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13:10 29.09.2021
Die Sanierung asbestbelasteter Dächer muss unbedingt durch Fachleute geschehen, da das Material gesundheitsgefährdend ist und nur auf entsprechenden Deponien entsorgt werden darf. Foto: FC

Seit 1993 darf in Deutschland Asbest weder hergestellt noch verwendet werden. Doch viele Hausbesitzer holt die Vergangenheit nun ein, denn bis in die 90er-Jahre wurden hunderttausende Dächer mit asbesthaltigen Faserzementplatten oder Well-Asbest eingedeckt. Diese Dächer stehen nun vor dem Ende ihrer Haltbarkeitsdauer und müssen saniert werden. Dies muss unbedingt durch Fachleute geschehen, da das Material gesundheitsgefährdend ist und nur auf entsprechenden Deponien entsorgt werden darf. Zur Neueindeckung besonders geeignet sind Metalldachpfannen. Diese zeichnen sich vor allem durch ihr leichtes Gewicht aus. Damit gestaltet sich – im Falle von asbestfreien Faserzementplatten – eine Dachauf-Dach-Sanierung besonders kostengünstig, denn aufwendige und kostspielige Abbau- und Entsorgungsarbeiten entfallen. Doch auch als Lösung bei Asbestdächern machen sie sich bezahlt, denn der schädliche Baustoff mindert den Gesamtwert einer Immobilie beträchtlich.

Fördermittel können beantragt werden

Welcher Käufer will sich schon eine ökologische und ökonomische Altlast aufhalsen? Somit ist eine fachgerechte Asbestsanierung mit Metalldachpfannen nicht nur gesundheitlich, sondern auch in finanzieller Hinsicht von Vorteil. Dabei bleiben die Kosten nicht allein am Hausbesitzer hängen. Im Rahmen der energetischen Sanierung können bei der KfW Fördermittel beantragt werden. Alternativ lassen sich die Kosten der Asbestsanierung als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen oder bis zu 20 Prozent der Handwerkerkosten steuermindernd geltend machen.

Formschöne Metalldachpfannen sind in vielen Standardfarben erhältlich, sodass sich für jedes Haus der passende Ton finden lässt. Auch das trägt zur Wertsteigerung des Hauses bei. Zudem sind sie pflegeleicht, robust und langlebig. So halten sie auch schwersten Stürmen stand. Setzt Starkregen ein, profitieren die Bewohner von einer speziellen Querprofilierung der Metalldachpfannen. Diese hält den Geräuschpegel der auftreffenden Tropfen so gering, dass sie im obersten Geschoss kaum hörbar sind. Im Gegensatz zu den alten Asbestdächern ist Metall sehr umweltfreundlich. Es ist wiederverwendbar und kann dem Recyclingkreislauf zugeführt werden. Hergestellt in Deutschland sind die Transportwege kurz. HLC

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