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Home Sonderthemen Sonstiges Sicher vorsorgen
13:33 21.11.2018
Torben Harms und seine Mitarbeiter helfen im Rahmen einer umfassenden und kostenlosen Beratung gern, eine ganz persönliche Vorsorge zu finden. Foto:H. Roggemann

„Wir können bei unseren Kindern dieses Thema nicht ansprechen. Wir sind erleichtert, endlich mit jemanden offen darüber sprechen zu können.“ Zwei Sätze, die Torben Harms, Inhaber des gleichnamigen Bestattungshauses, oft hört. „Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass der Tod in vielen Familien ein Tabuthema ist“, erklärt Harms. Der Verlust einer geliebten Person stelle die Hinterbliebenen vor viele Herausforderungen, die nicht so leicht zu bewältigen seien. Innerhalb kurzer Zeit sollen dann Entscheidungen getroffen werden, über die man sich vorher nie Gedanken gemacht hat oder über die nie gesprochen wurde. Wie hat der Verstorbene sich seine Bestattung gewünscht? Immer mehr Menschen entscheiden sich daher schon zu Lebzeiten für eine Bestattungsvorsorge. „Die Bestattungsvorsorge ist ein wichtiger Schritt zur Entlastung der Hinterbliebenen“, sagt Torben Harms. „Sie bietet emotionale, aber auch finanzielle Entlastung.“ Alle wichtigen Aspekte und Details, die es zu klären gibt, können geregelt werden. Dazu zählt neben der Entscheidung über Art und Ort der Beisetzung, zum Beispiel auch die Wahl des Sarges oder der Urne, der Blumendekoration und die Ausschmückung der Trauerfeier.

„Dabei muss aber nicht unbedingt alles konkret festgelegt werden, manche Punkte möchte man dann doch lieber seinen Angehörigen überlassen“, erklärt der Bestatter. „Mit unserer persönlichen Beratung möchten wir zeigen, was es überhaupt für Möglichkeiten gibt. Viele Menschen kennen gar nicht die neuen Bestattungsarten, wie beispielsweise die Tree of Life-Bestattung.“

Anonyme Bestattungen, wie hier auf dem Neuen Friedhof in Greifswald, nehmen an Bedeutung zu.
Anonyme Bestattungen, wie hier auf dem Neuen Friedhof in Greifswald, nehmen an Bedeutung zu.

Auch die finanzielle Belastung durch eine Bestattung ist nicht zu vernachlässigen. Wie die Finanzen im Todesfall aussehen, ist angesichts eventuell anfallender Pflege- und Heimkosten aber kaum vorherzusehen. Mit einer Bestattungsvorsorge kann die spätere finanzielle Belastung den Hinterbliebenen abgenommen werden. Das Bestattungshaus Torben Harms, als TÜV-zertifizierter Familienbetrieb und verlässlicher Vorsorgepartner, bietet dazu mit dem zweckgebundenen Treuhandkonto oder einer Sterbegeldversicherung verschiedene Varianten der Absicherung an. „Für uns steht dabei die Sicherheit der Gelder unserer Kunden im Vordergrund“, erklärt Torben Harms. „So verschafft eine Bankbürgschaft für die eingezahlten Gelder unseren Kunden absolute Sicherheit.“ Viele Menschen fragen sich, was mit den eingezahlten Vorsorgegeldern passiert, wenn sie auf Leistungen des Sozialamts, zum Beispiel für die Finanzierung eines Pflegeheimplatzes, angewiesen sind. Hier gibt es eine klare Regelung. Angemessene Bestattungsvorsorgen vom Bestattungshaus Harms werden aufgrund ihrer Zweckgebundenheit vom Sozialamt als zusätzliches Schonvermögen anerkannt und müssen nicht aufgelöst werden. „Dieses gilt auch, wenn die Vorsorge erst kurz vor dem Einzug ins Pflegeheim abgeschlossen wird“, bestätigt Torben Harms.


Alter Friedhof, Juni 2018, Foto von Wally Pruß.
Alter Friedhof, Juni 2018, Foto von Wally Pruß.

Greifswald – Die Fotografin und Grafikerin Wally Pruß zeigt in der Kleinen Rathausgalerie vom 15. November bis zum 18. Januar 2019 winterliche und sommerliche Impressionen vom Alten Friedhof. Die Greifswalderin spürt mit ihren Arbeiten Strukturen der historischen Anlage nach, zeigt spannende Details auf Grabmälern und lässt den Betrachter in gewaltige Baumkronen hinaufblicken. Dabei zeichnet sie das Bild eines geheimnisvollen romantischen Ortes. Die Fotoarbeiten entstanden im Auftrag der Universitäts- und Hansestadt Greifswald anlässlich des 200. Jubiläums des Alten Friedhofes. Eine kleine Auswahl wurde in einer Broschüre veröffentlicht, die in diesem Jahr erschien. In der Ausstellung werden 30 dieser Arbeiten gezeigt. Wally Pruß lebt und arbeitet seit 2010 in Greifswald: „Viele Orte und Momente entfalten ihre Schönheit erst, wenn man sie bewusst wahrnimmt. Wenn ich fotografiere, kann ich entscheiden, worauf ich den Fokus des Betrachters lenken möchte. Vor Ort lasse ich mich gern von der Umgebung und Atmosphäre inspirieren und suche dann intuitiv nach meinem Motiv. In die Schönheit des geschichtsträchtigen und verwunschen wirkenden Alten Friedhofs mischte sich bei mir Melancholie. Gleichzeitig machte mir die Konfrontation mit der Vergänglichkeit den Wert des Lebens neu bewusst.“


Vorpommern – In allen Kulturen und Religionen nimmt das Totengedenken einen wichtigen Platz ein. Allerdings lehnten die Reformatoren den katholischen Seelenkult ab und schafften das Allerseelenfest (2. November) in den evangelischen Kirchen ab. Nun musste es einen anderen Tag geben, an dem aller Toten gedacht wird. König Friedrich Wilhelm III. von Preußen ordnete 1816 an, jeweils am letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem letzten Sonntag vor dem 1. Advent, der Verstorbenen zu gedenken.

Anders als staatliche Feiertage, wie zum Beispiel der Volkstrauertag, ist der Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt, nicht gesetzlich festgelegt. Dennoch unterliegt er in allen Bundesländern einem bestimmten Schutz beziehungsweise bestimmten Einschränkungen, die in den Feiertagsgesetzen festgelegt sind. Als so genannter „Stiller Feiertag“ gilt am Totensonntag unter anderem das Tanzverbot.

Am Ewigkeitssonntag besuchen die Menschen die Friedhöfe. Schon im Vorfeld haben sie die Gräber ihrer Angehörigen geschmückt. Die Verstorbenen des ausgehenden Kirchenjahres werden namentlich im Gottesdienst genannt und zusammen mit ihren Angehörigen in das Fürbittengebet mit aufgenommen.

Totengedenken auf den Friedhöfen am 25. November

Freest, 13.30 Uhr: Andacht mit Posaunenchor und Pastor Jörn-Peter Spießwinkel auf dem Friedhof

Kröslin, 15 Uhr: Andacht mit Posaunenchor und Pastor Jörn-Peter Spießwinkel auf dem Friedhof

Wolgast, 14.30 Uhr: Andacht mit Posaunenchor und Pastor Sebastian Gabriel auf dem Friedhof Tannenkamp

15.30 Uhr: Andacht mit dem Posaunenchor und Pastor Sebastian Gabriel auf dem Alten Friedhof (St. Gertrud)

Bansin, 15 Uhr: Andacht mit den Bläsern der Landeskirchlichen Gemeinschaft auf dem Friedhof

Greifswald, 14 Uhr: Gedenken an die Verstorbenen auf dem Alten Friedhof

14 Uhr: Gedenken an die Verstorbenen auf dem Neuen Friedhof.

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