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Home Sonderthemen Rügen Fachhandelsgeschäft blickt auf das 30-jährige Firmenjubiläum
09:27 11.01.2019
Der EP: Markt in der Bergener Ringstraße 25 wurde im März 2002 eröffnet. Im Sommer 2015 erfolgte ein grundlegender Umbau der Geschäftsräume. FOTO: (C) Matthes Trettin

Bergen/Sassnitz. Mit der Errichtung von Einzel- und Gemeinschaftsantennen begründete Jochen Ohlhoff das spätere mittelständische Unternehmen EP: Ohlhoff auf der Insel Rügen. Er erhielt im Februar 1989 einen Gewerbeschein und bezog in der Sassnitzer Waldmeisterstraße seinen ersten Geschäftsräume. Diese wurden am 13. Februar 1989 offiziell eröffnet.

Die politische Wende in der ehemaligen DDR im Herbst 1989 bescherte ihm ungeahnte Möglichkeiten, sich als Unternehmer mit einem Geschäft für Elektronik- und Haushaltsgeräte zu vergrößern. Doch zuerst startete im Frühjahr 1990 einer der ersten Videoverleihe auf Rügen. Im Sommer des selben Jahres wurde Unterhaltungselektronik ins Sortiment aufgenommen.

Am Tag der Deutschen Einheit, am 3. Oktober 1990, eröffnete Jochen Ohlhoff sein erstes Verkaufsgeschäft in der Sassnitzer Hauptstraße 21. Mit der Eröffnung der Reparaturwerkstatt in der Hauptstraße/Ecke Bachstraße wurde das Serviceangebot für die Kunden erweitert und der Grundstein für EP: Ohlhoff war endgültig gelegt.

Im Juli 1998 erfolgte der Umzug des Verkaufsgeschäftes in die neu gebaute Rügen-Galerie. Im Sommer des Jahres 1999 wurde im Sassnitzer Gewerbegebiet die Werkstatt neu erbaut. Das Geschäft in der Bergener Ringstraße 25 wurde dann im März 2002 als EP: Markt eröffnet.

Über alle diese Jahre stand Jochen Ohlhoff mit seinem Namen und seiner Kompetenz, gemeinsam mit seiner Familie und seinen Mitarbeitern den Kunden mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um TV, Radio, Unterhaltungselektronik sowie nachhaltig Haushalts- und Küchengeräte ging. Im August des Jahres 2017 haben die Söhne Bert und Jörg Ohlhoff die Geschäfte von EP: Ohlhoff übernommen.

Das mittelständische Unternehmenblickt auf das 30-jährige Firmenjubiläum. Dieses soll mit den Kunden während eines Cocktailabends gebührend gefeiert werden. Der Cocktailabend findet am Freitag, 25. Januar, ab 17 Uhr im Bergener Fachgeschäft statt.

Seit Herbst letzten Jahres läuft ein umfangreicher Umbau der Sassnitzer Werkstatt zu einer EP: Filiale mit einer 90 Quadratmeter großen Verkaufsfläche, auf der ein umfangreiches Sortiment an kleinen und größeren Geräten zu finden ist.

Achten Sie, liebe Leserinnen und Leser, auf weitere Veröffentlichungen in den kommenden Tagen.


Axel Rödiger ist Geschäftsführer des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR).
Axel Rödiger ist Geschäftsführer des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR).

Bergen. Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR) hatte Ende des letzten Jahres über eine Erhöhung der Abwassergebühren informiert. Der Preis ist per 1. Januar 2019 von 2,68 auf 2,99 Euro pro Kubikmeter gestiegen.

Dies hatte die Verbandsversammlung (bestehend aus den Bürgermeistern bzw. gewählten Vertretern der Gemeinden Rügens) während ihrer letzten Sitzung im Dezember 2018 einstimmig beschlossen. Seitdem wird die Erhöhung in der Bevölkerung intensiv diskutiert. 

Wir sprachen mit Axel Rödiger, Geschäftsführer des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen, über diese Thematik.

OZ: Herr Rödiger, der finanzielle Sprung um 31 Cent pro Kubikmeter (*) bei den Abwassergebühren ab diesem Jahr ist nicht ohne. Wie ist diese Größenordnung zu erklären?

Axel Rödiger: Wir haben uns als Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen an das kommunale Abgabengesetz des Landes zu halten und müssen in diesem Zusammenhang jedes Jahr kalkulatorisch ins Auge fassen und betrachten. Unabhängig davon sind wir gehalten, als ZWAR keine Gewinne zu machen.

Können wir es uns leisten, geben wir den Bürgern über Senkungen der Gebühren Geld wieder zurück - so wie im vergangenen Jahr die Absenkung um 24 Cent. Steigen aus unterschiedlichen Gründen die Kosten, müssen wir kalkulatorisch nachlegen. Dies ist im jüngsten Fall in der letzten Verbandsversammlung den Bürgermeistern vorgetragen worden.

OZ: In diesem Zusammenhang werden Kosten für die Betreibung der Klärschlammverbrennungsanlage des ZWAR genannt, die im Juni 2017 eröffnet wurde und in Betrieb gegangen ist. Sind hier alle Kosten im Vorfeld sorgfältig abgewogen worden?

Axel Rödiger: Ja, das kann ich bestätigen. Während 2018 die Klärschlammverbrennungsanlage noch wenig Auswirkung auf die Gebührenhöhe hatte, wirkt sich im Jahr 2019 die Abschreibung der Investitionskosten nun gebührenerhöhend aus. Immerhin sind 14 Millionen Euro in diese Anlage investiert worden.

Das haben wir als Verantwortliche des ZWAR bei der Vorstellung und Planung des Projekts in der Verbandsversammlung immer wieder betont und zur Kenntnis gegeben - in allen öffentlichen Sitzungen und Diskussionen zu diesem Projekt.

Ich habe anlässlich der Inbetriebnahme im Juni 2017 das letzte Mal sehr deutlich unterstrichen: Der ZWAR rechnet mit einer Erhöhung der Gebühren beim Abwasser mit der Inbetriebnahme zwischen 30 und 40 Cent pro Kubikmeter.

Nun haben wir die erste Erhöhung. Nach wie vor stehe ich zum Bau der Klärschlammverwertung.

Auch, weil es die Gesetzeslage uns nicht mehr erlaubt, Klärschlamm auf den Äckern auszubringen. Es sind kaum Betreiber von Landwirtschaftlichen Betrieben mehr bereit, Klärschlamm anzunehmen, wodurch sich die Entsorgungskosten bei den verbliebenen Anbietern enorm erhöhen werden und bereits haben.

OZ: Das bedeutet, dass es noch eine weitere Erhöhung der Abwasserkosten geben wird?

Axel Rödiger: Ja, wir gehen als ZWAR davon aus, dass im Jahr 2020 nochmals ca. 15 Cent pro Kubikmeter Abwasser hinzukommen. Damit bleiben wir allerdings unter dem finanziellen Niveau, das wir eingeplant hatten.

OZ: Wir danken für das Gespräch. Robby Günther

(*) Ein Kubikmeter = 1.000 Liter


Kluis/Parchtitz/Samtens/Ummanz. Regelmäßig besucht der CDU-Landtagsabgeordnete Holger Kliewe die Freiwilligen Feuerwehren auf der Insel Rügen. Auf seiner jüngsten Tour Ende des letzten Jahres überbrachte er einige Spenden für die Nachwuchsarbeit der Freiwilligen Feuerwehren in den besuchten Orten in seinem Wahlkreis.

Hier haben die Jugendfeuerwehren in Kluis, Parchtitz, Samtens und Ummanz jeweils 100 Euro für die Arbeit in den Kinder- und Jugendfeuerwehren vom Landtagsabgeordneten bekommen. Die Kinder freuten sich über diese schöne Überraschung, wie es in einer entsprechenden Mitteilung aus dem Wahlkreisbüro heißt.

„Ich habe mich bei meinen Besuchen über die Nachwuchsarbeit und die technische Ausstattung unserer Freiwilligen Feuerwehren erkundigt und bin beeindruckt darüber, wie viele Kinder- und Jugendliche sich in ihrer Freizeit in den Freiwilligen Feuerwehren engagieren“, so der Landtagsabgeordnete Holger Kliewe abschließend, der in diesem Zusammenhang das ehrenamtliche Engagement der kleinen und großen Kameraden hervorhebt.

Hintergrund: Die Jugendfeuerwehr ist die Jugendabteilung in einer Freiwilligen Feuerwehr. Die Deutsche Jugendfeuerwehr (kurz DJF) ist die Jugendorganisation innerhalb des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Die Jugendfeuerwehrarbeit hat das Ziel, Kinder und Jugendliche für den Einsatz in der Feuerwehr vorzubereiten, sodass sie nach Erfüllung der rechtlichen Voraussetzungen bei entsprechendem Alter und Qualifikation in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt werden können.

Bergen. Der CDU-Landtagsabgeordnete Burkhard Lenz lädt zu einer Bürgersprechstunde ein. Diese findet am Montag, 14. Januar, in seinem Wahlkreisbüro (Markt 25) statt. Interessierte Bürger können sich in der Zeit von 17 bis 19 Uhr an den Landtagsabgeordneten im direkten Gespräch wenden.

Gespräch wenden. Interessierte Bürger werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer (03838) 404056 anzumelden.

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