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Home Sonderthemen Wismar Größter begehbarer Darm
12:33 26.02.2019
Ein sympathisches Anschauungsobjekt, das Mut macht zur Vorsorge ist das größte begehbare Darm-Modell Europas.

Wismar. Obwohl die Hanseschau Wismar im nächsten Jahr bereits ihr 30-jähriges Jubiläum feiert, so bleibt sie doch immer jung. Dazu nimmt sie sich gerne den Fragen der jungen Erwachsenen an.

Der Kreisjugendring rückt dabei mit der Aktion „Demokratie zum Anfassen“ aktuelle Themen in den Fokus. Der Jugendrat NW Munddas Kinder und Jugendparlament HWI stellen sich mit „Jugend fragt nach“ unterschiedlichen politischen Themen.

Der Darm ist eines unserer wichtigsten Organe. Wie es in ihm aussieht, das zeigt sich eindrucksvoll am Stand der AOK. Gemeinsam mit der Ärztekammer und der Uni Rostock wurde ein „begehbarer Darm“ entwickelt, der dessen wichtige Funktion im Körper aufzeigt.

Ebenfalls im Rahmen der Sonderschau „Fit und Gesund“ finden wieder zahlreiche Vorträge statt, die für jedermann hilfreich und informativ sind. Am Donnerstag stehen Vorträge vom Hof Hoher Schönberg, Jana Schäfer vom Luplower Kräutersalat und vom Güstrower Schlossquell rund um das Thema gesunde Ernährung auf dem Programm.

Weiter in den Themen Fit und Gesund geht es von Freitag bis Sonntag, präsentiert von der Ostsee-Zeitung, mit Vorträgen von SpeedX Wismar, dem DRK-Krankenhaus Grevesmühlen und dem Sana HANSE-Klinikum Wismar.

Aufgeweckt, authentisch und einzigartig, so lässt sich der beliebte Frühaufsteher Marko Vogt beschreiben. Der gebürtige Thüringer ist sicher vielen Besuchern durch die Morningshow im NDR 1 Radio MV bekannt.

Am Samstag steht er live auf der Hauptbühne und moderiert das Bühnenprogramm.


Wismar. Darmkrebs ist in Deutschland die dritthäufigste Krebstodesursache und jährlich erkranken 63.000 Menschen neu daran. Doch immer noch sind Darmkrebs und die Vorsorgemöglichkeiten ein großes Tabuthema. Die Aktionstage „Darmkrebsvorsorge“, die unter anderem von der AOK Nordost ausgerichtet werden, sollen mit diesem Image aufräumen.

„Jedes Jahr sterben 26.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs, dabei sind die Behandlungschancen sehr gut, wenn er früh erkannt wird. Darum ist es wichtig, das Frauen und Männer zur der kostenlose Darmspiegelung gehen. Die Vorsorge kann Leben retten", Darmkrebs kann durch konsequente Vorsorge weit besser verhütet werden als andere Krebsarten. Wird er in einem frühen Stadium erkannt, sind die Heilungsaussichten hoch. Bei einer Darmspiegelung (Koloskopie) sind Krebsvorstufen gut zu entdecken und können noch während der Untersuchung entfernt werden. Insgesamt lassen sich etwa 90 Prozent der Darmerkrankungen durch eine einmalige Darmspiegelung so früh erkennen, dass man sie heilen kann“, so ein Experte der AOK.

Ein DARMMODELL auf Tour

Um das Thema Darmkrebsvorsorge aus der Tabu-Ecke zu holen, tourt die AOK Nordost seit 2017 gemeinsam mit Partnern, wie der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, mit dem größten begehbaren DARMMODELL Europas durch den Nordosten. Auch in Wismar können sich die Gäste des Hanseschau das DARMMODELL einmal von innen ansehen. „So können Hemmungen abgebaut werden und das Gespräch über die Darmkrebsvorsorge ganz offen gesucht werden“, erklärt der Experte.

Ein prominenter Gast unterstützt die Gesundheitskasse bei ihrem Engagement: Ex-Fußballprofi Jimmy Hartwig, der selbst mehrere Krebserkrankungen überstanden hat, unterstützt die crossmediale Kampagne #hosenrunter, für die die AOK Nordost unter anderem mit dem Felix Burda Award und dem dfg Award des Dienstes für Gesellschaftspolitik ausgezeichnet wurde.

Vorsorge schon ab 40 Jahren

Um noch mehr Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich frühzeitig für eine Vorsorgeuntersuchung zu entscheiden, hat die AOK Nordost das Alter für die Inanspruchnahme einer präventiven Darmspiegelung für Männer auf 40 Jahren und Frauen auf 45 Jahren gesenkt. Bisher liegt das gesetzliche Vorsorgealter bei 55 Jahren. Infos unter www.jetzt-hosenrunter.de.


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