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08:37 30.03.2021
Bauanträge müssen bis zum 31. Dezember 2021 eingereicht werden, wenn man von der Sonderabschreibung noch profitieren will. Foto: mma23 - Fotolia

Nur noch ein Dreivierteljahr, dann läuft das Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus aus. Hauseigentümer können die Chance also noch nutzen, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Das Gesetz, das am 5. August 2019 in Kraft getreten ist, sieht Sonderabschreibungen für neue Mietwohnungen vor. Geregelt werden die Modalitäten im § 7b des Einkommensteuergesetzes (EStG). Die Förderung zielt auf private Bauherren. Sie stellen heute bereits 80 Prozent der Wohnungen auf dem deutschen Markt zur Verfügung. Mit Hilfe des § 7b im Einkommensteuergesetz sollen neue Wohnungen entstehen, sei es durch Neubau oder durch Umnutzung bereits vorhandener Nichtwohnräume zu abgeschlossenen Wohnungen.

Private Bauherren können demnach befristet auf vier Jahre fünf Prozent der Anschaffungs- und Herstellungskosten einer neuen Wohnung steuerlich geltend machen - zusätzlich zur geltenden linearen Abschreibung. Das summiert sich in den ersten vier Jahren auf 28 Prozent. Mehrere Bedingungen sind daran geknüpft: Die Anschaffungs- und Herstellungskosten pro Quadratmeter Wohnfläche dürfen eine bestimmte Summe nicht überschreiten, und die Wohnung muss mindestens zehn Jahre dauerhaft vermietet werden. Es gibt eine doppelte Kostengrenze: Werden 3 000 Euro pro Quadratmeter überschritten, gibt es gar keine Förderung, liegen die Kosten zwischen 2 000 und 3 000 Euro pro Quadratmeter ist die Bemessung der Förderung auf 2 000 Euro pro Quadratmeter gedeckelt. Außerdem sind Aufwendungen für das Grundstück und für die Außenanlagen – auch im Falle der Anschaffung – nicht begünstigt. Bauanträge müssen allerdings bald, nämlich bis zum 31. Dezember 2021, eingereicht werden.

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