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Home Sonderthemen Urlaub zu Hause Führungen, Fütterungen und Forschung
13:15 19.06.2019
Ella und Emma erzählen Spannendes über die Lebensweise von Meeresschildkröten. Birgit Kadach, Initiatorin des Kinderlotsenprojekts, hört genau zu, ob alles richtig ist. Foto: J.-P. Reichert

STRALSUND. Vom 1. Juli bis zum 18. August laden das OZEANEUM und MEERESMUSEUM Stralsund zum Familiensommer ein. In dieser Zeit stehen täglich Familienführungen, zusätzliche Informationsangebote über Forschung am Museum und Schaufütterungen auf dem Programm. Die Aktionen sind für Museumsbesucher kostenfrei und bieten zusätzliche Erlebnisse aus erster Hand von Pädagogen und Meeresbiologen. Außerdem führen jeden Dienstag Kinderlotsen durch das MEERESMUSEUM Stralsund. Um 11 und 13 Uhr können Museumsbesucher auf diese Weise einen frischen Blick aus Kindersicht auf die Ausstellungen und Aquarien erhalten. Die gut einstündigen Führungen laden Kinder und Erwachsene gleichermaßen zum Berühren von Sammlungsobjekten und Füttern einiger Aquarientiere ein.

Im OZEANEUM findet jeden Mittwoch um 10 Uhr die neue Themenführung „Faszination Haie“ statt. Dabei lernen die Besucher anhand einiger Aquarien, dass es sogar in der Ostsee und Nordsee Haie gibt. Sie begegnen dem eindrucksvollen Modell eines Riesenhais im Originalmaßstab.

Jeden Dienstag und Donnerstag stellen Wissenschaftler jeweils um 13.30 Uhr das Pinguintraining im Rahmen des Forschungsprojekts „Hearing in Penguins" genauer vor. Dabei vermitteln sie den Besuchern praxisnah ihre Forschungsarbeit über das Hörvermögen von Pinguinen und wie all das mit der Problematik Unterwasserlärm zusammenhängt. Diesem Thema widmet sich das OZEANEUM außerdem anhand neuer Ausstellungsstationen, die unter dem Titel KEIN LÄRM MEER gekennzeichnet sind.

Weitere Informationen: www.deutsches-meeresmuseum.de


Der Störtebeker kämpft wieder

Die beiden Hauptdarsteller Alexander Koll (l.) als Klaus Störtebeker und Alexander Hanfland (r.) in der Rolle des Goedeke Michels sind in „Schwur der Gerechten“ dieses Jahr zu erleben. Foto: Archiv/Köhler
Die beiden Hauptdarsteller Alexander Koll (l.) als Klaus Störtebeker und Alexander Hanfland (r.) in der Rolle des Goedeke Michels sind in „Schwur der Gerechten“ dieses Jahr zu erleben. Foto: Archiv/Köhler

RALSWIEK. Der Störtebeker kämpft wieder für die Gerechtigkeit! Erleben Sie ein neues, spannendes Abenteuer auf einer der größten Freilichtbühnen Europas – mit über 150 Mitwirkenden, 30 Pferden, wilden Reitern, vier Schiffen, spektakulären Stunts, beeindruckenden Spezialeffekten und vielem mehr.

An jedem Abend (außer sonntags) sehen Sie ein Feuerwerk über dem „Großen Jasmunder Bodden“ in den Himmel steigen, das Ihren Besuch der Störtebeker Festspiele zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt. Das neue Stück heißt „Schwur der Gerechten“. Gespielt wird bis zum Finale am 7. September 2019, immer montags bis sonnabends, jeweils um 20 Uhr.

Wenn Sie schon immer einmal auch die „Könige der Lüfte“ sehen wollten, dann verpassen Sie nicht die atemberaubende Greifvögel-Show am frühen Abend (18 Uhr). Die Vorführung kann nur in Verbindung mit der 20 Uhr Vorstellung der Störtebeker Festspiele gebucht werden.

Erleben Sie auf der einzigartigen Naturbühne Ralswiek Adler, Falken und Bussarde mit gewaltigen Flügelspannen in spektakulären Flugmanövern. Der Berufsfalkner Volker Walter präsentiert Ihnen eine unterhaltsame Flugvorführung mit seinen Greifvögeln. Musikalisch untermalt kreisen Adler und Falken majestätisch im Aufwind. Die Vögel werden im freien Flug mit ausführlichen Erläuterungen zu Biologie und Lebensweise der verschiedenen Arten vorgestellt.

Infos und mehr zu den Störtebeker Festspielen gern telefonisch unter 03838/31100 oder unter www.stoertebeker.de.


Nanu? Haus „Kopfüber“ erleben!

PUTBUS. Die Welt steht Kopf! Und das im wahrsten Sinne des Wortes im Haus „Kopfüber“. Die Macher der „Pirateninsel“, dem Hallenspielplatz in Putbus, haben sich mit dem Haus „Kopfüber“ vor über zehn Jahren eine neue Attraktion ausgedacht.

Ein Haus steht auf dem Kopf, und auch im Innern muss sich der neugierige Besucher erst einmal „sortieren“, um die einzelnen Zimmer für sich zu erkunden. Auf zwei Etagen muss sich der Besucher mit der positiv verkehrten Welt beschäftigen.


„AHOI – Mein Hafenfestival 2019“

VORPOMMERN. Das „AHOI – Mein Hafenfestival 2019“ erwartet Sie in diesem Sommer mit einem Programm der Extraklasse: eine Rockoper, ein Abenteuerschauspiel für die ganze Familie und eine Revue werden vom 22. Juni bis 26. Juli auf den Open-Air-Bühnen in Stralsund und Greifswald zu sehen sein.

Mit einem Schlag wurden der 27-jährige Tim Rice und der erst 23-jährige Andrew Lloyd Webber zu Stars, als Sie 1971 als Urheber von „Jesus Christ Superstar“ ins Rampenlicht traten. Die Rockoper über die letzten Tage von Jesus von Nazareth hat sich mit ihren Hits und einer unverwechselbaren Titelmelodie fest im kollektiven Gedächtnis verankert.

Erleben Sie die Musicalstars Chris Murray und Sasha di Capri hautnah, die gemeinsam mit Solist* innen des Musiktheaters, Schauspielern und dem Ballett-Vorpommern den Spirit von „Jesus Christ Superstar“ auf die Bühne übertragen. Standesgemäß begleitet werden sie vom Philharmonischen Orchester Vorpommern, einer Live-Rockband und 70 Choristen.

In der Klosterruine Eldena wird es abenteuerlich: „Die Tochter des D’Artagnan“ heißt die neue Produktion des Schauspielensembles, die das Publikum ins Paris des 16. Jahrhunderts entführt. Abenteuer, Liebe, Leidenschaft, dazu eine Prise Humor und deftige Fecht- und Kampfszenen – das sind die perfekten Zutaten für ein echtes Open-Air-Spektakel!

Auch im Stralsunder Zoo wird es bunt. In der Zoo-Revue „Tierisch musikalisch“ präsentieren Solistinnen und Solisten des Musiktheaterensembles musikalische Szenen und launige Texte rund um animalische und menschliche Eigenarten. Was passiert, wenn den stolzen Löwen doch einmal der Mut verlässt? Hier bekommen Sie nicht nur die Antwort, sondern auch einen Tag im Stralsunder Zoo inklusive!

Weitere Informationen und Karten erhalten Sie unter www.ahoi-meinhafenfestival.de

Termine:

JESUS CHRIST SUPERSTAR
Rockoper von Andrew Lloyd Webber (Musik) und Tim Rice (Gesangstexte), Deutsch von Anja Hauptmann
- 28.06. - 14.07.2019 (Hansawiese, Stralsund)
- 18.07. - 26.07.2019 (Museumshafen Greifswald)

DIE TOCHTER DES D’ARTAGNAN [8+]
Abenteuerstück für die ganze Familie
- 22.06.- 21.07.2019 (Klosterruine Eldena)

TIERISCH MUSIKALISCH
Die Zoorevue
- 13.07. - 26.07.2019 (Zoo Stralsund, inkl. Zooeintritt)

Karten und Information zu allen Terminen unter:

Theaterkasse Greifswald, Di - Fr 10 - 18 Uhr, Tel.: 03834/5722224

Theaterkasse Stralsund, Di - Fr 10 - 13 & 16 - 18 Uhr, Tel.: 03831/ 2446124

www.theater-vorpommern.de
www.ahoi-meinhafenfestival.de

Deutsche Stars rocken im Sommer die Seebrücke

„Gestört aber GeiL“ zu Gast. Foto: M.Kuhn
„Gestört aber GeiL“ zu Gast. Foto: M.Kuhn

SELLIN. Mit drei hochkarätigen Konzerten startet das 1. Selliner Sommer Open Air in diesem Jahr seine Premiere. Am 20. Juli werden Wincent Weiss, am 2. August das DJ-Duo „Gestört aber GeiL“ und am 3. August Ben Zucker in Sellin zu erleben sein. Bis zu 4500 Zuschauer je Konzert werden dazu an der Seebrücke des Ostseebades erwartet. Der Karten-Vorverkauf für alle drei Open-Airs läuft auf Hochtouren.

Die Veranstaltungsfläche am Strand wird ein geschlossener Bereich sein, zu dem nur Gäste mit Eintrittskarten Zugang haben. Die zehn mal 12 Meter große Bühne soll mit dem Rücken zur Brücke stehen. Bauzäune mit Sichtschutz werden an beiden Enden des Veranstaltungsplatzes in Richtung Südstrand und Binz aufgestellt. Einlass wird durch Sicherheitskräfte gewährt. Diese ermöglichen auch den freien Durchgang für Gäste, die die Seebrücken-Gastronomie oder die Tauchgondel besuchen wollen. Veranstalter der drei Selliner Sommerkonzerte ist die Kurverwaltung Sellin in Zusammenarbeit mit der Dresdener Agentur Bernd Aust Kulturmanagement GmbH.

Weitere Informationen bei der Kurverwaltung Sellin telefonisch unter 038301/160


Schloß Ludwigsburg und die Romantik im Spiegel pommerscher Künstler

Arbeit der Künstlerin Karina Tyła aus Gryfino (Polen): „Fenster” (Acryl, 2019). Foto: Karina Tyła (Gryfino)
Arbeit der Künstlerin Karina Tyła aus Gryfino (Polen): „Fenster” (Acryl, 2019). Foto: Karina Tyła (Gryfino)

GREIFSWALD. Ein Besuch im Pommerschen Landesmuseum sollte in keinem Ferienkalender fehlen. Neben der ständigen Exposition ist bis zum 23. Juli im Lichthof eine Ausstellung des Pommerschen Künstlerbundes zu sehen. Die Werke polnischer und deutscher Künstlerinnen und Künstler entstanden während einer kreativen kunstpraktischen Woche in Ludwigsburg und Lubmin.

Zwölf deutsche Künstler aus M-V und acht polnische Künstler aus Stargard, Szczecin, Gryfino und Koszalin schufen zu einem Rahmenthema parallel grafische oder malerische, auch plastische Werke. Die Teilnehmer besichtigten Schloss und Park, erhielten Anregungen zur Geschichte des Schlosses Ludwigsburg und zur Geschichte der Romantik in Vorpommern. Hier ging es um die wichtigen Vertreter Philipp Otto Runge und Caspar David Friedrich, die sich im Schloss Ludwigsburg mit dem Maler Friedrich August von Klinkowström trafen.

Aus diesen Einblicken und der Begegnung mit dem alten, vom Verfall bedrohten Schloss und seinem Park haben sich die unterschiedlichsten individuellen künstlerischen Lösungen ergeben. Es waren Rückblicke denkbar in die Zeiten der Entstehung, des Umbaus und der prächtigen Ausgestaltung des Schlosses und der Gutswirtschaft während der Herrschaft pommerscher Herzöge (1592-1650) oder schwedischer Staatsbeamter (1650 - 1810) oder in der Hand der Greifswalder Kaufmannsfamilie Weissenborn (1810-1945).

In den Kunstwerken konnte sich auch der Niedergang des historischen Schlossensembles in 40 Jahren sozialistischer Wirtschaft und 30 Jahren seit der Wende 1989 widerspiegeln.

Was den einzelnen Künstler zu diesem Thema einfiel, ist in der gegenwärtigen Ausstellung zu betrachten. Geöffnet ist im Pommerschen Landesmuseum in Greifswald Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

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