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Home Sonderthemen Grimmen Lange Fahrzeiten zu Berufsschulen mindern Attraktivität
21:00 30.01.2019
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Eine der wichtigsten Aussagen einer bundesweiten Befragung durch die Industrie- und Handelskammern besteht darin, dass die Auszubildenden den Unternehmen in MV immer öfter signalisieren, dass der Berufsschulstandort ein wesentlicher Aspekt für die Attraktivität der Ausbildungsstelle ist und sie ungern lange Fahrtzeiten in Kauf nehmen. Im Durchschnitt fahren die Auszubildenden in MV 108 Minuten zu ihrem Berufsschulstandort. Im Vergleich zu den anderen neuen Bundesländern ist das die drittlängste Fahrtzeit. Um die Berufsausbildung anzutreten, ziehen sie häufiger von zu Hause weg. Das sind in Mecklenburg-Vorpommern mehr als doppelt so viele Auszubildende im Vergleich zu den IHKs in den neuen Bundesländern.

Weiterhin gibt es bei der Befragung diese Ergebnisse:

In der Regel ist es tatsächlich der Wunschberuf, der erlernt wird. Manchmal auch erst im zweiten Anlauf über eine nochmalige Berufsausbildung.

Bei den erfolgreichsten Maßnahmen beruflicher Orientierung sind sich die Azubis mit den Betrieben einig. Je praktischer, umso besser!

Eltern bleiben die wichtigsten Entscheider für die berufliche Zukunft ihrer Kinder! Im Bewerbungsverfahren haben sich beide Seiten (Bewerber und Betrieb) aufeinander zu bewegt: Unternehmen wünschen sich frühe Bewerbungen, Bewerber schnellere Entscheidungen. Diese zeitliche Passgenauigkeit hat sich leicht verbessert.

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