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Home Sonderthemen Ribnitz-Damgarten Höhere Belastung bei Hitze in der Wohnung
06:55 06.08.2019
Ausdünstungen aus Wohnmaterialien können Kopfschmerzen, Schwindel, Brennen von Augen und Schleimhäuten etc. verursachen. Foto: Climacell
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Nahezu alle Baustoffe, Hausgeräte, Reinigungs- und Hygieneartikel geben teils ungesunde Ausdünstungen an die Raumluft ab. Dass sich das Problem an heißen Tagen noch verstärkt, kann man oft sogar riechen. In einer wohltemperierten Wohnung lebt es sich also nicht nur angenehmer, sondern vor allem auch gesünder. Nicht umsonst empfiehlt die oberste deutsche Umweltbehörde grundsätzlich die Verwendung emissionsarmer Baustoffe – und einen wirksamen Hitzeschutz. Die Wahl des richtigen Dämmmaterials kann hierzu einen entscheidenden Beitrag leisten.

Kleber beeinträchtigen die Gesundheit

Schadstoffkonzentrationen in Innenräumen sind nicht selten bis zu zehnmal höher als draußen. Kleber, Tapeten, Anstriche, Möbel und Wohntextilien – niemand will die ausdünstenden flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) aus chemischen Produkten wirklich einatmen. In höherer Konzentration können sie die Gesundheit beeinträchtigen und unter anderem Kopfschmerzen, Schwindel, Brennen von Augen und Schleimhäuten etc. verursachen. Auch das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass eine starke Aufheizung der Innenräume „in der Regel auch die Freisetzung europäichemischer Stoffe, etwa aus Baustoffen oder Einrichtungsgegenständen (…), höhere Konzentrationen flüchtiger organischer Verbindungen in der Raumluft bedingt“.

Top-Werte bei der Feuchtigkeitsregelung

Wer sich als Bauherr oder Modernisierer schützen will, findet im Naturmaterial Zellulose einen Dämmstoff mit exzellenten Hitzeschutzeigenschaften. Zellulose besteht überwiegend aus pflanzlichen Zellwänden und ist der wichtigste Bestandteil von Zeitungspapier, das maschinell zu einem flauschigen Dämmstoff aufbereitet wird. Das Erfolgsgeheimnis dieses Materials erklärt Experte Marcel Bailey von Climacell auch mit einer Besonderheit bei der Anbringung: „Die losen Flocken werden durch geschulte Fachbetriebe in einem maschinellen Einblasverfahren in Hohlräume eingebracht. So entsteht eine luftdichte Struktur mit höherer Dichte als bei herkömmlichen Dämmstoffen. Im Zusammenhang mit der hohen Wärmespeicherkapazität bedingt dies eine sehr geringe Wärmeleitzahl. Das Vordringen der Wärme in den Innenraum wird deutlich verzögert. Sie wird tagsüber gespeichert und in der kühleren Nacht wieder nach außen abgegeben.“

Auf den Wärmeschutz reduzieren will Bailey den Zellulosedämmstoff aber nicht, denn das Material weist beispielsweise auch hervorragende Werte bei der Feuchtigkeitsregulierung auf – einem der wichtigsten Faktoren zur Vermeidung von Bauschäden. Auf die zunehmende Wichtigkeit des Hitzeschutzes weist er in Beratungsgesprächen jedoch explizit hin. „Vermehrten Hitzewellen und den Klimaprognosen zufolge ist die Hitze ja leider gekommen, um zu bleiben“.

Verwertet werden sollte grundsätzlich nur hochwertiges Recyclingpapier. Außerdem sollten die Dämmstoffe einer europäischen technischen Zulassung unterliegen. Zertifizierte Produktprüfungen nach ISO sollten eine zusätzliche Qualitätssicherung garantieren. Jäger PR

Weitere Informationen zum Thema „Ökologisch dämmen mit Zellulose“, zum Hitze-, Kälte-, Brand- und Schallschutz im Haus sowie weitere Tipps rund ums gesunde Wohnen finden Interessierte unter www.climacell.de.
  

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