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Home Sonderthemen Ribnitz-Damgarten Neu bei Famila Barth: Kreiselwerbung und Pfandautomaten
14:00 02.10.2020
Famila-Warenhausleiter Matthias Sagasser ist stolz auf seine neuen Pfandautomaten. Foto: Volker Stephan

Bereits in den Jahren 2018/2019 hatte das Famila-Warenhaus Barth kräftig in die Verbesserung der Bedingungen für seine Kunden investiert - damals mit dem etwa 400 Tausend Euro teuren Bau eines Verkehrskreisel an der L21. Seither gehören Staus, zähflüssiger Verkehr und Verdruss der Kundschaft – vor allem während der Hauptsaison und vor Feiertagen – der Vergangenheit an. Davon profitieren auch die Kunden der übrigen Anlieger des Gewerbegebietes am Mastweg.

Weil aus verkehrstechnischen Gründen die Aufstellung von festen Installationen auf Kreiseln nicht gestattet ist, hat Famila in Abstimmung mit der Straßenmeisterei dort Ende September zwei liegende Werbetafeln platzieren lassen. „Wenn die Witterung ihnen nach einigen Jahren zugesetzt hat, kann man sie problemlos austauschen“, nannte Warenhaus-Leiter Matthias Sagasser den Vorteil der Variante. Eine weithin sichtbare Stele auf einer Wiese neben dem Kreisel ergänzt die Werbung.
   

Getränke-Abteilung komplett umgestaltet

Im Warenhaus selbst wurde im September in die Verbesserung der Kundenfreundlichkeit investiert. Mit dem kompletten Umbau und der Modernisierung der Getränkeabteilung freuen sich nun Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen über bessere Bedingungen. Das hintere Drittel der Eingangshalle bietet jetzt einen völlig anderen Anblick: Die Pfandflaschenrückgabe und das Getränkesortiment sind voneinander durch eine Glaswand getrennt, das Kassenhäuschen ist verschwunden. Noch vor dem Betreten der viel aufgeräumter wirkenden Getränkeabteilung, die jetzt in den Marktrundgang integriert ist, können die Kunden ihre Pfandflaschen in zwei Rückgabeautomaten einwerfen. „Die gehören der neuesten Generation an und hätten, sofern jemand bei der Eingabe so schnell wäre, einen Durchsatz von 200 Flaschen pro Minute“, informierte der Marktleiter.

Allerdings ist die hohe Geschwindigkeit teilweise auch darin begründet, dass PET-Flaschen in der Maschine nicht geschreddert werden, sondern zusammen mit dem übrigen Leergut über ein langes Förderband im Lagerraum laufen. Mitarbeiter ordnen die Flaschen dann den entsprechenden Kästen zu. Die PET-Flaschen wiederum landen im Stück in großen Transportsäcken, um zentral im Bela-Lager Wittenhagen geschreddert zu werden.

In der Getränkeabteilung sei nach wie vor das selbe vertraute Sortiment erhältlich wie vor dem Umbau, versicherte Matthias Sagasser. Als Alternative blieben auch weiterhin die Regale mit Getränkespezialitäten im Markt.

Wichtigster Vorteil des Umbaus ist die Verkürzung der Wartezeiten. Mussten sich die Kunden früher beidseitig gedulden, weil der zuständige Mitarbeiter wechselweise mit der Leergutannahme oder der Kassierung beschäftig war, werden die Getränke nun ebenfalls an den Hauptkassen bezahlt. „Wer nur Getränke kaufen möchte, muss zu den Kassen nicht die große Runde durch den ganzen Markt drehen, sondern sollte den kurzen Weg durch die Textilabteilung nehmen“, rät der Warenhausleiter. VS
   

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