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Home Sonderthemen Rügen Leuchtende Augen
14:21 22.02.2019
RHC-Torhüterin Nadine Berger war nach der Testfahrt in und um Barcelona von dem KIA sehr angetan.

Barcelona. Torhüterin Nadine Berger gehört zu den Leistungsträgern des Rostocker Handballclubs. Die 23 jährige ist aber auch Fan von schnellen Autos und hatte vor einigen Tagen die Möglichkeit, im Rahmen der Aktion „MV fährt erstklassig“ den neuen KIA ProCeed in der spanischen Wintersonne auf Herz und Nieren zu testen.

Das neue Topmodell der Ceed-Familie ist nicht nur für den südkoreanischen Autobauer eine Premiere, es ist auch der erste fünftürige Shooting Brake eines Volumenherstellers im Kompaktsegment und verbindet ein sportliches Design mit dem Platzangebot und der Variabilität eines Kombis. Damit wandelt der 4,61 Meter lange Neuling, der auch in einer 204 PS starken GT-Version erhältlich ist, auf den Spuren des KIA-Flaggschiffs Stinger.

„Der ProCeed hat mich bereits von der ersten Sekunde, vom äußerlichen Erscheinungsbild, aber auch von der Innenausstattung vollkommen abgeholt. Hier ist mir vor allen das übersichtliche und gleichzeitig praktische Cockpit in Erinnerung geblieben. Mit passenden Handyplatz, für die über Bluetooth hörende Gesellschaft, zu der ich definitiv zähle und einen leicht bedienbaren Display. Lediglich die Größe des besagten Displays empfand ich als etwas zu groß bzw. zu globig gewählt, wobei das sicherlich Geschmacksache ist“, schwärmte Nadine Berger.

Die Sitze im Auto bieten höchsten Komfort.
Die Sitze im Auto bieten höchsten Komfort.

„Aber nicht nur optisch überzeugt der sportlich, elegante Wagen. Eine gut gewählte Auswahl an Funktionen (Frontkollisionswarner, Spurhalteassistent etc.) war, trotz der Fülle, gut zu überschauen. Zudem ist der Pro- Ceed mit einer kinderleichten Bedienung ausgestattet, sodass selbst ich, als NICHT-Profi, das Fahrerlebnis in vollen Zügen genießen konnte. Neben dem Normal- Modus ist er außerdem, mithilfe eines Knopfdruckes, in den Sport-Modus schaltbar“, schätzte die leidenschaftliche Handballerin ein.

„Bereits im Normal-Modus ist es ein echtes Fahrerlebnis, das sich durch ein sehr direktes Fahrgefühl und dennoch einen hohen Grad an Sicherheit auszeichnet. Jedoch ist es ein riesiger Unterschied zwischen beiden ’Drive Modes’. Und deshalb kann Jeder mit diesem Wagen auf seine Kosten kommen. Besonders auf der Rennstrecke, mit ausgeschaltetem Spurhalteassistenten und eingeschaltetem Sportmodus hatte ich meinen Spaß. Mit direkter Rückmeldung auf der Spur überzeugt er hier mit einer stärkeren Beschleunigung und einer sehr angenehmen Lenkung. Dort kamen meine Augen definitiv ins Leuchten, während ich die ein oder andere schnellere Runde drehen durfte. Trotzdem hat mich der Pro-Ceed auch als Stadtauto überzeugt und sicher durch den Trubel gebracht, was angesichts der um einiges stärker befahreneren Straßen in Barcelona gar nicht so selbstverständlich für mich war“, schmunzelte die Studentin am Ende der Testfahrt.

Das Design des Wagens spricht aus allen Blickwinkeln an.
Das Design des Wagens spricht aus allen Blickwinkeln an.

„Mein Fazit: Im Großen und Ganzen ein tolles Auto, was jedes sportlich begeisterte Herz höher schlagen lassen sollte. Mit dem wäre ich auch nur zu gerne einmal zu einem meiner Handballspiele gefahren und hätte die Musik mal etwas lauter gedreht. Zudem bietet er sehr viel Stauraum, sodass da auch ohne Probleme die ein oder andere Handballtasche reinpassen würde. Dementsprechend sehe ich doch etwas wehmütig der Zeit hinterher und habe ’meinen’ Kia nur schweren Herzens wieder abgegeben.“ Dirk Behm


Rostock. Für dieses Jahr erwartet das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe ein Autojahr auf dem Niveau von 2018. ZDK-Präsident Jürgen Karpinski sagte, dass im Jahr 2019 rund 3,43 Millionen Neuzulassungen zu erwarten seien. Bei den privaten Neuzulassungen sei mit einem Rückgang von etwa drei Prozent auf zirka 1,23 Millionen Pkw zu rechnen. Denn dieses Marktsegment werde nicht in dem Umfang wie 2018 von Umtauschprämien profitieren.

Bei den gewerblichen Zulassungen rechnet der ZDK im kommenden Jahr mit einer Entwicklung auf dem Niveau dieses Jahres mit rund 2,2 Millionen Einheiten. Einenleichten Rückgang von etwa einem Prozent dürfte es bei den Neuzulassungen der Fahrzeughersteller und des Handels geben, da sich der WLTP-Zulassungsdruck nicht wiederholen werde. Die Flottenbetreiber könnten hingegen mit der Lieferung der gewünschten Fahrzeugmodelle rechnen. Somit dürfte sich in diesem Segment ein Nachholeffekt einstellen. Bei den Pkw mit alternativen Antrieben erwartet der ZDK einen Anteil von sechs bis sieben Prozent an allen Pkw-Neuzulassungen.

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