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Home Sonderthemen Grevesmühlen Energiekosten senken – Tipps vom Fachmann
15:09 28.06.2019
Um Kosten zu sparen, gibt es viele wertvolle Maßnahmen. Foto: Wellnhofer Designs/ fotolia.com/Verbraucherzentrale Bundesverband e.V./akz-o
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Eine tatsächlich nicht unerhebliche Belastung für viele Haushalte ist die „zweite Miete“ geworden: Gemeint sind die Strom- und Heizkosten. Abgesehen von den Themen: Wärmedämmung, neue Fenster oder eine moderne Heizung, bei denen der Vermieter gefragt ist, kann auch der Mieter an seiner Kostenschraube drehen.

Zum Thema Energiesparen gibt es allgemeingültige Tipps. Es lohnt sich beispielsweise Steckdosenleisten zu verwenden und auszuschalten, wenn die angeschlossenen Geräte nicht verwendet werden. Ebenso sinnvoll ist das Absenken der Raumtemperatur bei Abwesenheit. Wer sich individuell und anbieterunabhängig zu dem Thema beraten lassen will, kann die Energieberatung der Verbraucherzentrale in Anspruch nehmen. Die Beratung findet telefonisch, online, in Beratungsstellen oder beim Verbraucher zu Hause statt. Die Energieberatung in Beratungsstellen und die Beratung des „Basis-Checks“ beim Verbraucher zu Hause sind seit Beginn des Jahres kostenlos erhältlich. Die Preise für alle weiteren „Energie-Checks“ wurden vereinheitlicht. Für einkommensschwache Haushalte bleiben alle „Energie-Checks“ kostenfrei.

Dr. Christiane Dudda, Gesamtprojektleiterin Energieberatung der Verbraucherzentrale: „Die Energieberatung der Verbraucherzentrale kostet tatsächlich deutlich mehr. Mit der wesentlich niedrigeren Zuzahlung übernehmen Verbraucher nur einen kleinen Teil des Gesamtbetrages, den weitaus größeren Anteil zahlt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.“ akz-o

Weitere Infos: www.verbraucherzentrale-energieberatung.de


Zimmer im Grünen

Wintergärten sind attraktive Räume mit besonderem Flair. Foto: Solarlux GmbH/BHW Bauspa
Wintergärten sind attraktive Räume mit besonderem Flair. Foto: Solarlux GmbH/BHW Bauspa

Wintergärten werden immer beliebter. Sie steigern nicht nur den Wohnwert einer Immobilie, sondern auch deren Marktwert. Denn das ganze Jahr hindurch ist das Zimmer im Grünen ein attraktiver Raum, als Ruhezone oder Wohnraum mit Flair. Der Bau braucht Vorlauf, deshalb am besten schon im Frühjahr oder Sommer mit der Planung beginnen. Angelika Sosnowski von der BHW Bausparkasse empfiehlt, mit dem Bau Profis zu beauftragen, die die Energieeinsparverordnung umsetzen können. „Lüftung, Sonnenschutz und Heizung müssen im Wintergarten so aufeinander abgestimmt sein, dass dort weder Hitze noch Kälte die Wohlfühlatmosphäre beeinträchtigt“, sagt die Expertin. Multifunktionsscheiben gewährleisten Einbruchschutz. Auch aus ökologischer Sicht sind Qualität und Energieeffizienz wichtig. Ein Wintergarten kostet rund 1500 bis 2000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Bei Baukosten zwischen 20 000 und 40 000 Euro ist die Finanzierung durch einen Bausparvertrag oft die günstigste Möglichkeit.
  

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