Menü
Anmelden
Wetter Regenschauer
9°/7°Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern

Home
08:26 01.10.2021
Minister Glawe (re.) und Prof. Klar erläutern das Konzept der Krebsberatung in M-V. Foto: Reiner Cordes

Die Diagnose „Krebs“ kann das Leben von Erkrankten und Angehörigen kräftig durcheinanderwirbeln. Nach Therapie und Rehabilitation besteht häufig großer Beratungsbedarf hinsichtlich zentraler Fragen: Wie kann ich mit dieser Krankheit weiterleben? Wie kann ich mit meiner Angst umgehen? Welche Schritte müssen eingeleitet werden, wenn der Beruf nicht mehr so ausgeübt werden kann wie bisher? Diese und viele weitere Fragen können in einer professionellen Beratung besprochen werden, die insbesondere auch psychische Auswirkungen der Krebserkrankung einbezieht. Gemeinsam mit den Ratsuchenden werden Lösungen erarbeitet.

Das Beratungsteam der Krebsgesellschaft M-V. Foto: Krebsgesellschaft
Das Beratungsteam der Krebsgesellschaft M-V. Foto: Krebsgesellschaft

GKV-Spitzenverband und das Land MV fördern

Bisher war Mecklenburg-Vorpommern das einzige Bundesland, in dem eine ambulante Krebsberatung fehlte! Jetzt bietet die Krebsgesellschaft MV erstmalig eine ambulante psychosoziale Krebsberatung für Krebspatienten und ihre Angehörigen durch ein erstes Beratungsteam an. Die Förderung erfolgt durch den GKV-Spitzenverband und das Land MV, das den Aufbau der Beratungsstruktur auch mit einer wesentlichen Anschubfinanzierung in Höhe dringender Handlungsbedarf in MV, da eine psychische Stabilisierung Voraussetzung für die körperliche Stärkung bei einer Krebserkrankung ist und sich damit sehr positiv auf den langfristigen Krankheitsverlauf auswirkt!“ so Prof. Klar.


"Von Rostock aus werden weitere Orte in der Fläche angefahren, um perspektivisch immer mehr Betroffene möglichst wohnortnah zu unterstützen."

Harry Glawe, Minister für Wirtschafts, Arbeit und Gesundheit MV


Zeitnahe und kostenfreie Beratung garantiert

Das Team besteht aus einer Psychologin, einer Sozialpädagogin und einer Assistenzkraft, die sich der psychosozialen Fragen und Sorgen annehmen. Die Beratung erfolgt zeitnah, kostenfrei, auf Wunsch auch anonym und findet in barrierefreien Räumen statt. Hauptstandort des ersten Teams ist die Geschäftsstelle der Krebsgesellschaft MV in Rostock. Die Frauen kümmern sich u.a. um psychosoziale Belange, helfen beim Ausfüllen von Anträgen (z.B. für Rehabilitationsmaßnahmen, Pflegegradbeantragung usw.) und stehen Betroffenen und deren Angehörigen für alle Fragen, die mit dem Thema Krankheitsbewältigung zusammenhängen, zur Verfügung.

Weitere Infos:
www.krebsgesellschaft-mv.de
Bei Anfragen oder zur Vereinbarung von Terminen bitte montags bis freitags von 13-15 Uhr und zusätzlich mittwochs von 9-12 Uhr telefonisch an Frau Linder unter 0381 1283 5996 wenden.


Kopfschmerzen: Wie man sie endlich los wird

Von von Kopfweh Betroffenen, die im Rahmen einer großen Untersuchung mit über 3 000 Teilnehmern befragt wurden, litten 56 Prozent mehrmals im Jahr unter typischen Symptomen, gut ein Drittel (34 Prozent) sogar mehrfach im Monat und acht Prozent wöchentlich.

Als Auslöser wurde in der aktuellen Befragung besonders oft Stress angegeben sowie schlechter Schlaf. Es kann hilfreich sein, eine Zeit lang ein Kopfschmerztagebuch zu führen. Ein entsprechendes PDF gibt es unter www.kopfschmerzen.de im Service-Menü. Doch was tun im akuten Fall? Bei den Umfrageteilnehmern steht mit 43 Prozent Ibuprofen an der Spitze gefolgt von Paracetamol mit 20 Prozent.

Noch 11 Prozent bevorzugen Acetylsalicylsäure (ASS). Auch die Einnahme anderer Arzneimittel oder bestimmter Speisen und Getränke kann die Wirksamkeit beeinflussen. Koffein verschärft eine Schmerzhemmung. Es ist zum Beispiel in Kombinationen aus ASS, Paracetamol und Koffein wie in Thomapyrin Classic und Intensiv oder aus Ibuprofen und Thomapyrin Tension Duo enthalten. Bei Spannungskopfschmerz hilft aber auch Bewegung. djd


Wie kommt eigentlich der „Sand“ ins Auge?

Den Drang, sich die Augen zu reiben, empfindet man, wenn die Augen trocken sind, beispielsweise, wenn man müde ist: Der Körper will Ruhe, viele Aktivitäten lassen nach und auch die Tränendrüse produziert weniger Flüssigkeit. So kann die Augenoberfläche eher austrocknen. Jucken die Augen dann neigt man dazu zu reiben. Das bringt keine ernsthafte Besserung – nur Schlaf hilft gegen Müdigkeit. Andere häufige Ursachen für trockene Augen sind trockene Luft in geheizten Räumen oder auch der stundenlange konzentrierte Blick auf einen Bildschirm. Dagegen helfen bewusst häufiges Blinzeln, lüften, ein Spaziergang an der frischen Luft und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Auch Kontaktlinsenträger haben häufig das Gefühl, dass die Augen trocken sind, denn die Linsen behindern die Benetzung der Augenoberfläche.

Trockene Augen können zu einer belastenden Krankheit werden, die mit einer mehr oder weniger schweren Entzündung der Augenoberfläche verbunden sein kann. Anhaltende Beschwerden sollten augenärztlich untersucht werden. Verschiedene Tränenersatzmittel helfen, die Beschwerden zu lindern. BVA 
     

1
/
3