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Home Sonderthemen Bad Doberan Klimaziele erreichen dank Fördermittel
11:33 29.04.2019
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Die Klimaziele zu erreichen ist kein leichter Weg. Jeder stellt sich die Frage, wie kann ich persönlich was für den Klimaschutz tun, um die Klimaziele zu erreichen und der Erderwärmung entgegenzuwirken. Als Zwischenziel für 2030 hat die Bundesregierung beschlossen mindestens 55 Prozent der Emissionen zu senken. Wie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) schreibt hat die Bundesregierung mit dem Klimaschutzplan erstmals spezifische Zielkorridore für einzelne Sektoren beschlossen.

Dies zeigt wie wichtig es ist das große Ziel herunterzubrechen und in jeweilige Handlungsfelder einzubetten. Nur so kann Klimaschutz funktionieren und in der Praxis umgesetzt werden.

Hier stehen die Berater der Förderberatung zu Energie- und Klimaschutzprogrammen insbesondere des Bundes und der EU im Landeszentrum für erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern e.V. (Leea e.V.) zur Seite. Unterstützt werden Privatpersonen, Vereine, Unternehmen und Investoren, Kommunen und Institutionen bei jedem baulichen und klimaschutzbetreffenden Projekt.

Dabei werden die Anfragen immer komplexer und vielseitiger, berichtet Jens Kiel. Er ist Projektleiter und technischer Berater der Förderberatung. Oberes Ziel der Beratung ist das Maßnahmen ergriffen werden, die die Klimaschutzziele der Bundesregierung und der EU verfolgen. Ein wesentlicher Punkt dabei ist es die Projekte so einzuordnen, dass passende Förderprogramme gefunden werden, die perfekt zum geplanten Vorhaben passen. Bei einer Auswahl von über 3000 Programmen oft keine leichte Aufgabe, weiß Jens Kiel zu berichten. In der Regel ist bei der Projektentwicklung zunächst eine technische Beratung von Nöten. Schließlich sollen die geplanten Maßnahmen den größtmöglichen Effekt erzielen. Immer häufiger werden auch Anfragen an die Berater gestellt von Kommunen oder Unternehmen, die gerne mehr für den Klimaschutz tun wollen, aber nicht wissen, welche Maßnahmen angebracht wären. Auch hier kann Jens Kiel mit sein Team beraten. In dieser Tätigkeit ist er im gesamten Landesgebiet unterwegs und hat viele Projekte ins Rollen gebracht. Das am Leea angesiedelte Projekt wird gefördert durch Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (EFRE) über das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes M-V.

Einen ersten Einblick in die Förderprogramme bietet die Datenbank auf www.foerderung-leea-mv.de


eno energy ist am 9. April von der Rostocker Industrie und Handelskammer (IHK) im Rahmen einer Preisverleihung von dem Präsidenten der IHK, Claus Ruhe Madsen, und dem Hauptgeschäftsführer, Jens Rademacher, zum „TOP Ausbildungsbetrieb 2018/2019“ gekürt worden. Mit diesem Titel würdigt die IHK Unternehmen, deren qualitatives Engagement in der Ausbildung über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht.

Zukunfstfeste Branche

Die eno energy GmbH erhielt den Preis in diesem Jahr zum ersten Mal und die eno energy systems GmbH wurde bereits zum zweiten Mal in Folge ausgezeichnet. Derzeit bildet die eno-Gruppe sechs Auszubildende in kaufmännischen und technischen Berufen aus.

Aktuell hat eno energy noch je zwei Ausbildungsplätze als Industriekaufmann/-frau und als Mechatroniker/-in zu besetzen – Ausbildungsbeginn ist zum 1. August beziehungsweise 1. September. Ferner bietet eno energy gute Karrierechancen für Servicetechniker/-innen und Bilanzbuchalter/-innen in der zukunftsfesten Windenergiebranche.

Am Tag der Erneuerbaren Energien am 27. April 2019 wird das Unternehmen an seinem Hauptsitz am Rostocker Hafen, Am Strande 2e, allen Interessierten gerne Auskunft zu den Ausbildungsberufen und den offenen Stellen geben.

Neben dem Personalleiter werden auch Auszubildende gerne vor Ort für persönliche Gespräche und Rückfragen zur Verfügung stehen.

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