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Home Sonderthemen Greifswald Fünf gute Gründe für eine moderne Fußbodenheizung
14:23 26.04.2019
Wohlige Wärme ist nur einer von mehreren Vorzügen einer modernen Fußbodenheizung. Foto: Intelligent heizen
Albers Der Möbeldiscounter GmbH
Fliesenlegermeister Sven Böhme
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Bei einer Fußbodenheizung wird der Boden zur Heizfläche und sorgt für gleichmäßige Wärme im ganzen Raum. Eine solche Flächenheizung ist nicht nur im Neubau, sondern auch bei der Sanierung von Gebäuden eine attraktive Option. Was neben warmen Füßen noch für Fußbodenheizungen spricht, erklärt das Portal „Intelligent heizen“.

1. Angenehme Wärme
Ob in Bad, Küche oder Wohnzimmer: Ein warmer Boden ist eine Wohltat. Bei einer Fußbodenheizung fließt das erwärmte Heizwasser durch ein großflächig im Boden verlegtes Rohrsystem. Dadurch verteilt sich die Wärme gleichmäßig im Raum. Als besonders angenehm wird auch der hohe Anteil an Strahlungswärme empfunden, den eine solche Flächenheizung abgibt. Gegenstände im Raum und die Hautoberfläche absorbieren diese Strahlen wie Sonnenwärme. Ein Heizkörper erwärmt dagegen primär die Luft, die dann im Raum zirkuliert und zu einem störenden Luftzug führen kann.

2. Ein Plus an Hygiene
Durch die geringeren Luftbewegungen werden bei einer Fußbodenheizung weniger Staub oder Pollen im Raum aufgewirbelt. Daher eignen sich Fußbodenheizungen insbesondere auch für Menschen, die unter Allergien oder Asthma leiden. Außerdem können sich Bakterien, Schimmelpilze oder Milben auf den warmen Bodenflächen schlechter vermehren, da diese weniger Feuchtigkeit enthalten. Das ist auch für Familien mit kleinen Kindern von Vorteil.

3. Mehr Freiheit bei der Raumgestaltung
Die Heizung im Boden verschwinden zu lassen eröffnet Spielraum beim späteren Einrichten der Wohnung. Möbel können an allen Wänden aufgestellt werden und bodentiefe Fenster sind mit einer Fußbodenheizung ebenfalls kein Problem. Auch die Aufteilung der Räume lässt sich in vielen Fällen ohne Wärmeeinbußen verändern, etwa wenn nachträglich eine Leichtbauwand eingezogen wird.

4. Geringere Heizkosten
Eine Fußbodenheizung spart Heizkosten, da die Räume weniger stark beheizt werden müssen. Weil die Wärme über eine größere Fläche abgegeben wird als bei einzelnen Heizkörpern, fühlt sich der Raum trotz niedrigerer Temperatur wärmer an. Außerdem muss das Heizwasser bei einer Fußbodenheizung weniger stark erhitzt werden – statt einer Vorlauftemperatur von circa 65 °C bei konventionellen Heizkörpern reichen meist 35 °C aus.

5. Perfekter Partner für die Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe moderner Bauart arbeitet mit geringen Vorlauftemperaturen erwiesenermaßen am effizientesten. Eine Fußbodenheizung ist daher der passende Partner für dieses klimafreundliche Heizsystem. Ein weiterer Pluspunkt: Das Duo bringt im Sommer auch angenehme Frische in die Wohnung, wenn kühles statt warmes Wasser durch die Rohre geleitet wird. Kalte Füße sind dabei nicht zu befürchten: Die Bodentemperatur ist mit rund 20° C immer noch angenehm.

www.intelligent-heizen.info




Wer nicht aufpasst, holt sich schnell Schimmelpilze ins Bad. Nach dem Duschen steigt die Luftfeuchtigkeit auf über 90 Prozent an – ideale Bedingungen für die Ausbreitung dieser Organismen. Schimmelpilze gedeihen überall dort, wo feuchtwarme Luft auf kalte Wände trifft und die relative Luftfeuchte dauerhaft über 80 Prozent steigt: bevorzugt an kalten Außenwänden, hinter schlecht belüfteten Schränken und natürlich im Bad nach dem Duschen.

Die Pilze gedeihen bei Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad und extrem hoher Luftfeuchtigkeit am besten. In Badezimmern finden sie zudem als Nährboden organisches Material vor, wie etwa Staub, Schmutzreste oder Hautpartikel. „Wenn sich organische Reste auf Fugen setzen, reicht das als Grundlage für die Schimmelbildung“, sagt DEKRA-Experte Andreas Kraus.

Bei zu langem Warten kann sich der Schimmel tief in Mörtel, Silikon, Acryl oder offenporiges Holz hineinfressen. Badhygiene ist daher ein wichtiger Schutz. Eine weitere Maßnahme zur Schimmelvermeidung im Bad ist effektives Lüften. Die beste Wirkung erzielt man nach dem Duschen durch einige Minuten Stoßlüften bei weit geöffnetem Fenster.

Besonders wichtig ist eine gute Belüftung von innenliegenden Bädern ohne Fenster. „Hier müssen nicht nur Abluftventilator und Luftfilter intakt sein“, so Kraus. „Es muss auch für eine ausreichende Zuluft, etwa durch ein im Nachbarzimmer geöffnetes Fenster gesorgt sein, solange der Ventilator läuft. Sonst muss dieser gegen einen Unterdruck arbeiten, um die Luft abzuführen.“ Als weitere Maßnahmen gegen Schimmel empfiehlt Kraus, nach dem Duschen an Wänden und Boden der Duschkabine das Wasser mit dem Abzieher abzustreifen. Kämpft man häufig gegen Schimmel, ist ein Hygrometers sinnvoll, um die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren. Nach dem Lüften sollte der Wert nicht über 65 Prozent liegen.

Wer erste Schimmelansätze entdeckt, sollte diese zügig beseitigen. Meist reicht dafür Haushaltsreiniger oder 70-prozentiger Ethylalkohol. Essig eignet sich nicht, weil er organische Stoffe enthält. Spezielle Schimmelmittel wiederum enthalten Chlor und sollten in Innenbereichen nur mit Vorsicht und bei guter Belüftung verwendet werden. Bei großflächigem Schimmelbefall, ab etwa 0,4 Quadratmeter, empfiehlt es sich, einen Fachmann einzuschalten.


Bauen wird in Deutschland immer teurer. Auf der Suche nach eventuellen Sparmöglichkeiten entscheiden sich da manche schon ziemlich verzweifelte Bauherren für Ausbauhäuser. Durch Eigenleistungen oder durch die Vergabe des Ausbaus an eigene Firmen wollen sie Geld sparen.

Das klingt pragmatisch, bringt aber mitunter erhebliche Probleme, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Beim Ausbauhaus – gleich ob Fertig- oder Massivhaus – sind die Bauleistungen zum Teil extrem reduziert. Jeder Anbieter hat eigene Pakete, einige liefern nur die Planung und das Material, andere führen lediglich die statische Konstruktion samt Hülle aus. Fertigstellen müssen das Haus in jedem Fall die Bauherren in eigener Verantwortung.

Die meisten Bauherren unterschätzen solche Projekte. Sie werden nach VPB-Erfahrung von Vertriebsmitarbeitern der Baufirmen auch nicht immer objektiv über die anstehenden Probleme aufgeklärt. So manche wollen die Häuser lediglich an den Mann bringen.

Der VPB rät deshalb: Wer sich für ein Ausbauhaus interessiert, sollte sich vorab vom unabhängigen Sachverständigen über die Tragweite seines geplanten Hausbaus aufklären lassen. Nur so erfährt er rechtzeitig, was ihm an zusätzlichen Kosten, an Zeit, eigenem Können und technischer Organisation abverlangt wird, wenn er sich für die Ausbauvariante entscheidet. VP

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