Neustart im gastronomischen Bereich. Mit Beginn des Jahres 2020 soll dies realisiert werden. Von Seiten des IGA Parks ist man offen für pfiffige Ideen. Deshalb ist man auch nicht abgeneigt, sich Verrücktes, in jedem Fall aber Kreatives, anzuschauen. Einzig die ganzjährige Öffnung ist Bedingung.

Es stehen das Untergeschoss des Mecklenburger Hallenhauses mit Außenterrassen, insgesamt ca. 550 Quadratmeter, und mehr als 5000 Quadratmeter Außenanlagen zur Verfügung. Zahlreiche Parkplätze können mit genutzt werden. Es wird eine dauerhafte Zusammenarbeit angestrebt, deshalb sind langfristige Mietlaufzeiten zu günstigen Konditionen impliziert. Der IGA Park verzeichnet jährlich ca. 200 000 Besucher.

Wer sich angesprochen fühlt: Punkten Sie mit großartigen Ideen, handwerklichem Können und ganz viel Berufung!

Info info@iga2003.de


Diane Nikolaus in dem neuen Geschäft „Fliegende Fische 2.0“ im Rostocker Hof. FOTO: ANETTE PRÖBER
Diane Nikolaus in dem neuen Geschäft „Fliegende Fische 2.0“ im Rostocker Hof. FOTO: ANETTE PRÖBER

                   
Von Anette Pröber


Rostock. Knalliges Grün oder Gelb, Animaldrucke, weite Oberteile zu verkürzten Hosen. Und die Schlaghose kommt wieder. So beschreibt die Rostocker Modeexpertin Diane Nikolaus den Frühjahrs- und Sommertrend 2019. Trends und Linien sind allerdings nicht festgezurrt. „Alles ist erlaubt. Hauptsache, der Kunde fühlt sich wohl.“ Seit 30 Jahren kleiden drei Frauen der Familie Nikolaus – Mutter Angelika mit den Töchtern Diane und Doreen – modebewusste Rostocker ein. Vor kurzem eröffnete das Familienunternehmen mit den „Fliegenden Fischen 2.0“ im Rostocker Hof ein achtes Ladengeschäft in der Hansestadt.

Angefangen hatte alles Anfang der 80er Jahre. Damals nähten Angelika und Diane Nikolaus zunächst für sich, Freunde und Bekannte modische Bekleidung, die in der DDR Mangelware war. Schon bald boten sie diese auf Flohmärkten an und ab März 1989 auf 35 Quadratmetern in der Rostocker Leonhardstraße 16. „Die Schlangen vor der Modeboutique ,Angelic’ waren legendär“, erzählt Diane Nikolaus. Bis zu 300 Näherinnen in der Stadt arbeiteten zu Spitzenzeiten für das Geschäft.

Der Unternehmergeist und das Gespür für einzigartige Mode und Marken sind das Erfolgsgeheimnis bis heute geblieben. Mit ihrem achten Modeshop in Rostock hat sich Familie Nikolaus selbst ein Jubiläumsgeschenk gemacht. „Es war seit längerer Zeit unser Wunsch, auch im Rostocker Hof in der Innenstadt präsent zu sein. Unsere Waren ergänzen gut das anspruchsvolle Angebot im Einkaufszentrum“, erklärt Diane Nikolaus, die innerhalb der Familie für den stationären Einzelhandel zuständig ist. Schwester Doreen betreut den Online-Handel, der mit den Stores noch enger verbunden werden soll. „Der Kunde kann dann entscheiden, wie und wo er die Waren bei uns kaufen möchte.“

Der Laden im Rostocker Hof mit bekannten Labeln wie No Excess und PME Legend für Herren oder Schmuddelwedda, Superdry, khujo, Monari für Frauen richtet sich an modebewusste und sportliche Kunden. Der Name „Fliegende Fische“ stammt von einem der Nikolaus-Läden in der „Kröpi“, der seit 2003 mit extravagantem und frechem Chic vor allem junge Leute erfreut. Der Zusatz 2.0 verdeutlicht nun, so Diane Nikolaus, dass man älter geworden ist und generationsübergreifend stilvolle Akzente setzen möchte. „Der Rostocker schätzt gute Qualität und wir stellen uns auf die Wünsche ein.“ Übrigens kann auch die Laden-Dekoration gekauft werden. Ob Kerzenleuchter, Vasen oder Osterschmuck, alles keine Massenware, sondern viele begehrte Einzelstücke.

Heiner Ganz, Manager im Rostocker Hof, freut sich über die neuen Mieter: „Das Modehaus Nikolaus ist ein großer Gewinn. Zum einen ist unser Center mit 43 Geschäften gut vermietet und zum anderen passt das Angebot ausgezeichnet in unseren Branchenmix. Endlich können auch Männer im Rostocker Hof aus einem breiteren Modeangebot wählen.“
                               

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