Menü
Anmelden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern

Home Sonderthemen Wismar Baubeginn für die Sanierung der historischen Zufahrt zum Gutshaus
09:57 30.01.2020
Bürgermeister Dietrich Neick, Bauamtsleiterin Maria Schulz und Maik Schilke, Geschäftsführer der Baufirma LUT aus Gadebusch (v.l.), beim ersten Spatenstich für die Zufahrt zum Gutshaus im Zentrum von Kalkhorst. Foto: privat

Am 13. Dezember 2019 erfolgte der erste Spatenstich zum Bau der historischen Zufahrt zum Gutshaus im Zentrum von Kalkhorst. Die ersten Planungen für dieses Bauvorhaben begannen bereits vor fast 20 Jahren. Immer wieder tauchten neue Ideen auf, wurden Veränderungen vorgenommen. Mit der Planung unseres Erlebnisparks „minimare“ bekam diese Straße eine ganz neue Bedeutung.

Mit der Einbeziehung des historischen Gutshofplatzes wird sie im weitesten Sinne Bestandteil der Anlage. Das war auch einer der Hauptgründe, warum das Vorhaben im Jahr 2019 gefördert wurde. Hier gilt der besondere Dank dem Landwirtschaftsministerium, das schnell und unbürokratisch die Mittel zur Verfügung gestellt hat.

438 000 Euro kostet die Sanierung der historischen Zufahrt zum Gutshaus, das noch in diesem Jahr abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird. Hier entsteht das Eingangsgebäude des „minimare“ mit dem Muschelmuseum und einem Indoorspielplatz. 285 000 Euro gibt es für den Straßenbau als Zuschuss vom Land. Der Eigenanteil der Gemeinde von 153 000 Euro wird sich noch durch Ausbaubeiträge um voraussichtlich 79 000 Euro verringern. Die Erhebung der Anliegerbeiträge ist zwar nicht mehr möglich, aber das Land zahlt für den Übergang noch einen Ausgleich, wenn mit dem Bau vor dem 31.12.2020 begonnen wird.

Das vorhandene Kopfsteinpflaster der 230 Meter langen Straße wird komplett aufgenommen, zwischengelagert, sortiert und nach Herstellung des Unterbaus wieder eingebaut. An einem Teil der Straße wird ein Gehweg gebaut und acht Straßenlampen gesetzt. Den Zuschlag für den Bau hat die Firma LUT aus Gadebusch erhalten.

Diese Straße ist dann die letzte in der Gemeinde, die noch saniert werden muss. Durch die Inanspruchnahme von Fördermitteln aus verschiedenen Töpfen ist es uns in den letzten 20 Jahren gelungen, eine gut funktionierende Verkehrsinfrastruktur aufzubauen. Das hat auch so gut funktioniert, weil wir immer fertige Planungen in der Schublade hatten wenn Fördermittel zur Verfügung standen.

Dietrich Neick,
Bürgermeister


Im Pariner Weg in Damshagen wurde ein mobiler Funkturm errichtet. Er sorgt für einen besseren Funkempfang, bis Vodafone dann seinen festen Funkturm an selber Stelle baut. Foto: Mandy Krüger
Im Pariner Weg in Damshagen wurde ein mobiler Funkturm errichtet. Er sorgt für einen besseren Funkempfang, bis Vodafone dann seinen festen Funkturm an selber Stelle baut. Foto: Mandy Krüger

Jeder Einwohner und Besucher der Gemeinde Damshagen musste es sicherlich selbst schon feststellen: In fast allen Ortsteilen hat man kein Funknetz!

Das ist gerade im Zeitalter modernster Technik und vorausschauend auf 5G, dem geplanten Standard für mobiles Internet und Mobiltelefonie, für alle ein immer größer werdendes Problem. Zwar können wir auf ein ausgebautes Breitbandnetz hoffen, aber Funk ist dennoch unerlässlich. Und auch hier gibt es Hoffnung!

Sowohl Vodafone als auch Telekom hatten bei der Gemeinde Damshagen nach geeigneten Standorten für Funkmasten angefragt. Beiden wurden mögliche Flächen mitgeteilt und Vodafone hat nun zugeschlagen.

Im Pariner Weg in Damshagen wurde zunächst ein mobiler Funkturm errichtet. Dieser sorgt für einen besseren Funkempfang bis Vodafone dann seinen festen Funkturm an selber Stelle baut. Vertraglich wurde auch vereinbart, dass Vodafone weitere Mobilfunkanbieter mit auf den Turm nehmen darf. Also dürfen auch alle Nutzer anderer Mobilfunkanbieter weiter hoffen.

Die Gemeinde Damshagen freut sich sehr über diese Lösung, da es sehr wichtig auch für die Ansiedlung bzw. den Ausbau von weiterem Gewerbe im Gemeindegebiet ist.

Änderung der Sprechzeiten der Bürgermeisterin

Wie wir bereits mitteilten, wird die Alte Schmiede für die Auslagerung des Amtes Klützer Winkel genutzt. Derzeit wird das Gebäude für die vorübergehende Nutzung noch ausgeräumt und umgebaut. Aus diesem Grunde werde ich meine Sprechstunde ab Februar 2020 in die Feuerwehr Rolofshagen verlegen. Die Bürgermeistersprechstunde wird wie gewohnt dienstags von 17 bis 18 Uhr stattfinden. Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind dazu herzlich eingeladen.

Mandy Krüger, Bürgermeisterin Damshagen

2
/
10
Datenschutz