Menü
Anmelden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern

Home Sonderthemen Grimmen Berufe kennenlernen
06:28 04.02.2020
Foto: luismolinero - stock.adobe.com
NORMA Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG
HW Leasing GmbH

Die richtige Berufswahl zu treffen, ist keine leichte Aufgabe, das ist klar. Und dass die Vielfalt an Berufen zunächst erst mal überfordernd sein kann, ist ebenfalls völlig verständlich. Einige Stärken von Dir kennst Du bereits. Das ist ein großer Vorteil, denn so kannst Du schon an dieser Stelle einen bestimmten Bereich näher ins Auge fassen oder von Deiner Liste streichen. Und es kommt noch besser: Es gibt Mittel und Wege herauszufinden, welcher Job Dir wirklich Spaß macht und wo Du Deine Stärken einbringen kannst. Wie Du Dir darüber klar wirst, in welchem Beruf Du arbeiten möchtest – das kann folgendermaßen gehen:

Praktika als Chance

Ein Praktikum bietet Dir die Möglichkeit, Dir den Berufsalltag mal ganz genau anschauen zu können. Das ist wichtig, um herauszufinden, ob ein Job wirklich zu Dir passt.

Wichtig dabei: Mach’ Dir im Vorfeld Gedanken darüber, wo Deine Interessen liegen, was Deine Stärken sind und was Du gern machst. Du kannst bei Deinem Praktikum den Profis über die Schulter schauen und sogar erste, kleinere Aufgaben selber übernehmen. So merkst Du zumindest recht schnell, ob Dir diese Arbeit wirklich Spaß macht oder Du Dir lieber noch andere Jobs näher anschauen solltest. Mit einem Praktikum kannst Du also nur gewinnen, selbst wenn sich herausstellt, dass es doch nicht Dein Traumjob ist. Und falls doch, kannst Du dabei bereits erste Kontakte zum Unternehmen oder der Einrichtung knüpfen. So bieten sich vielleicht sogar bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

Lieblingsfächer und Hobbys

Nicht nur ein Praktikum kann nützlich sein bei der richtigen Berufswahl. Das, was Dich schon jetzt ausmacht und Dir zeigt, worin Deine Stärken sowie Interessen liegen, ist direkt vor Deiner Nase: deine Lieblingsfächer und Hobbys.

Bist Du eher der kreative Typ und magst Fächer wie Musik und Kunst? Dann schau doch mal, bei welchen Berufen Dein kreatives Können gut aufgehoben wäre. Oder liegen Dir eher naturwissenschaftliche Fächer wie beispielsweise Mathe und Physik? Suche Dir Berufsfelder, in denen Dein analytisches Geschick gefragt ist. Auch Deine Freizeitgestaltung kann Dir dabei helfen, den passenden Job für Dich zu finden. Du bist ein/e passionierte/r Reiter/in oder bist einfach nur gern mit Tieren zusammen, und das so oft wie möglich – vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, Dein Hobby zum Beruf zu machen. So oder so, Deine Lieblingsfächer und Hobbys können Dir bestimmt schon eine berufliche Richtung weisen.

Alternative: die schulische Ausbildung

Neben der dualen Ausbildung (betriebliche plus schulische Ausbildung) findet die schulische Ausbildung ausschließlich in der Berufsfachschule statt. Vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen, aber auch in technischen Berufen sind schulische Ausbildungen sehr verbreitet. Die meisten Azubis in diesen Bereichen besitzen einen Realschulabschluss, manchmal genügt aber auch ein Hauptschulabschluss. Wenn Du das möchtest, kannst Du parallel zu Deiner Ausbildung in einigen Berufsfachschulen Deinen nächsthöheren Schulabschluss erlangen. Damit der Praxis­anteil innerhalb der unterschiedlichen schulischen Ausbildungen nicht zu kurz kommt, finden regelmäßig Praktika statt.

Während Du an staatlichen Berufsschulen keine Gebühren zahlen musst, können bei privaten Einrichtungen durchaus solche Kosten auf Dich zukommen. Vergütet wird eine schulische Ausbildung bis auf wenige Ausnahmen nicht.
       

Foto: Drobot Dean – stock.adobe.com
Foto: Drobot Dean – stock.adobe.com

„Auch viele meiner Freunde haben sich nicht gleich für einen Beruf entscheiden können. Wenn man während eines Praktikums in eine Branche für einige Tage hineinschnuppert, kann man besser abschätzen, was einen erwartet und ob man sich vorstellen kann, dort künftig zu arbeiten. Ideal ist, wenn man so gut ins Team passt, dass man später übernommen wird.“


Fotos: Drobot Dean – stock.adobe.com
Fotos: Drobot Dean – stock.adobe.com

„Du solltest Dich vorher unbedingt erkundigen, ob es ein Mindestalter für Deine Wunschausbildung gibt, ob Du ein Gesundheitszeugnis benötigst und welche Anmeldefristen Du einhalten musst. Die können nämlich innerhalb der verschiedenen Berufsfachschulen unterschiedlich sein.“

3
/
28
Datenschutz