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Home Sonderthemen Rügen Im Botanischen Garten neu in die Arbeitswelt gestartet
06:59 10.06.2019
Jens Repschläger (r.) präsentiert Ausbilder Detlef Notzke einen Nistkasten, den er für den Botanischen Garten der Universität Rostock gebaut hat. Der „Lehrling“ hat durch Tätigkeiten wie diese wieder den Einstieg in die Arbeitswelt geschafft. FOTO: UNIVERSITÄT ROSTOCK/THOMAS RAHR
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Von Wolfgang Thiel

Der Botanische Garten der Universität Rostock ist ein Paradies für die Pflanzen- und Tierwelt. Hier lebt auch der Eisvogel. Er gilt als Indikator für gesunde Gewässer. In stark industrialisierten, dicht bevölkerten Regionen ist er mittlerweile eine ausgesprochene Seltenheit. Vögel finden nicht mehr genügend Nisthöhlen vor. Diesem Mangel kann man mit künstlich geschaffenen Nisthilfen oder -höhlen abhelfen. Zehn handwerklich und an Gartenarbeit interessierte Männer und Frauen, die nach längerer Arbeitslosigkeit in der Holzwerkstatt der Hotel- und Wirtschaftsschule GmbH alles daran setzen, wieder in einen Job zu starten, haben für den Botanischen Garten 25 artspezifische Nistkästen gebaut. Auch für den Eisvogel. Der Freundeskreis des Botanischen Gartens begleitet das Projekt mit Rat und Tat.

„Wir freuen uns sehr über das Engagement der Projekt-Teilnehmer“, würdigt der Kustos des Botanischen Gartens Dr. Dethardt Götze die Einsatzbereitschaft der Männer und Frauen. Auch er beobachtet, dass die Population bei vielen Vogelarten rückläufig ist. Da auf jede mögliche Art und Weise gegenzusteuern, das sei lobenswert und komme der Intention des Botanischen Gartens entgegen.


„In der Holzwerkstatt habe ich die Gelegenheit, ganz neue Fähigkeiten zu entdecken und Erfahrungen zu sammeln.“

Dirk Neels
Auszubildender



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