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Home Sonderthemen Mecklenburg Herzlich willkommen in der Golfregion Mecklenburg-Vorpommern
10:40 20.05.2019
Rüdiger Born, Präsident des Golfverbandes Mecklenburg-Vorpommern, empfiehlt das Golfland MV. Foto: Dietmar Lilienthal

Wir sprachen mit Rüdiger Born, dem Präsidenten des Golfverbandes MV:

Was macht Mecklenburg Vorpommern als Golfland besonders?

Ob wir besonders sind, müssen unsere Mitglieder und Gäste entscheiden. Richtig ist aber, dass wir schon flächendeckend über sehr gute Golfanlagen und Angebote verfügen. Von 9-Loch-Anlagen für Einsteiger bis zu absoluten Premium-Anlagen, die auch international jedem Vergleich standhalten, können Golfinteressierte wählen. Unsere Golfplätze befinden sich in landschaftlich reizvoller Umgebung und sind unter Berücksichtigung der natürlichen Gegebenheiten in die Landschaft integriert. Hier haben Betreiber tatsächlich etwas Besonderes vollbracht.

Wie steht es mit Angeboten für Touristen?

Schon jetzt kommen etwa die Hälfte unserer ca. 18 000 Mitglieder aus anderen Bundesländern. 50 Prozent unserer gespielten Golfrunden werden durch Gäste gespielt. Auch der Anteil ausländischer Gäste ist höher als in anderen touristischen Bereichen. Insbesondere auch in der Vor- und Nachsaison bieten alle Anlagen interessante Angebote. Hier lohnt es sich wirklich, entsprechende Informationen einzuholen. Viele Golfplätze haben erstklassige Hotels oder entsprechende Hotelkooperationen, natürlich auch mit zeitgemäßen Wellness- Angeboten und sehr guter Gastronomie.


"Die Golfanlagen in MV identifizieren sich mit unserem Bundesland und haben ’MV – Land zum Leben’ verinnerlicht."

Rüdiger Born, Präsident des Golfverbandes MV


Neben dem Erlebnis Golf sind die Schönheiten unseres Landes, wie Backsteingotik, Museen oder die Musikfestspiele, sehenswert. Ein sportliches Highlight ist die European Senior Tour bei Winstongolf mit Gästen aus Europa und Übersee. Auch der Jugendländerpokal von Deutschland sorgt für ein positives Image.

Golfverband-Chef Rüdiger Born beim Putten. Foto: Dietmar Lilienthal
Golfverband-Chef Rüdiger Born beim Putten. Foto: Dietmar Lilienthal

Das „Golfland MV“ hat sich also etabliert?

Natürlich haben wir auch noch hin und wieder mit überholten Vorurteilen zu kämpfen. Aber grundsätzlich ist der Golfsport in unserer Region angekommen. Unsere Anlagen legen Wert darauf, dass Golf eine Freizeitaktivität für die ganze Familie ist. Natürlich bieten sie auch Kurse zum Erleben des Golfsports oder zur Verbesserung der Spielstärke an. Die Golfanlagen in MV identifizieren sich mit unserem Bundesland und haben „MV – Land zum Leben“ verinnerlicht.

Vielleicht ein (Geheim-)Tipp von Ihnen?

Sollte ich da nicht klugerweise neutral bleiben …? Von der Insel Rügen war schon C.D. Friedrich fasziniert. Fleesensee als Resort mit mehreren Plätzen, Wittenbeck mit seiner Lage, in jedem Fall Balm auf Usedom mit seinen reetgedeckten Häusern und auf dem Weg dorthin auch Warnemünde. Ein Muss ist Winstongolf bei Schwerin.

Als Inhaber einer Firmengruppe ist es Ihnen wichtig, dass Golfanlagen auch Wirtschaftsunternehmen sind?

Das ist mir sogar sehr wichtig! Unsere Anlagen müssen sich selber finanzieren. Der Unterhalt einer Golfanlage kostet mehrere 100 000 Euro im Jahr. Es werden Arbeitsplätze geschaffen und der regionale Tourismus gefördert. Wir befinden uns in einem stärker werdenden Wettbewerb mit anderen Urlaubsdestinationen im In- und Ausland. Auch andere Bundesländer haben den Golftourismus, insbesondere im Werben an ausländischen Gästen entdeckt. Unser Land ist überschaubar und die Entscheidungsträger kennen sich. Alle Involvierten sind gefordert, sich neue, höhere Ziele zu setzen und innovative Ideen zu entwickeln. Es geht um neue Zielgruppen mit einer höheren Wertschöpfung. Unsere Anlagen investieren nicht unerhebliche Summen in überregionale Werbung.


Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph. Foto: Ministerium
Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph. Foto: Ministerium

als Wirtschaftsstaatssekretär bin ich viel unterwegs. Arbeit und Arbeitsplätze werden eben nicht gebracht, Arbeit und Arbeitsplätze muss man holen. Wieder unterwegs und auf die immer wiederkehrende Frage nach meiner Landsmannschaft antworte ich stets mit Genuss, bedächtig und scheinbar beiläufig: Mecklenburg-Vorpommern.

Und es ist erstaunlich, wie sich Gesichter aufhellen, die Gespräche vertrauter werden und der berühmte Funke überspringt. Die Gründe dafür mögen unendlich vielschichtig und individuell sein. Aber in einem bin ich mir sicher: Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern als eine Urlaubsdestination mit riesigem Zukunftspotenzial im Allgemeinen und als eine Premiumgolfdestination im Besonderen gehören heute schon unbedingt zu unserer Habenseite des Guten.

Auch wenn wir auf dem Weg hin zu einer weit bekannten und geachteten deutschen Premiumgolfdestination Lehrgeld zahlen mussten und noch manche Ziele erreichen wollen, so haben wir doch immer und unbeirrbar die Sichtweise des deutschen Sportpioniers Philipp Heineken geteilt, der bereits um 1890 als damaliger Gymnasiast im Schwäbischen einen Golfsport vor Augen hatte, der nicht elitär und verstolzt daherkommen soll. „Bei uns gilt der Mann und nicht des Mannes Kleid.“ Und ebenso empfahl Heineken den Golfsport auch für „junge Damen“. Natürlich sprach der Gymnasiast die Sprache seiner Zeit. Inhaltlich aber setzte er Maßstäbe mit Zukunft.

Und genau so ist es. In Mecklenburg-Vorpommern ist Golfen eben kein exklusiver Randsport. Unsere Golfplätze legen sehr viel Wert darauf, den Golfsport für die ganze Familie anzubieten.

Mehr als die Hälfte der Golfrunden werden bei uns im Land von Gästen aus dem In- und Ausland gespielt.

Auf unseren 17 Golfplätzen in Mecklenburg-Vorpommern begrüßen wir jährlich ca. 150 000 Golftouristen.

Und durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze und durch seine wirtschaftliche Bereicherung der touristischen Vor- und Nachsaison wird der Golfsport in unserem Land als Wirtschafts- und Arbeitsmarktfaktor auch weiter an Bedeutung gewinnen. Die Wertschöpfung durch unsere Golfgäste im Land beträgt im Jahr ca. 250 Millionen Euro. Die Golfanlagen wirken spürbar saisonverlängernd und Gäste bleiben länger im Land.

Bei uns im deutschen Nordosten kann einen Monat eher und einen Monat länger gegolft werden als beispielsweise bei unseren skandinavischen Ostseeanrainern, was so mancher Skandinavier rege nutzt.

Die professionell gepflegten und mit Herz betriebenen Plätze in unserem Land laden unsere Gäste zu einem unvergesslichen Golferlebnis ein, egal ob sie als Einsteiger 9-Loch-Plätze oder als Fortgeschrittene einen der 18-Loch-Meisterschaftsplätze nutzen.

Für alle Golfsportfreunde gilt: Bei bester Luftqualität können sie tief durchatmen und konkret etwas für ihre Gesundheit tun. Sie befördern ihre Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Konzentration. Der Golfsport ist ideal für Jung und Alt.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit hat Investitionen in die Premiumgolfdestination und in gesundheitstouristische Angebote im Kontext mit dem Golfsport von Anbeginn unterstützt und wird genau das auch weiter tun.

Gegenwärtig arbeiten Interessierte an einer verbesserten Vernetzung von Golf- und Gesundheitstourismus – und das auch unter Einbeziehung von medizintechnischen und ernährungswissenschaftlichen Aspekten.

Liebe Golffreunde, liebe Leserinnen und Leser,

Sie sehen, Mecklenburg-Vorpommern steht für ganzheitlichen Golfsport mit Zukunft.

Ich lade Sie von Herzen ein, unser schönes Bundesland zu besuchen und sich selbst von der Premiumgolfdestination Mecklenburg-Vorpommern zu überzeugen. Herzlich willkommen!

Ihr Dr. Stefan Rudolph

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