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Home Sonderthemen Grimmen Dauerstress kann krank machen
13:39 24.03.2020
Werden Anspannung und Gereiztheit zu ständigen Begleitern, kann das die Gesundheit und das Wohlbefinden beeinträchtigen. Foto baranq - stock.adobe.com

Jeder kennt ihn, viele leiden darunter: Stress. Oft gleicht der moderne Alltag einem Wettlauf gegen die Zeit. Schon in der Schule beginnen Konkurrenzkampf und Leistungsdruck. Später am Arbeitsplatz jagt ein Termin den nächsten. Aus Angst vor Jobverlust werden Überstunden und ständige Erreichbarkeit selbstverständlich, während erholsame Pausen auf der Strecke bleiben. Fatal: Auch nach Feierabend fehlt die Zeit zur Entspannung: Einkauf, Haushalt, Familie und weitere Termine stehen auf dem Programm. Todmüde fällt man schließlich in die Federn. Doch das Gedankenkarussell dreht sich immer weiter und hält den Schlaf fern. Bald ist der Akku leer, ein Gefühl der Überforderung macht sich breit, die Nerven liegen blank. Mediziner warnen: Je häufiger, intensiver und anhaltender der Stress ist, desto größer wird das Risiko, dass er sich physisch und psychisch auf die Gesundheit auswirkt.

Neue Kraft schöpfen 

Die Ausschüttung von Stresshormonen kann nachweislich reduziert und das Energielevel gesteigert werden. Foto: djd/Vitango
Die Ausschüttung von Stresshormonen kann nachweislich reduziert und das Energielevel gesteigert werden. Foto: djd/Vitango

So kann es bei Dauerstress zu Kopfschmerzen und Gereiztheit kommen. Die Konzentrationsfähigkeit und Denkleistung lassen nach. Das Immunsystem wird geschwächt. Sogar die Risiken für psychische Erkrankungen oder Herz-Kreislauf-Krankheiten sowie Diabetes steigen. Stress vollständig zu vermeiden, ist nicht möglich. Ein natürlicher Extrakt aus dem Rosenwurz, enthalten etwa in Vitango, kann den Energiestoffwechsel jedoch verbessern und Symptome wie Kraftlosigkeit und Erschöpfung lindern. Dieser pflanzliche Extrakt reduziert die Ausschüttung von Stresshormonen, erhöht dadurch die Stresstoleranz und verhilft zu mehr Gelassenheit. So gelingt es besser, die Notbremse zu ziehen und Stressoren aus dem Weg zu räumen.

Passende Anti-Stressstrategie parat?

Welcher Stresstyp man ist, zeigt beispielsweise der Selbsttest unter www.vitango-gegen-stress.de. Der bewusste Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung hilft dabei, besser mit Stress umgehen zu können. Beispielsweise ist es für „Kopfarbeiter“ wichtig, ausreichend Bewegung in den Alltag einzuplanen. In der umgekehrten Situation ist es gut, auch mal ausgiebig zu faulenzen und bewusst die Seele baumeln zu lassen. Ein erprobtes Mittel gegen Zeitdruck und organisatorische Überforderung ist das Zeitmanagement mit To-do-Listen, in denen die zu erledigenden Aufgaben nach Dringlichkeit und zeitlichem Aufwand sortiert sind. Wer sich leer und ausgepowert fühlt, kann auf gesellige Art und Weise gegensteuern: Ein Abend mit der Freundin oder glückliche Momente mit der Familie lassen Stress in Vergessenheit geraten. Auch ein neues Hobby ist eine gute Anti-Stressmethode – denn die neu entdeckte Leidenschaft beschäftigt den Kopf mit anderen Dingen als mit den eigenen Stressfaktoren. djd


Nicht übertreiben, nicht untertreiben, sachlich bleiben – das sind die wichtigsten Ratschläge für den Ortstermin bei der Erstellung des Pflegegutachtens. Der Besuch des Gutachters ist für Betroffene und Angehörige ein überaus wichtiger Termin, da er die zentrale Voraussetzung für eine Einstufung als „pflegebedürftig“ ist. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale „Das Pflegegutachten“ gibt Hilfestellung und bereitet die Leserinnen und Leser auf das entscheidende Treffen vor.

Fähigkeiten und Einschränkungen erfassen

Es geht im Wesentlichen darum, zu erfassen, welche Fähigkeiten und Einschränkungen bei der betroffenen Person vorhanden sind. Im Buch geschilderte Beispiele aus dem Alltag können dabei helfen, ein möglichst realistisches Bild zu vermitteln. Deshalb sollten Angehörige schon im Vorfeld notieren, welche Tätigkeiten im Laufe eines Tages zu erledigen sind. Die Checkliste im Anhang des Ratgebers hilft einzuschätzen, wie selbstständig der Pflegebedürftige noch ist. Aktuelle ärztliche Befundberichte, eine Übersicht über regelmäßig eingenommene Medikamente sowie eine Vertrauensperson als Begleitung sind weitere wichtige Hilfen während des Begutachtungstermins. Das Buch bietet neben den Verhaltenstipps wichtige Informationen zur Beantragung des Gutachtens und einen kurzen Überblick über das Verfahren und die Leistungen der Pflegeversicherung.

Der Ratgeber „Das Pflegegutachten. Antragstellung, Begutachtung, Bewilligung“ hat 152 Seiten und kostet 9,90 Euro.

Bestellmöglichkeiten

Im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter Tel. 0211/3809-555. Der Ratgeber ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.


Rund 1,7 Millionen Menschen mit Demenz leben zurzeit in Deutschland, bis 2050 wird ein Anstieg auf rund drei Millionen erwartet. Eine immense Herausforderung für den Pflegebereich, denn fast alle Demenzerkrankten sind irgendwann auf Hilfe angewiesen. Doch diese zu organisieren, ist nicht einfach. Gerade durch die geistigen Einschränkungen stehen Betroffene dem unübersichtlichen Angebot an Pflegeleistungen oft hilflos gegenüber, auch Angehörige haben es schwer. Orientierung kann eine Pflegeberatung geben. Ein speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ausgerichtetes Angebot bietet etwa die „compass private pflegeberatung“ – Infos gibt es im Internet unter www.compass-pflegeberatung.de.

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