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Home Sonderthemen Wismar Offenheit und Transparenz
09:38 26.09.2019
Jan van Leeuwen Foto: Malte Behnk
Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V.
Bestattungs-Institut - Tischlermeister Edgar Berg und Söhne
Freiwillige Feuerwehr
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Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden des Amtes Klützer Winkel,

am 5. August wurde ich vom Amtsausschuss, einstimmig zum neuen Amtsvorsteher gewählt. Dies ist ein riesiger Vertrauensvorschuss, dem ich in Zukunft auch gerecht zu werden möchte.

Eine der größten Herausforderungen, die diese Aufgabe aktuell mit sich bringt ist der Umbau des Amtsgebäudes zu einem modernen Arbeitsplatz. Zukünftig sollen die Besucher des Amtes dadurch barrierefrei zu den einzelnen Mitarbeitern gelangen können. Unser teilweise unter Denkmalschutz stehendes Amtsgebäude bedarf dringend der baulichen und energetischen Sanierung um den heutigen Standards zu genügen. Wer im Hochsommer oder im Winter mal im Amt war kann sicherlich ermessen, dass die Temperaturregelung im Gebäude zur Zeit erhebliche Wünsche übrig lässt.

In den vergangenen Wochen haben wir begonnen in einer neu gegründeten AG aus Vertretern aller Gemeinden die Planungen zu unterstützen und zu begleiten. Angesichts der Haushaltslage einiger Gemeinden sind wir insbesondere damit befasst Möglichkeiten der Kosteneinsparungen zu suchen und weitere Fördergelder einzuwerben.

Mir persönlich ist dabei wichtig, dass alle Gemeinde an diesem Prozess beteiligt sind, damit eine breite Vielfalt an Ideen auf den Tisch kommt und alle Gemeinden zu jedem Zeitpunkt gut informiert sind. Ziel wird es sein im Frühjahr kommenden Jahres mit den Maßnahmen zu beginnen und im Herbst fertig zu sein.

Diese Offenheit und Transparenz zwischen den Gemeinden ist mir generell ein Anliegen, da ich überzeugt bin, dass wir alle nur profitieren können, wenn wir Erkenntnisse untereinander kommunizieren und auch helfen. Wo möglich, sollte keiner das Rad ein zweites Mal erfinden müssen.

Nicht nur unter den Gemeinden sollten die Chancen des guten Austausches genutzt werden, auch im Amt und zwischen Amt und Gemeinden ist es nach meiner Meinung wichtig dies auszubauen. Insbesondere die vielen neuen Mitarbeiter, die wir erfreulicher Weise in den letzten Wochen gewinnen konnten werden darauf angewiesen sein schnell die Gemeinden und das Amt kennen zu lernen. Auf vielen Gebieten haben sich bereits neue Kommunikations- und Informationswege gefunden.

Daher meine Bitte und mein Angebot, offen und konstruktiv mit einander zusammen zu arbeiten und bei allem Stress manchmal auch ein Augenzwinkern und vor allem ein offenes Ohr für den anderen übrig zu haben.

In diesem Sinne freue ich mich auf eine spannende Aufgabe

Ihr Jan van Leeuwen Amtsvorsteher im Amt Klützer Winkel und Bürgermeister Hohenkirchen


Informationen zum Abbrennen offener Feuer

Das Abbrennen von Kleinstfeuern sowie Grill- und Kochfeuern auf privaten Flächen bedarf keiner Erlaubnis, Brandschutzvorkehrungen sind zu beachten. Kleinstfeuer sind offene Feuer, bei deren Grundfläche ein Durchmesser von einem Meter und eine Höhe von einem Meter nicht überschritten werden. Unter den Begriff Kleinstfeuer fallen auch Feuerschalen, Feuerkörbe, Schwedenfeuer, Aztekenöfen und ähnliche. Kleinstfeuer dienen nicht dem Zweck, pflanzliche und andere Abfälle durch Verbrennen zu beseitigen.

Brauchtums- und Traditionsfeuer bedürfen der Erlaubnis der Amtsverwaltung. Die Erlaubnis zum Abbrennen ist mindestens zwei Wochen vor der Durchführung schriftlich zu beantragen. Das Abbrennen ist zu untersagen oder mit Auflagen zu verbinden, wenn Umstände bestehen, die ein gefahrloses Abbrennen nicht ermöglichen. Solche Umstände können z. B. extreme Trockenheit, die unmittelbare Nähe eines Waldes, die unmittelbare Nähe eines Lagers mit feuergefährlichen Stoffen usw. sein. Brauchtums- und Traditionsfeuer dienen der Brauchtumspflege und sind dadurch gekennzeichnet, dass sie das kulturelle Leben in der Ortschaft bereichern.

Diese Feuer sollen Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jedermann zugänglich sein. Die Brauchtums- und Traditionsfeuer stehen unmittelbar in zeitlichem Zusammenhang zum Tag des Ereignisses und werden auch in diesem Zeitraum durchgeführt. Bedeutende Termine für Brauchtums- und Traditionsfeuer sind im Wesentlichen Ostern, Sonnenwendfeuer und Weihnachtsbaumverbrennungen.

Brauchtums- / Traditionsfeuer dienen nicht dem Zweck, pflanzliche und andere Abfälle durch Verbrennen zu beseitigen. Zum Abbrennen der Feuer darf nur trockenes, unbehandeltes Holz verwendet werden.

Wird das Holz länger als eine Woche vor dem Abbrennen am Abbrennplatz gesammelt, ist das Holz zum Schutz von Tieren vor dem Abbrennen umzustapeln. Die Feuer sind so abzubrennen, dass hierbei keine Belästigungen Dritter durch Rauch oder Gerüche entstehen. Am Abbrennort sind ausreichende und geeignete Löschmittel bereit zu stellen. Das Feuer ist bei Beendigung vollständig abzulöschen. Ein erneutes Entzünden des Feuers ist zu vermeiden. Entsprechende Nachkontrollen sind durchzuführen. Bei Vorliegen der Waldbrandwarnstufe IV dürfen offene Feuer nicht abgebrannt werden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Longerich (Tel. 038825/393-300) oder Herrn Zellner (Tel. 038825/393-301).


Nachmittag der Senioren

Der nächste gemeinsame Nachmittag der Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Hohenkirchen findet am Mittwoch, 2. Oktober, ab 14 Uhr im „Alten Speicher“ in Gramkow statt. Zu Gast ist Beate M. Kunze, eine über die Grenzen unseres Landkreises bekannte Schriftstellerin aus Proseken. Auf humorvolle Art spiegeln die vielfältigen Texte von Beate M. Kunze unser tägliches Leben wider. Ein Nachmittag, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte!


Vermessungsbüro arbeitet in Boltenhagen

In der Zeit vom 7. bis 25. Oktober 2019 wird das Vermessungsbüro Siwek aus Wismar im Auftrag der Gemeinde Ostseebad Boltenhagen Vermessungsarbeiten im Geltungsbereich des B-Planes Nr. 2a „Ortszentrum Ost“ durchführen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an das Vermessungsbüro Siwek unter Tel. 03841/28 32 00.

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