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11:19 05.08.2021
Das Damen-Duo Anna Maria Haas (li.) und Marianne Blum in „Die Waffeln der Frau“. Foto: Fuchs (SPC)

Wahnwitzige Szenen, urkomische Dialoge, große Emotionen, wunderbare Musik, geschliffene Klavierkunst, Weltpolitik und live gebackene Waffeln – die Berliner Sängerin und Kabarettistin Marianne Blum und die Pfälzer Konzertpianistin, Geigerin und Bodypercussionistin Anna Maria Haas packen das ganz große Besteck aus und bieten alles, was man, frau und jede*r dazwischen will und braucht, um geistig und kulturell gestärkt überleben zu können. Frisch zubereitet und tellerwarm von zwei Vollblutweibern serviert. Wir wünschen guten Appetit.

Theater Vorpommern GmbH

JETZABA hat sich das Duo genannt, denn die Damen sind nicht mehr doof genug, um abgebügelt zu werden und noch nicht abgehoben genug, um bügeln zu lassen. Daraus ergeben sich viele Fragen, die für alle relevant sind, auch für die, die nicht bügeln können: Wer hat Angst vorm Gendersternchen und warum hat er keine anderen Probleme? Sind wir überhaupt schon bereit für einen Mann als Kanzlerin? Wieso sollte man Männer gleichberechtigen, wenn sie doch eindeutig nicht das Gleiche leisten wie Frauen? Warum gibt es oft bei Frauen anstelle der Leichtigkeit des Seins die unerträgliche Unerträglichkeit? Was ist das Schlechte am Geschlechtern und hilft es dazu Wein zu trinken?

All diese systemrelevanten Fragen werden in wahnwitzigen Szenen und urkomischen Dialogen erörtert. Dazu wird geherzt, gelacht, berlinert, gepfälzt, ums Klavier gejagt, Waffeln gebacken und wunderbare Musik gemacht. Denn das können die Damen wie kein zweites Duo! Marianne Blum ist eine begnadete Sängerin mit großer Stimme und enormer Bandbreite und Anna Maria Haas ist nicht nur Konzertpianistin, sondern auch Geigerin und Boddypercussionistin! Zusammen sind die beiden eine Wucht und reißen das Publikum mit Bugwelle vom Hocker. Denn sie sind nicht nur zwei Klasse-Weiber mit ansteckender Energie, sie schöpfen auch so herrlich hemmungslos aus einem riesigen Reservoir an fremden und eigenen Liedern, Songs und Chansons, kombinieren so genussvoll angeblich Unvereinbares wie Schlager und Arien und experimentieren mit allem was Geräusche macht inklusive des eigenen Körpers, dass man erst mal wieder merkt, was Musik ist: eine Lust. Das ist bestes Kabarett und ganz große Kleinkunst!

Vorstellung: Freitag, 13. August um 19.30 Uhr 
 

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