Menü
Anmelden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern

Home Sonderthemen Stralsund Damit es drinnen warm ist
16:06 30.11.2018
Dank einer energetisch hochwertigen Gebäudehülle bleibt es auch in den Wintermonaten drinnen kuschelig warm. Der winterliche Wärmeschutz ist einer der Gründe, warum sich jeder dritte Bauherr für ein Ziegelhaus entscheidet. FOTO: djd/Unipor, München/M. Kühn

(djd). Es gibt nichts Schöneres, als es sich in den eigenen vier Wänden gemütlich zumachen – gerade, wenn das Wetter draußen kalt und unbehaglich ist. Ein massives Ziegelhaus zum Beispiel schützt seine Bewohner wirksam vor der Kälte: Möglich machen es die Wärmespeicher- und Wärmedämmqualitäten der Mauerziegel. Das scheint auch die Bauherren zu überzeugen: 2017 wurde hierzulande jedes dritte Eigenheim in Ziegelbauweise errichtet. Damit ist dies laut Angaben des Statistischen Bundesamtes seit Jahrzehntender beliebteste Wandbaustoff für den Eigenheimbau. Einer der Gründe hierfür sind die natürlichen Stärken des Mauerziegels in Bezug auf den winterlichen Wärmeschutz.

Natürlicher Wärmespeicher

Dass der Wandbaustoff Mauerziegel nicht nur eine tragende, sondern auch eine schützende Funktion erfüllt, zeigt sich besonders in den Wintermonaten. Als natürlicher Wärmespeicher halten die Ziegel tagsüber überschüssige Sonnen- oder Heizungswärme in der Wand fest. Kühlt es sich in den Abendstunden ab, wird die Wärme zeitverzögert wieder an den Raum abgegeben. So werden auf natürliche Weise Temperaturschwankungen ausgeglichen und Heizenergie gespart. Das bringt mehrere Vorteile für die Bewohner: Nicht nur die Raumtemperatur bleibt angenehm konstant, auch Geldbeutel und Umwelt werden geschont.

Weitere Informationen zu den Ziegel-Eigenschaften finden Bauherren und Profis in der Broschüre „Energiesparhaus“, die es unter www.unipor.de (Rubrik „Bauherren-Infos“) zum kostenfreien Download gibt.


Der „Bauschutzbrief“ wird als Rundum-Sorglos-Paket angeboten. FOTO: DJD
Der „Bauschutzbrief“ wird als Rundum-Sorglos-Paket angeboten. FOTO: DJD

Der Bau des eigenen Hauses ist für die meisten Menschen etwas Besonderes. Um sicher ans Ziel zu kommen, muss vieles bedacht werden: Finanzierung, Grundstück, Wahl des Baupartners, Architektur, Bauweise, Ausstattung und vieles mehr. Zudem sind auch Versicherungen während der Bauzeit notwendig. Verbraucherschützer vom Bauherren-Schutzbund (BSB) und der Stiftung Warentest etwa weisen immer wieder darauf hin, sich vor dem ersten Spatenstich eingehend zu informieren.

Schutz bei ungewöhnlichen Elementarereignissen

Einige Versicherungen bieten einen „kostenfreien Bauschutzbrief“ an. Der kostenfreie „Bauschutzbrief" ist ein Vorsorgepaket, das alle notwendigen Versicherungsleistungen während der Bauphase umfasst – enthalten sind die Bauleistungs-,die Bauherrenhaftpflicht – und die Rohbaufeuerversicherung. Die Bauleistungsversicherung beispielsweise springt bei ungewöhnlichen Elementarereignissen ein, sie sind heute keine Seltenheit mehr. In der jüngsten Vergangenheit hat etwa der Sturm „Xavier“ viel Schaden angerichtet, solche Ereignisse können den Termin- und Kostenplan eines Bauherrn völlig durcheinanderwirbeln.

Soll beim Bau selbst Hand angelegt werden, bietet wiederum die Bauherrenhaftpflichtversicherung Sicherheit für Hausbesitzer in spe. Eigenleistungen bis zu 100.000 Euro sind damit abgedeckt. Diese Versicherung gewährt Bauherren zudem Versicherungsschutz für den Fall, dass sie aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhalts von einem Dritten auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden. Etwa dann, wenn ein fremdes Kind beim Spielen auf dem Grundstück verunglückt. Durch die Rohbau-Feuerversicherung schließlich ist das Haus während der Bauzeit gegen Feuerschäden versichert.

Rundum-sorglos-Paket – auch nach dem Einzug

Eine Wohngebäudeversicherung gewährt einen nahtlosen Anschluss an die sogenannten Bauzeitversicherungen. Der Bauträger übernimmt die Kosten der Versicherung für das erste Jahr - bei einer Laufzeit von drei Jahren. Abgedeckt sind Schäden durch Feuer, Brand und Blitzschlag, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Je nach Standort sollten Zusatzversicherungen gegen erweiterte Elementarschäden wie Starkregen oder Rückstau in Erwägung gezogen werden.

Optional wird zudem eine Versicherung für Photovoltaikanlagen oder Solarthermie-Elemente angeboten. Abgedeckt sind damit Bedienfehler ebenso wie ein Schaden durch Kurzschluss. Vergütet wird sogar der Ertragsausfall, wenn Strom nicht ins Netz eingespeist werden kann.

2
/
6
Datenschutz