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08:46 30.03.2021
Das eigene Haus ist der erste Schritt in die Vermögensbildung und ein Grundstein für die Altersvorsorge. Foto: FC

Indem ehemalige Miethaushalte eigene Immobilien bauen und beziehen, entsteht mehr und besserer Wohnraum für alle Bürgerinnen und Bürger. Diesen sogenannten Sickereffekt belegt eine aktuelle Metastudie, die die empirica AG im Auftrag des Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB) erarbeitet hat. Jede Wohnungsbauoffensive, die Erfolg haben will, muss auch das selbst genutzte Wohneigentum fördern. Der Sickereffekt unterscheidet zwei Stufen: Indem erstens Haushalte eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus beziehen, wird woanders eine Mietwohnung frei. Zweitens rücken Haushalte zu Mieten unterhalb des Neubauniveaus nach und verbessern ihren Wohnwert. Durch einen Umzug in das Wohneigentum werden entlang einer sogenannten Sickerkette in der Folge zwei, drei oder mehr Bestandswohnungen neu bezogen. Laut Metastudie des BSB führen 100 Neubauwohnungen und Häuser zu rund 150 bis 300 Neubezügen im Bestand.

Wie man Wohneigentumsbildung besser fördern kann und weitere Ergebnisse der Studie: https://www.bsb-ev.de/politik-presse/presseservice/pressemitteilungen/sickerstudie-hausbau-unverzichtbare-saeuledes-wohnungsbaus/

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