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Home Sonderthemen Rostock Quantensprung in der Ultraschallbildgebung
14:00 29.12.2018
Claus-Ruhe Madsen (Organisator der Hansetour Sonnenschein), Prof. Dr. Emil Reisinger (Stv. Vorstandsvorsitzender und Dekan), Kinderradiologin Dr. Christina Hauenstein und Prof. Dr. Marc-André Weber, Direktor vom Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie (v.l.n.r.). Foto:Unimedizin Rostock
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Ein hochmodernes Highend-Ultraschallsystem hat die Unimedizin Rostock in der Kinderradiologie in Betrieb genommen. Es ermöglicht einen Quantensprung in der hochauflösenden Ultraschallbildgebung für die kleinen Patienten. Dank der Unterstützung der Medizinischen Fakultät und einer Spende des Hansetour Sonnenschein e.V. konnte die Kinder- und Neuroradiologie am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie das hochmoderne Gerät anschaffen.

Die neuartige Ultraschall-Matrixsonden-Technologie ermöglicht, anatomische Strukturen und auch kleinste Gefäße mit sehr langsamem Blutfluss in höchster Detailauflösung zuverlässig darzustellen. Das ist insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern entscheidend. An der Unimedizin kann damit nun auch die quantitative kontrastmittelverstärkte Sonographie durchgeführt werden. Damit wird unter anderem die Gewebedurchblutung gemessen. Die Vorteile des Systems kommen auch der Wissenschaft in der Erforschung von Gelenk-, Knochen- und Muskelerkrankungen zugute. „Ich freue mich, dass das Ultraschallsystem die kinderradiologische und muskuskelettale Ultraschallbildgebung wissenschaftlich in der Lehre an der Universitätsmedizin Rostock voranbringen wird“, betont Prof. Dr. Emil Reisinger, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Dekan der Unimedizin Rostock.

Das Team der Radiologie ist der Medizinischen Fakultät dankbar für die wohlwollende Förderung und Unterstützung. „Wir hoffen, damit alle klinischen und präklinischen Partnern noch besser bei Fragestellungen im Bereich der hochauflösenden und funktionellen Ultraschallbildgebung unterstützen zu können“, erklärt Prof. Dr. Marc-André Weber, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. „Ebenso bedanken wir uns bei der Hansetour Sonnenschein e. V. für die großzügige Spende, sodass wir den Mehrwert dieses primär wissenschaftlich fokussierten Systems auch unmittelbar in der klinischen Versorgung in der Kinderradiologie anwenden können“, betont Oberärztin Dr. Christina Hauenstein, Leiterin des Kompetenzbereiches Kinderradiologie am Institut. J. S.


Antonia K. aus Leipzig fragt: Was ist eigentlich, wenn ich an einem Wochenende oder an einem Feiertag an Grippe erkranke: Darf ich in die Notaufnahme eines Krankenhauses oder muss ich warten, bis mein Hausarzt die Praxis wieder öffnet?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung: Grundsätzlich gilt: Nur lebensbedrohliche Notfälle gehören in die Notaufnahme. Eine Grippeerkrankung ohne Komplikationen ist kein Grund, um in die Notaufnahme zu gehen. Das überlastet die Krankenhäuser und sorgt für lange Wartezeiten. Ohne ausreichenden Hygieneschutz, etwa in Form eines Mundschutzes, könnten sich die Viren zudem auf andere Patienten übertragen. Am besten ist es, die Grippe zu Hause auszukurieren. Es sei denn, das Fieber steigt auf 40 Grad, der Erkrankte leidet an Atemnot oder sein Allgemeinzustand verschlechtert sich rapide. Ist die Praxis des Hausarztes dann geschlossen, erreichen Betroffene den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der kostenlosen Nummer 116117 rund um die Uhr. Medizinisch ausgebildetes Personal nimmt die Anrufe entgegen und gibt dem Anrufer Auskunft über die nächstgelegene Praxis, die Bereitschaftsdienst hat – oder vermittelt bei Bedarf auch einen Hausbesuch. PM

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