Menü
Anmelden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern

Home Sonderthemen Grimmen Schon gewusst?
16:29 03.02.2020
Foto: luismolinero - stock.adobe.com
IHK Lehrstellenbörse

Erstmals ist in Deutschland die Nachfrage von Jugendlichen nach dualen Ausbildungsplätzen unter die Zahl von 600 000 gefallen. Mit 598 800 jungen Menschen, die entweder einen Ausbildungsvertrag abschlossen oder aber – mit oder ohne alternative Verbleibmöglichkeit – noch auf Ausbildungsplatzsuche waren, lag die Nachfrage um 11 200 unter dem Vorjahreswert. Damit haben die seit 2016 wieder sinkenden Schulabgängerzahlen den Ausbildungsmarkt erreicht. Parallel zur gesunkenen Ausbildungsplatznachfrage ging 2019 auch die Zahl der neu abgeschlossenen dualen Ausbildungsverträge zurück. Mit 525 100 fiel sie um 6 300 niedriger aus als 2018.

Dies sind zentrale Ergebnisse der Analysen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2019. Sie basieren auf der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum Stichtag 30. September sowie auf der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Bereits zwischen 2016 und 2018 war laut Statistischem Bundesamt die Zahl der Abgänger und Abgängerinnen aus allgemeinbildenden Schulen um 43 400 gefallen. 2019 dürfte sie nach ersten Schätzungen nochmals um rund 7 000 gesunken sein. Ausschlaggebend hierfür ist die demografische Entwicklung. Bislang konnten die daraus resultierenden Nachfragerückgänge nach dualer Berufsausbildung jedoch durch eine wachsende Ausbildungsnachfrage junger Geflüchteter kompensiert werden.

2019 stieg die Zahl der Geflüchteten, die sich bei der Bundesagentur für Arbeit als Ausbildungsstellenbewerber registrieren ließen, aber nicht mehr an. Mit 38 100 verharrte sie in etwa auf dem Vorjahreswert.

Weitere Informationen gibt es unter www.bibb.de/ausbildungsmarkt2019
     


Theoretisch klingt das mit der Berufsausbildung alles ganz spannend. Aber wie läuft die Ausbildung nun wirklich ab? Wer könnte das besser erklären, als ein Auszubildender, der es jeden Tag erlebt. Genau dies ist der Ansatz, den die IHK-Ausbildungsbotschafter verfolgen. Azubis aus dem zweiten oder dritten Ausbildungsjahr werden von der IHK zu Rostock in den Berufsorientierungsunterricht der Schulen geschickt. Sie sind in Rostock sowie in den Landkreisen Rostock und Vorpommern-Rügen unterwegs.

Egal, ob Automobilkaufmann, Koch, Mechatroniker oder Verkäufer, fast jeder Ausbildungsberuf, der hier in der Region ausgebildet wird, kann in den allgemeinbildenden Schulen vorgestellt werden. Die IHK-Ausbildungsbotschafter geben einen Einblick in den Ausbildungsalltag und beantworten ganz individuell alle Fragen. Mitarbeiter der IHK zu Rostock bereiten sie auf ihre Einsätze in den Schulen vor, damit sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen bestmöglich übermitteln. Wertvolle Tipps für die Berufswahl und den Bewerbungsprozess bekommt man von den IHK-Ausbildungsbotschaftern. Sie geben eine praxisnahe Vorstellung des Berufes und bringen mehr Praxis in die Theorie. Möchten Sie Ausbildungsbotschafter werden oder haben Sie Interesse an dem Einsatz eines Botschafters? Dann kontaktieren Sie uns!

Wir beraten Sie gern!
  

Ansprechpartner:
Sophie Gäde, Koordinatorin
Schule-Wirtschaft
Tel. 0381 338590
E-Mail: gaede@rostock.ihk.de

8
/
28
Datenschutz