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10:45 21.09.2020
Die weltweiten Ölreserven sind auf Rekordniveau. Das belegen Daten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Grafik: IWO
Bodo Pendzinsky Heizöl-Vertrieb

Die Zahlen belegen es: Die Versorgung mit Erdöl ist dauerhaft sicher und die Ölreserven werden voraussichtlich wesentlich länger halten als sie benötigt werden. In der Energiestudie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sind die gewinnbaren Erdölmengen mit 244 Milliarden Tonnen angegeben (Stand: 2018) – und befinden sich damit auf Rekordniveau.

Trotz des weltweit steigenden Verbrauchs an Erdöl reichen diese Reserven noch mehrere Jahrzehnte, da auch die Fördermengen jährlich zunehmen. Zusätzlich gibt es noch über eine halbe Billion (502 Milliarden) Tonnen Ölressourcen, die bereits gefunden wurden, aber mit heutiger Technik noch nicht wirtschaftlich gefördert werden können.

Unabhängig davon ist jedoch ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem fossilen Rohstoff nötig. Einen wesentlichen Beitrag können zum Beispiel effiziente Heizgeräte leisten. Moderne Öl-Brennwertgeräte können den Heizölbedarf gegenüber veralteten Heizkesseln bereits deutlich senken. Eine verbesserte Gebäudedämmung und die Einbindung von Solarenergie in einer Hybridheizung verstärken die Einsparung weiter.

Und für die Zukunft sind die Anlagen auch gerüstet: Derzeit werden innovative CO2-reduzierte Kraft- und Brennstoffe entwickelt, die ohne Öl auskommen. Sie könnten Diesel, Benzin und Heizöl künftig in zunehmender Menge beigemischt werden.

Infos: www.zukunftsheizen.de, www.futurefuels.blog


Mit Photovoltaik-Anlagen im Eigenheim Strom zu erzeugen, lohnt sich nach Auskunft der Verbraucherzentrale weiterhin. Etwa 30 Prozent des eigenen Strombedarfs kann von einer privaten Photovoltaik-Anlage gedeckt werden.

Dieser Autarkiegrad spart zum einen die Kosten für den Strombezug. Zum anderen wird das Klima geschützt. Bei einem Haushalt mit vier Personen und einem durchschnittlichen jährlichen Verbrauch von 3000 Kilowattstunden wird der Verbrauch um bis zu 900 Kilowattstunden und die jährliche CO2- Erzeugung dieses Haushalts um etwa 500 Kilogramm reduziert.

Photovoltaik-Anlagen sind in den vergangenen Jahren preisgünstiger geworden. Dadurch kann eine Neuanlage noch kostendeckend oder mit Gewinn betrieben werden, obwohl die Einspeisevergütung gesunken ist. Für ein Einfamilienhaus müssen für eine Anlage mit 10 Kilowatt Peak Spitzenleistung etwa 14 000 bis 18 500 Euro kalkuliert werden. Ein passender Speicher kostet etwa 11 500 bis 16 000 Euro brutto.

Info: www.verbraucherzentrale-energieberatung.de, Tel. 0800 809 802 400 (Anrufe kostenlos)

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