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Home Sonderthemen Mecklenburg Einbruchschutz lohnt sich: Zahl der Wohnungseinbrüche sinkt
21:16 23.09.2019
Einbrecher wollen leichte Beute machen. Alles, was das Entdeckungsrisiko erhöht, könnt sie von der Vollendung ihres Vorhabens abhalten. Foto: imago/OZ Archiv
Arge-Haus Massivhaus GmbH
Dr. Lehner Immobilien
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Die Zahl der Wohnungseinbrüche sinkt weiter. Im vergangenen Jahr fiel sie auf den niedrigsten Stand seit 2009, wie das Landeskriminalamt in Rampe bei Schwerin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Einbrecher suchten demnach im Vorjahr insgesamt 1101 Wohnungen heim, 2009 waren es 1263. Danach stiegen bis 2014 die Fallzahlen. Doch seit dem Höhepunkt mit damals 1530 Wohnungseinbrüchen beobachten die Experten des Landeskriminalamtes einen Rückgang.

„Die seit 2015 sinkende Tendenz entspricht dem bundesdeutschen Trend“, sagte LKA-Sprecherin Anna Lewerenz. Für das laufende Jahr geht sie nach derzeitigem Stand von einem weiteren Rückgang aus.

Nach Angaben von Lewerenz scheitern die Einbrecher bei gut einem Drittel ihrer Versuche, in die Gebäude einzudringen. „Dies sind allesamt Fälle, in denen die Täter auf Bedingungen stoßen, die sie aus den unterschiedlichsten Gründen von der Vollendung ihres Vorhabens abhalten“, erklärte sie. Dies verdeutliche, wie wichtig das Thema Einbruchschutz sei.

Laut Statistik hatte es 2014 noch 1045 erfolgreiche Einbrüche gegeben, eine Erfolgsquote von 68 Prozent. 2018 drangen die Einbrecher dann 677 Mal in Wohnungen ein, was einer Quote von 61,5 Prozent entsprach. Im Jahr 2009 waren die Täter noch zu 75 Prozent auch in die Wohnungen vorgedrungen.

„Einbrecher wollen leichte Beute machen“, sagte Lewerenz. Alles, was das Entdeckungsrisiko erhöhe, könne sie von der Vollendung ihres Vorhabens abhalten. „Gut funktionierende Nachbarschaften sind für sie ebenso wenig einladend wie geschlossene Fenster und verschlossene Türen bei Abwesenheit.“

Schon einfache mechanische Sicherungen erhöhten den Aufwand für die Täter- und damit ihr Entdeckungsrisiko. Wer Tipps für den Einbruchschutz sucht, sollte laut Lewerenz einen Blick auf Internetseiten wie www.k-einbruch.de werfen. Dort gibt es zum Beispiel Hinweise für die Urlaubszeit: Rollläden sollten danach über eine Zeitschaltuhr oder von Nachbarn geöffnet und geschlossen werden. „Sollten Sie keine dieser Möglichkeiten haben, lassen Sie die Rollläden offen.“ Sonst wissen Diebe gleich Bescheid, dass niemand zu Hause ist.

Den Briefkasten sollte man ebenfalls von Freunden leeren lassen, Abonnements während der Abwesenheit abbestellen. „Ein überquellender Briefkasten zeigt, dass Sie im Urlaub sind.“ Mittels Zeitschaltuhren sollte das Licht an- und ausgeschaltet und so Anwesenheit vorgetäuscht werden. Und: „Lassen Sie nicht jeden an Ihren Urlaubsfreuden teilhaben. Auch Einbrecher lesen Posts in den sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter, um leerstehende Wohnungen und Häuser ausfindig zu machen.“


ARGE-Haus: ausgezeichnet von Focus Money. Foto: Ferdinand Graf Luckner
ARGE-Haus: ausgezeichnet von Focus Money. Foto: Ferdinand Graf Luckner

Zum vierten Mal in Folge hat Focus-Money das Unternehmen ARGE-Haus mit Zentrale in Rostock und Standorten bundesweit als „Fairsten Massivhausanbieter“ ausgezeichnet. Das Gesamtergebnis „sehr gut“ zeigt erneut die große Zufriedenheit der Bauherren. „Die Komplexität des Themas Bauen verlangt den Kunden eine intensive Auseinandersetzung mit der Auswahl des richtigen Partners ab“, betont die Focus-Money-Redaktion bei der Vorstellung der neusten Testergebnisse (Focus-Money 32/2019) zum Thema „Stein auf Stein – Fair gebaut“.

1036 Bauherren, die in den letzten drei Jahren mit einem der 14 größten deutschen Massivhaushersteller gebaut hatten, wurden gemeinsam von Focus-Money und dem Kölner Analyse- und Beratungsinstitut „ServiceValue“ unabhängig ausgewählt und detailliert befragt. Die Kunden von ARGE-Haus gaben dem Unternehmen die Bestnote „sehr gut“ – in der Gesamtbewertung und fünf Einzelkategorien. ARGE-Haus erreichte z. B. in der Kategorie „Fairste Produktleistung“ die höchste Punktzahl. Auch bei der Kundenkommunikation ist ARGE-Haus laut Focus-Money-Redaktion „spitze“. Und auch „beim Leistungsmerkmal ‚Preis-Leistungs-Verhältnis‘ erweist sich ARGE-Haus als Primus unter allen Massivhausherstellern“.

„Es ist ein tolles Gefühl und eine Bestätigung für die Arbeit unseres gesamten Teams“, erklärt Falk Rösler, Geschäftsführer von ARGEHaus, zur erneuten Auszeichnung als „Fairster Massivhaushersteller“. „Wir danken unseren Kunden für das Vertrauen, das uns zu weiteren Bestleistungen anspornt.“ Anspruchsvolle Architektur und viel Liebe zum Detail: Über 5500 Bauherren haben mit ARGE-Haus bereits ihren Traum vom eigenen Haus verwirklicht. Individualität steht immer im Vordergrund: Jeder der rund 200 Vorschläge aus den ARGE-Haus-Katalogen – ob Bungalow, klassisches Einfamilienhaus, Stadt-, Mansarddach- oder Bauhausvilla – kann nach den Wünschen der Kunden weiterentwickelt werden. Dafür steht ein eigenes Architektenteam zur Verfügung. Nicht zuletzt: ARGE-Häuser werden schon im Standard als besonders energiesparendes KfW-Effizienzhaus 55 oder 40 verwirklicht.

Weitere Informationen auf der RoBau, Stand 425, sowie unter Tel.: 0381/81 72 730 und auf www.arge-haus.de.


Das starke Team von Dr. Lehner Immobilien in Neubrandenburg: Ines Haase, Laura Thomas, Jana Beyhl, Seniorchef Dr. Jürgen Lehner, Geschäftsführerin Beate Wagner, Kerstin Freese (v.l.n.r.) Foto: privat
Das starke Team von Dr. Lehner Immobilien in Neubrandenburg: Ines Haase, Laura Thomas, Jana Beyhl, Seniorchef Dr. Jürgen Lehner, Geschäftsführerin Beate Wagner, Kerstin Freese (v.l.n.r.) Foto: privat

Fachkompetente und einfühlsame Beratung bei der Vermittlung von Immobilien – das ist er Anspruch des jungen Teams von Dr. Lehner Immobilien aus Neubrandenburg. Beate Wagner, die erfahrene Stadtplanerin aus der Vier-Tore-Stadt, steht an der Spitze der Mannschaft und lebt den hohen Qualitätsanspruch seit Jahren vor. Mit Planen und Bauen ist sie seit ihrer Selbstständigkeit gleich nach der Wende vertraut und kann auf zahlreiche erfolgreich umgesetzte Projekte hierzulande verweisen. Jetzt setzt sie ihre Erfahrung bei der treffsicheren Bewertung von Bestandsimmobilien und unbebauten Grundstücken ein. Das junge Team um sie und den erfahrenen Seniorchef, Dr. Jürgen Lehner aus Wittenberge, arbeitet begeistert mit. Dr. Lehner Immobilien ist auf der Landesbaumesse in Rostock an Stand 311 mit zahlreichen interessanten Immobilienangeboten zu finden. Die Vorfreude des Teams auf viele Kontakte mit Hausbesitzern oder solchen, die es noch werden wollen, ist groß. ,,Messen machen so viel Spaß, weil uns hier die Leute hautnah kennen lernen und sich schon mal über die vielen Fragen rund um einen Immobilienkauf oder -verkauf beraten lassen können“, bestätigt das gesamte Team von Dr. Lehner Immobilien aus Neubrandenburg. Mehr Infos an Stand 311 auf der RoBau.


Ferienhaus „ree T haus“ in Prerow war eines der Finalistenobjekte.          Foto: Stefan Melchior
Ferienhaus „ree T haus“ in Prerow war eines der Finalistenobjekte.          Foto: Stefan Melchior

Der 11. Landesbaupreis ging mit neun Favoriten in die Endrunde. Aus insgesamt 41 Einreichungen hat die Jury die Finalisten bestimmt. Diese repräsentieren das Land in seiner gesamten Breite – von Schwerin, Wismar, Rostock und Greifswald über eine Kleinstadt wie Penzlin und den ländlichen Raum mit Kemnitzerhagen bis hin zu Tourismusorten wie Prerow und Dierhagen auf dem Darß. Gezeigt werden Bauprojekte, die von der Idee über die Planung bis hin zur Ausführung beispielgebend sind für die Baukultur in MV. In der Endauswahl standen vier Projekte in der Kategorie „Bausumme bis eine Million Euro“ und fünf Maßnahmen in der Kategorie „Bausumme über eine Million Euro“. Prämiert wurden herausragende Neubauten genauso wie sanierte Gebäude, die hohen Qualitätsansprüchen in städtebaulicher, gestalterischer, konstruktiver, ökonomischer und innovativer Hinsicht entsprechen. Alle neun Preisträger werden in einer Sonderausstellung auf der RoBau 2019 präsentiert.

Mehr: www.landesbaupreis-mv.de/de/presse/landesbaupreis-2019-neunprojekte-in-der-endauswahl/


Claus Ruhe Madsen. Foto: Ecki Raff
Claus Ruhe Madsen. Foto: Ecki Raff

Liebe Besucherinnen und Besucher der RoBau, wenn man sich rundum wohlfühlt, heißt das im Deutschen „gemütlich“ und auf Dänisch „hyggeligt“. Die Wünsche und Ansprüche sind dabei so unterschiedlich wie die Angebote und Möglichkeiten. In Rostock jedoch funktioniert das Verhältnis von Angebot und Nachfrage beim Wohnen nicht mehr. Wohnraum ist Mangelware und entsprechend teuer. Wenn unsere Stadt weiterhin für viele Menschen ein Zuhause sein soll, dann müssen wir schnell auf die veränderte Nachfrage reagieren. Dabei geht es nicht nur ums Versorgen, sondern auch darum, verschiedene Wohnwünsche zu erfüllen. Wohnen darf nicht Luxus sein, sondern wir müssen für jeden Geldbeutel das passende Angebot schaffen. Die mit über 290 Ausstellern und mehr als 15 000 Besucherinnen und Besuchern größte Baumesse unseres Landes bietet einen guten Überblick auf die Möglichkeiten und Angebote rund ums Bauen und Wohnen. Sie zeigt aber zugleich auch die Wünsche der Menschen, die ihren eigenen Traum von einem gemütlichen Zuhause leben wollen.

Als Kommune müssen wir die Rahmenbedingungen dafür schaffen. Durch große Bauvorhaben werden vor allem Wohnungen in Mehrfamilienhäusern entstehen. Doch auch der Traum vom eigenen Haus sollte realisierbar bleiben. Tiny Houses, Mini-Eigenheime mitten im Grünen, könnten eine Alternative sein, die gerade junge Menschen begeistern würde.

Viel Spaß beim Messebesuch wünscht Ihnen Ihr Claus Ruhe Madsen, Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock


Wer größere Maßnahmen wie etwa den Einbau mehrerer einbruchsicherer Fenster plant, kann dafür auch ein gefördertes Darlehen aufnehmen. Die KfW stellt hier den „Kredit 159“. Dieser ist in erster Linie zwar dem altersgerechten Umbau gewidmet, schließt aber Maßnahmen zum Einbruchschutz ein. Das Programm gewährt bis zu 50 000 Euro zu einem effektiven Jahreszins ab 0,75 Prozent. Auch die Bundesländer bieten Förderdarlehen, die den Einbruchschutz einschließen. Während theoretisch jeder die Förderung der KfW erhalten kann, gelten bei den Förderbanken der Länder Einschränkungen bei der Zielgruppe bzw. Einkommensgrenzen, die sich je nach Bundesland unterscheiden. Generell gilt: Anträge auf Förderdarlehen und Zuschüsse müssen gestellt werden, bevor die Maßnahmen umgesetzt werden.

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