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Trauern in außergewöhnlichen Zeiten

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Der Verlust eines Familienangehörigen oder eines guten Freundes stellt einen schwerwiegenden Einschnitt ins Leben dar. Foto: iStockphoto

Kontaktverbote aufgrund der Corona-Pandemie sind für Trauernde besonders belastend. Für das Portal www.gute-trauer.de haben Expertinnen eine Reihe von Ratschlägen zusammengetragen, wie Betroffene und Menschen aus deren Umfeld trotz der Einschränkungen gut für sich und andere sorgen können.Trost spendende Nähe schmerzhaft vermisstDie aktuell geltenden Begrenzungen des sozialen Lebens haben besonders starke Auswirkungen darauf, wie Menschen den Verlust einer Bezugsperson erleben. Nicht nur dass Bestattungen – wenn überhaupt – nur noch im engsten Kreis stattfinden. Auch (Kondolenz-)Besuche müssen ebenso wie die Trost spendende körperliche Nähe deutlich reduziert werden. Darüber hinaus können versierte Fachkräfte im Rahmen der Trauerbegleitung meistens nur noch eingeschränkt für Hinterbliebene da sein.

Expertinnen geben Ratschläge, wie Trauernde in Zeiten von CORONA mit der Situation umgehen können

Was können Trauernde nun trotz der schwierigen Umstände für sich tun? Besonders wichtig ist es, weiterhin Kontakte aufrecht zu erhalten, sei es durch Telefongespräche, E-Mails, Messenger-Dienste oder sonstige Kanäle. Hilfreich sind unter anderem auch feste Routinen und die Sorge für das körperliche Wohlbefinden, zum Beispiel durch Bewegung an der frischen Luft.

Die Expertinnen Heidi Müller, Hildegard Willmann, Ruthmarijke Smeding, Urs Münch und Birgit Wagner informieren Betroffene im von der Verbraucherinitiative Aeternitas initiierten Internetportal www.gute-trauer.de regelmäßig darüber, wie Trauernde bestmöglich mit der aktuellen Situation umgehen können. Darüber hinaus geben sie Menschen aus dem sozialen Umfeld der Trauernden Ratschläge an die Hand, wie sie füreinander da sein können.

INFO: www.gute-trauer.de