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Home Sonderthemen Rügen Fünf gute Gründe für eine moderne Fußbodenheizung
14:55 26.04.2019
Wohlige Wärme ist nur einer von mehreren Vorzügen einer modernen Fußbodenheizung. Foto: Intelligent heizen

Bei einer Fußbodenheizung wird der Boden zur Heizfläche und sorgt für gleichmäßige Wärme im ganzen Raum. Eine solche Flächenheizung ist nicht nur im Neubau, sondern auch bei der Sanierung von Gebäuden eine attraktive Option. Was neben warmen Füßen noch für Fußbodenheizungen spricht, erklärt das Portal „Intelligent heizen“.

1. Angenehme Wärme
Ob in Bad, Küche oder Wohnzimmer: Ein warmer Boden ist eine Wohltat. Bei einer Fußbodenheizung fließt das erwärmte Heizwasser durch ein großflächig im Boden verlegtes Rohrsystem. Dadurch verteilt sich die Wärme gleichmäßig im Raum. Als besonders angenehm wird auch der hohe Anteil an Strahlungswärme empfunden, den eine solche Flächenheizung abgibt. Gegenstände im Raum und die Hautoberfläche absorbieren diese Strahlen wie Sonnenwärme. Ein Heizkörper erwärmt dagegen primär die Luft, die dann im Raum zirkuliert und zu einem störenden Luftzug führen kann.

2. Ein Plus an Hygiene
Durch die geringeren Luftbewegungen werden bei einer Fußbodenheizung weniger Staub oder Pollen im Raum aufgewirbelt. Daher eignen sich Fußbodenheizungen insbesondere auch für Menschen, die unter Allergien oder Asthma leiden. Außerdem können sich Bakterien, Schimmelpilze oder Milben auf den warmen Bodenflächen schlechter vermehren, da diese weniger Feuchtigkeit enthalten. Das ist auch für Familien mit kleinen Kindern von Vorteil.

3. Mehr Freiheit bei der Raumgestaltung
Die Heizung im Boden verschwinden zu lassen eröffnet Spielraum beim späteren Einrichten der Wohnung. Möbel können an allen Wänden aufgestellt werden und bodentiefe Fenster sind mit einer Fußbodenheizung ebenfalls kein Problem. Auch die Aufteilung der Räume lässt sich in vielen Fällen ohne Wärmeeinbußen verändern, etwa wenn nachträglich eine Leichtbauwand eingezogen wird.

4. Geringere Heizkosten
Eine Fußbodenheizung spart Heizkosten, da die Räume weniger stark beheizt werden müssen. Weil die Wärme über eine größere Fläche abgegeben wird als bei einzelnen Heizkörpern, fühlt sich der Raum trotz niedrigerer Temperatur wärmer an. Außerdem muss das Heizwasser bei einer Fußbodenheizung weniger stark erhitzt werden – statt einer Vorlauftemperatur von 65° C bei konventionellen Heizkörpern reichen 35° C aus.

5. Perfekter Partner für die Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe moderner Bauart arbeitet mit geringen Vorlauftemperaturen erwiesenermaßen am effizientesten. Eine Fußbodenheizung ist daher der passende Partner für dieses klimafreundliche Heizsystem. Ein weiterer Pluspunkt: Das Duo bringt im Sommer auch angenehme Frische in die Wohnung, wenn kühles statt warmes Wasser durch die Rohre geleitet wird. Kalte Füße sind dabei nicht zu befürchten: Die Bodentemperatur ist mit rund 20° C immer noch angenehm.

www.intelligent-heizen.info


Wer nicht aufpasst, holt sich schnell Schimmelpilze ins Bad. Nach dem Duschen steigt die Luftfeuchtigkeit auf über 90 Prozent an – ideale Bedingungen für die Ausbreitung dieser Organismen. Schimmelpilze gedeihen überall dort, wo feuchtwarme Luft auf kalte Wände trifft und die relative Luftfeuchte dauerhaft über 80 Prozent steigt: bevorzugt an kalten Außenwänden, hinter schlecht belüfteten Schränken und natürlich im Bad nach dem Duschen.

Die Pilze gedeihen bei Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad und extrem hoher Luftfeuchtigkeit am besten. In Badezimmern finden sie zudem als Nährboden organisches Material vor, wie etwa Staub, Schmutzreste oder Hautpartikel. „Wenn sich organische Reste auf Fugen setzen, reicht das als Grundlage für die Schimmelbildung“, sagt DEKRA-Experte Andreas Kraus.

Bei zu langem Warten kann sich der Schimmel in Mörtel, Silikon, Acryl oder Holz hineinfressen. Badhygiene ist daher ein wichtiger Schutz. Eine weitere Maßnahme ist effektives Lüften. Die beste Wirkung erzielt man nach dem Duschen durch einige Minuten Stoßlüften bei weit geöffnetem Fenster.

Besonders wichtig ist eine gute Belüftung von innenliegenden Bädern ohne Fenster. „Hier müssen nicht nur Abluftventilator und Luftfilter intakt sein“, so Kraus. „Es muss auch für eine ausreichende Zuluft, etwa durch ein im Nachbarzimmer geöffnetes Fenster gesorgt sein, solange der Ventilator läuft. Sonst muss dieser gegen einen Unterdruck arbeiten, um die Luft abzuführen.“ Als weitere Maßnahmen gegen Schimmel empfiehlt Kraus, nach dem Duschen an Wänden und Boden der Duschkabine das Wasser mit dem Abzieher abzustreifen. Kämpft man häufig gegen Schimmel, ist ein Hygrometers sinnvoll, um die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren. Nach dem Lüften sollte der Wert nicht über 65 Prozent liegen.


Durch die Nutzung von Materialien wie Holz, Hanf und Jute greifen Bauherren zunehmend zu natürlichen Alternativen. Foto; tdx/Thermo Natur
Durch die Nutzung von Materialien wie Holz, Hanf und Jute greifen Bauherren zunehmend zu natürlichen Alternativen. Foto; tdx/Thermo Natur

Der Einbau von Wärmepumpe, Holzheizung und Solarthermieanlage ist mittlerweile fast schon selbstverständlich. Bei der Dämmung hingegen wird selbst bei vielen der ökologisch so vorbildhaften Passivhäuser noch Polystyrol verwendet. Dabei wäre es naheliegend, auch bei der Dämmung auf natürliche Produkte zu achten. Die Angebotspalette ist riesig und reicht von Holzfasern und Zellulose bis zu Hanf, Flachs und Jute. Vor allem Jute erweist sich dank einer genialen Idee als eine leistungsfähige und bezahlbare Alternative. Einmal gebrauchte Jutesäcke, die ursprünglich Kakao und Kaffeebohnen aus aller Welt nach Deutschland transportieren, werden beim Hersteller Thermo Natur in einem Upcyclingverfahren zu Dämmstoff verarbeitet.

Dank geringer Wärmeleitfähigkeit bietet Jutedämmung im Winter einen Wärmeschutz, der sich bei einer geringfügig dickeren Dämmschicht mit konventionellen Dämmstoffen messen lassen kann. Im Sommer punktet Jute mit ungewöhnlich hohem Hitzeschutz, da sie über den ganzen Tag viel Wärme aufnehmen und speichern kann, die erst nachts wieder abgegeben wird. Jute ist resistent gegen Schimmelwachstum und Insekten. Der schnell nachwachsende Naturdämmstoff gilt als schadstofffrei, gesundheitlich unbedenklich und ist biologisch abbaubar. Jute-Dämmstoffe gibt es in Matten- und Rollenform – teils bereits auf Maß, so dass kaum Verschnitt anfällt. Die Verarbeitung ist selbst für Heimwerker unproblematisch.

Ökologische Dämmstoffe sind hauptsächlich zur Dämmung von Dachschrägen, Decken und Böden sowie Außen- und Innenwänden geeignet. Nur für die Dämmung der den Erdboden berührenden Gebäudeteile mit hoher Feuchtigkeitsbelastung, der so genannten Perimeter- Dämmung, gibt es noch keine natürliche Alternative. tdx


Bauen wird in Deutschland immer teurer. Auf der Suche nach Sparmöglichkeiten entscheiden sich da so manche Bauherren für den Erwerb von Ausbauhäusern. Durch Eigenleistungen oder durch die Vergabe des Ausbaus an eigene Firmen wollen sie Geld sparen.

Das klingt pragmatisch, bringt aber mitunter erhebliche Probleme, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Beim Ausbauhaus – gleich ob Fertig- oder Massivhaus – sind die Bauleistungen zum Teil extrem reduziert. Jeder Anbieter hat eigene Pakete, einige liefern nur die Planung und das Material, andere führen lediglich die statische Konstruktion samt Hülle aus. Fertigstellen müssen das Haus in jedem Fall die Bauherren in eigener Verantwortung.

Die meisten Bauherren unterschätzen solche Projekte. Der VPB rät deshalb: Wer sich für ein Ausbauhaus interessiert, sollte sich vorab vom unabhängigen Sachverständigen über die Tragweite seines geplanten Hausbaus aufklären lassen. VPB

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