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Home Sonderthemen Mecklenburg Aus dem eigenen Garten schmeckt's bekanntlich am besten
12:38 18.04.2019
Beerensträucher liefern nicht nur vitaminreiche frische Früchte, mit ihren hübschen Blüten stellen sie auch so manchen Zierstrauch in den Schatten. Foto: djd

Immer mehr Menschen kaufen ihr Obst mittlerweile beim Bauern aus der Region oder auf dem Wochenmarkt - oder sie pflanzen eigene Sträucher und Bäume an. Die alte Tradition der Selbstversorgung hält also wieder Einzug in heimische Gärten. Kein Wunder, denn Äpfel-, Birnen- oder Pflaumenbäume und Beerensträucher liefern nicht nur gesunde, vitaminreiche Früchte, mit ihren hübschen Blüten stellen sie Frühling auch so manchen Zierstrauch in den Schatten.

Kompaktes Wachstum der Wurzeln im Topf

Die beste Pflanzzeit für die gut durchwurzelten Containerpflanzen ist zwar der Herbst, doch außer in Frostperioden können sie fast das ganze Jahr gepflanzt werden. Das Pflanzloch muss in doppelter Breite und Tiefe des Ballens ausgehoben werden, nach dem Einsetzen sollten sämtliche Blätter von den Zweigen abgezogen werden. Denn die Wurzeln sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht in der Lage, diese mit Wasser zu versorgen. Weil die Wurzeln im Topf sehr kompakt wachsen, muss man den gepressten Wurzelballen auflösen. Das funktioniert am besten, wenn man ihn mit den Händen aufreißt und die Erde teilweise löst, so dass die Wurzeln locker hängen. Dann die Pflanze in das gegrabene Loch halten, mit Erde auffüllen, andrücken und angießen. djd


Die Vorfreude der Gartenbesitzer auf die warme Jahreszeit ist jetzt schon so groß wie die der Obst-, Gemüse- und Olivenpflanzen selbst. Kandidaten wie die Beerenpflanzen, Traubenreben, Chili, Tomate und Olivenbäume lieben die lauen Sommernächte. Nach dem sorgfältigen Einpflanzen im späten Frühjahr überraschen sie bis in den Spätsommer mit neuer Ernte. Im heimischen Garten angebaut, entfaltet das Trio sein volles Aroma und ergänzt sich perfekt: Die Gemüsepflanzen aus Paprika, Chilis, Tomaten und Snackgurken kreieren ein buntes Gemüse-Potpourri. Die rankenden Obstpflanzen aus Weinreben, Brombeeren, Heidelbeeren und den edlen Himbeeren ergänzen den leckeren Gemüsesalat mit einer süßen Schlemmerei. Der Olivenbaum steht am liebsten warm und sonnig und bildet genau wie die Obstpflanzen im Mai und Juni cremefarbene, duftende Blüten, aus denen sich schließlich eine schmackhafte Ernte entwickelt.

Die rankenden Obst- und Gemüsepflanzen sind ideal für den heimischen Garten und auch für den Balkon, denn sie brauchen nur wenig Platz. In einzelnen Töpfen verteilt oder direkt in das Gartenbeet gepflanzt, wachsen diese an hölzernen Rankgittern oder dem Gartenzaun lebhaft empor.

Pflegehinweise

• Die Pflanzen können im späten Frühling nach dem letzten Bodenfrost direkt in die Gartenerde oder auch in Kästen und Töpfen auf dem Balkon gesetzt werden.

• Für ein gesundes Wachstum der Früchte ist ein heller Standort notwendig, gerade in den Sommermonaten sollten die Gemüse- und Obstpflanzen alle zwei Wochen gedüngt werden.

• Der Topfballen darf nicht austrocknen und Staunässe sollte vermieden werden.

• Zurückgeschnitten werden die winterharten Gemüse- und Obstpflanzen im späten Winter oder zu Beginn des Frühjahrs. Größere Olivenbäume vertragen Frost bis zu -5°C, brauchen aber auch im Winter viel Sonne.

Unter: Pflanzenfreude.de und auf der Facebook-Seite gibt es weitere Informationen und Pflegetipps. spp-o

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