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Home Sonderthemen Rügen Für Gartenwasser müssen keine Abwassergebühren gezahlt werden
14:03 12.04.2019
Das Gießen im Sommer kann an heißen Tagen viel Wasser kosten. Wer keinen Brunnen hat, sollte über einen Gartenwasserzähler des ZWAR nachdenken. Foto: Archiv/Fotolia

Der Sommer steht bevor, die Zeit des Gießens naht. Wer auf seinem Grundstück Rasen, Grünflächen mit Zierpflanzen oder einen Gemüsegarten hat, muss zum Gedeihen der Pflanzen bewässern. Soweit kein eigener Brunnen vorhanden ist oder das Regenwasser nicht ausreicht, muss dafür Trinkwasser genutzt werden. Das Wasser wird direkt durch die Pflanzen aufgenommen bzw. hält den Boden feucht und damit für das Pflanzenwachstum fruchtbar.

Es wird somit nicht in die Abwasserkanalisation eingeleitet. Da Abwasser aber nicht separat gemessen werden kann, wird die Abwassermenge der verbrauchten Trinkwassermenge gleich gesetzt. Dieser sogenannte Wahrscheinlichkeitsmaßstab wird deutschlandweit angewendet und hält einer gerichtlichen Prüfung stand. Die Gerichte sagen aber auch, dass für nachweislich nicht in die Kanalisation eingeleitetes Trinkwasser keine Gebühr erhoben werden kann. Hier hilft ein vor dem Außenwasserhahn installierter Zähler – Gartenzähler genannt. Diese Wasseruhr misst das dem Garten zugeführte Gießwasser. Die Menge wird in der Jahresgebührenabrechnung nicht als Abwasser berechnet.

Um eine den Eichvorschriften entsprechende Messung zu gewährleisten, stellt der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR) einen Zähler zur Verfügung und installiert ihn auch selbst. Auf der Internetseite bzw. im Verwaltungssitz des ZWAR (Putbuser Chaussee 1) in Bergen auf Rügen, gibt es dazu ein Vertragsangebot. Die Zählermiete inklusive Einbau kostet einmalig 60 Euro (brutto) für einen Zeitraum von sechs Jahren. Dann muss die Uhr gewechselt werden.

Beim Neueinbau werden dann wieder 60 Euro fällig. Bei der derzeitigen Mengengebühr von 2,99 Euro je Kubikmeter Abwasser amortisiert sich die Verfahrensweise also ab rund 21 Kubikmeter dem Garten zugeführten Trinkwasser im Zeitraum von sechs Jahren, mithin 3,3 Kubikmeter im Jahr.

Es ist also eine Rechenaufgabe, ob sich unter den konkreten Verhältnissen ein solcher Zähler lohnt, wie es seitens des ZWAR in diesem Zusammenhang abschließend heißt.


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Mit dem Programm „240 Years of Singende Herrentorte!“ war Helge Schneider im Sommer 2016 das letzte Mal auf Rügen zu Gast.               Foto: Archiv/OZ
Mit dem Programm „240 Years of Singende Herrentorte!“ war Helge Schneider im Sommer 2016 das letzte Mal auf Rügen zu Gast.               Foto: Archiv/OZ

Helge Schneider kommt wieder auf die Insel! Der Ausnahmekünstler wird am 17. August ab 20 Uhr auf der Rugard-Bühne zu erleben sein. Mit im Gepäck hat er dabei sein neues Programm „Pflaumenmus – die Tournee zum Mus!“ Damit ist Helge Schneider ein zweites Mal auf der größten deutschen Insel mit seinen Kollegen zu Gast. Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Eintrittskarten gibt es auch im Service-Center der OSTSEE ZEITUNG am Markt (neben dem Benedixhaus).

Darum geht es dieses Jahr: August ist Pflaumenzeit. Die Dinger warten nur darauf, gepflückt zu werden. Das ist die Gelegenheit, endlich wieder auf Tournee zu gehen, dachte sich Helge und hat Peter Thoms, die alte Pflaume, angerufen. Der war sofort seiner Meinung.

Nun braucht er eine passende Band und spricht mit wichtigen Musikerpersönlichkeiten aus Fantasiehausen. Die Unerschrockensten sucht er aus und die landen dann bei ihm in der Showküche.

Dann wird probiert und probiert was das Zeug hält, absurde Zutaten aus entlegenen Ecken seines Showkellers werden hervorgekramt und angetestet. Am Ende kocht der verrückte Professor Doktor Doktor H.S. aus M. für sein treues Publikum die skurrile Helge-Welt on stage.

Seien auch Sie dabei, wenn es wieder heißt: Die Pflaumen sind reif! Die Sommertournee 2019 startet im August und dauert bis zum Ende der Erntezeit. Station auf Rügen ist Sonnabend, 17. August.

Das Service-Center der OZ hat immer montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12.30 Uhr sowie von 13 bis 17 Uhr und dienstags sowie donnerstags von 9 bis 12.30 Uhr und von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Telefonische Auskünfte rund um die Tageszeitung, den Ticketverkauf und private Kleinanzeigen gibt es unter 03838/201430.


Foto: Monique Harder-Reining
Foto: Monique Harder-Reining

Dieser Tage bekamen die „Schlaumeier“ im Naturkindergarten Bubkevitz spannenden Besuch: Michael Mudrick, Obermeister der Bäcker- und Konditoren-Innung Rügen-Stralsund-Nordvorpommern, und Silke Holzerland, Mitarbeiterin der Pommerschen Volksbank in Bergen auf Rügen, nahmen sich die Zeit, um den Knirpsen die Erlöse aus der diesjährigen Brotprüfung, die im Februar stattfand, als Spende zu übergeben. Dafür rundeten sowohl die Bäckerinnung als auch die Pommersche Volksbank großzügig auf, so dass eine stattliche Summe von 400 Euro auf das Konto der KTta überwiesen werden kann. Zum Empfang gab es ein passendes Ständchen, das die Kinder extra für den Tag einstudiert hatten. Symbolisch wurde ein Säcklein mit Schokotalern, den Silke Holzerland mitbrachte, „geschlachtet“. Obendrein gab es von Bäckermeister Mudrick frisches Brot und leckere Kekse. Das Spendengeld wird für T-Shirts und Warnwesten eingesetzt! Die „Schlaumeier“ des Naturkindergartens bedanken sich bei allen Beteiligten, auch im Namen ihrer Erzieherinnen und der Leiterin Kerstin Lorenz für die liebe Spende und die Mühe! 

Vom „Nocturne“ des schwedischen Komponisten Ewert Taube bis zum „Ave Maria“ von Franz Schubert, vom einstimmigen Volkslied bis zum vierstimmigen „Am Brunnen vor dem Tore“, so gestaltet unter anderem der Rügener Frauenchor seine diesjährigen Frühlingskonzerte. Die 18 Sängerinnen bereiten sich intensiv auf die Konzertreise nach Katrineholm und Eskilstuna ins nördliche Schweden vor. Dazu erfolgte ein Probenwochenende im März im Hotel „Haus Goor“ in Lauterbach. Waren der Frauenchor aus Katrineholm und der Männerchor aus Eskilstuna vor zwei Jahren auf der Insel zu Gast, so wird der Rügener Frauenchor zu Pfingsten die weite Reise zu den Chorfreunden ins 900 Kilometer entfernte Eskilstuna unternehmen.

Dort erwartet den Rügener Frauenchor am Pfingstsonnabend ein gemeinsames Konzert aller drei Chöre im Konzerthaus von Eskilstuna. Am Sonntag singen die Chöre gemeinsam auf einem Sommerfest. Anschließend findet ein gemeinsames Chorfest statt.

Unter dem Motto „Frühling und Erinnerung“ in Volksweisen singen die 18 Sängerinnen des Rügener Frauenchores in Vorbereitung der Konzertreise am
● 5. Mai um 15 Uhr in der Kirche zu Altefähr
● am 19. Mai um 15 Uhr in der Kirche zu Trent
● am 2. Juni um 15 Uhr in der Kirche zu Lancken Granitz.

Sie, liebe Leserinnen und Leser, sind dazu herzlich eingeladen.

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