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Home Sonderthemen Tier & Natur Wismar: Keinen Durst, kleine Mieze?
15:59 05.08.2020
Krauleinheiten, Spielen, Dösen – so manche Samtpfote vergisst dabei den Abstecher zum Wassernapf. Foto: sokolander - stock.adobe.com

Auch unsere samtpfotigen Mitbewohner brauchen ausreichend Flüssigkeit. Rund 50 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht sollte eine Katze täglich aufnehmen. Leider ist das Durstgefühl der Stubentiger nicht besonders ausgeprägt. Gerade Katzen, die vorwiegend mit Trockenfutter verpflegt werden, nehmen daher oft zu wenig Wasser auf. Langfristig kann das zu Harnsteinbildung und Nierenproblemen führen.

Katzenhalter sollten deshalb darauf achten, dass ihre Lieblinge genug Flüssigkeit bekommen. Doch wie bringt man die eigenwilligen Mitbewohner dazu, ausreichend zu trinken?

Katzen trinken dort nicht gern, wo sie essen. Der Wassernapf sollte also möglichst weit entfernt vom Futter stehen. Am besten platziert man mehrere Näpfe an Orten, wo sich die Samtpfote gerne aufhält - mehr Tipps dazu auch unter www.miamor.de. Da Katzen bekanntermaßen Individualisten sind, kann sogar die Form des Napfes entscheidend sein. djd


Was tun, wenn Katzen streiten?

Katzen sind wahre Künstler in Sachen Kommunikation und ausgestattet mit einem fein ausgebildeten Gespür für Stimmungen. Und sie gehen raffiniert mit ihrem Können um, wenn es um Konflikte mit Artgenossen in der gemeinsamen Wohnung geht. Oder um zu untermauern: Hier bin ich Chef.

Streit entsteht auch unter Tieren, die lange friedlich miteinander gelebt haben. Das kann vielfältige Ursachen haben, wie z. B. eine Veränderung im Umfeld durch eine Renovierung, einen neuen menschlichen oder tierischen Mitbewohner oder vielleicht einen Streit mit einer Nachbarskatze.

Um ein anderes Samtpfötchen in seine Schranken zu weisen, wird das gesamte Repertoire der Körpersprache ausgespielt. Der Gegner wird per Augenkontakt quasi hypnotisiert. Ein gesträubtes Rückenfell oder eine waagerechte Schwanzhaltung sind ernst zu nehmende Warnzeichen. Auch wenn sich ein leichter Buckel oder eine angespannte Körperhaltung mit angelegten Ohren zeigen, ist Vorsicht geboten.

Mutter Natur sorgt für Ausgeglichenheit: Nach der Geburt gibt die Mutterkätzin „Harmonie-Botschaften” an die Kitten ab. Sie beruhigen die Kätzchen und schaffen eine friedliche Stimmung innerhalb der kleinen Familie. Diese sogenannten Pheromone haben einen beruhigenden und harmonisierenden Effekt auf Katzen – ihr Leben lang. In synthetischer Form helfen sie bei Konflikten zwischen flauschigen Streithähnen in jedem Alter.

Hilfreiche Tipps und Expertenrat gibt es in den Blog-Beiträgen unter www.feliway.de. akz-o