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10:34 03.11.2021
Dr. Sarah Schneider behandelt Patientin Katharina Lüdecke. Assistentin ist Juliane Hahn. Foto: Schneider

Mit ihrer eigenen Praxis „VISTOC“ im Rostocker Hof haben sich die Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie bzw. Oralchirurgie Dr. Sarah Schneider (35) und Dr. Dr. Daniel Schneider (38) ihren Traum erfüllt. Der Praxisname steht für Dinge, die ihnen wichtig sind: VIS bedeutet französisch Gesicht und TOC sind drei Buchstaben ihrer Wirkungsstätte Rostock. Die erfahrenen Chirurgen bieten ein breites Leistungsspektrum, das von der schonenden Entfernung von Weisheitszähnen, dem Einsatz künstlicher Zahnwurzeln (Implantate), Kieferhöhlenoperationen bis hin zu Knochenaufbau und Gesichtschirurgie reicht. Wenn gewünscht, arbeiten die Ärzte mit Lachgas, das die Patienten in einen Dämmerschlaf versetzt.

„Immer häufiger begegne ich älteren Patienten, die an einer Parodontitis leiden, einer bakteriellen Entzündung des Gewebes, das den Zahn umgibt“, sagt Dr. Sarah Schneider. In Deutschland seien etwa 11 Millionen Menschen von schwerer Parodontitis betroffen. Unbehandelt führt eine Parodontitis zum Zahnverlust. Für Patienten ist der Beginn der Erkrankung zumeist schwer festzustellen, betont Dr. Sarah Schneider. In enger Zusammenarbeit mit den behandelnden Zahnärzten erfolge bei ihnen die komplexe Therapie, die auch den Wiederaufbau von Knochen und Weichgewebsdefekten umfasst.

Verlorene Zähne komplett zu ersetzen, gelingt heutzutage durch die Implantation von künstlichen Zahnwurzeln. Selbst dann, wenn der Kieferknochen nicht mehr kräftig genug ist. „Für uns sind solche Problemfälle eine Herausforderung“, unterstreichen die Mediziner. Durch innovative Behandlungsmethoden könne der Aufbau des zahntragenden Knochens so unterstützt werden, dass fast bei jedem Patienten das Setzen von Implantaten möglich wird.

Im Zusammenspiel von Mund, Kiefer und Gesicht sind dem Medizinerpaar hohe ästhetische Ansprüche bei der Ausübung ihres „Handwerks“ sehr wichtig. Sie helfen durch eine Vielzahl von operativen Behandlungen bei der Wiederherstellung von Gesichtspartien nach Unfällen oder Tumorerkrankungen. Auch rein schönheitschirurgische Eingriffe werden ambulant vorgenommen. „Es lassen sich viele positive Effekte mit minimalem Einsatz, auch ganz ohne Operationen, erreichen“, verspricht Dr. Dr. Daniel Schneider. Durch die Kombination mit nicht-chirurgischen Anti-Aging-Behandlungen seien sehr natürliche und hochästhetische Ergebnisse möglich. Anette Pröber


Sprechstunde für Psoriasis-Patienten

Unimedizin Rostock mit innovativen Therapieangeboten

Es juckt, es schuppt und es geht weit über die Haut hinaus – Patienten mit Schuppenflechte (Psoriasis) leiden nicht nur unter teils schweren Hautveränderungen, sondern auch unter ihrer Umwelt. Besonders Jugendliche und junge Erwachsene fühlen sich wegen ihrer Hauterkrankung oft ausgegrenzt. Anlässlich des Welt-Psoriasistages am 29. Oktober wies die Unimedizin Rostock auf ihre speziellen Beratungs- und Therapieangebote hin.

Prof. Dr. Steffen Emmert, Leiter der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie der Unimedizin Rostock, kennt die Leidenswege seiner Patienten gut: „Wer zu uns kommt, hat schon viele Therapien hinter sich.“ Die Unimedizin Rostock hat für sie eine Spezialsprechstunde etabliert, in der sich ein Team von fachkundigen Ärzten unter der Leitung von Oberarzt Dr. Alexander Thiem um die individuell bestmögliche Behandlung kümmert. Seit einem Jahr besteht auch die Möglichkeit, sich ambulant unter Fachpflegeanleitung einer Biologika-Therapie zu unterziehen. Dies sind moderne Antikörpertherapien, die die Schuppenflechten-Entzündung oft zu 100 Prozent unterbinden, so dass keine Hautveränderungen mehr zu sehen sind.

Im Studienzentrum der Hautklinik werden regelmäßig Therapiestudien zu Psoriasis und anderen entzündlichen Hauterkrankungen wie Neurodermitis durchführt.

Info: Interessenten für eine Studienteilnahme können sich direkt an das Studienzentrum wenden: studienzentrum.dermatologie@med.uni-rostock.de.