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Home Sonderthemen Rügen Am Kap Arkona beginnt die Sanddorn-Ernte
15:42 23.08.2019
Ernst Heinemann betreibt in der Nähe von Putgarten eine zertifizierte Bio-Sanddornplantage. Foto: Rügen Direkt

Die „Zitrone des Nordens“ kann wieder geerntet werden! Die Sanddorn-Ernte auf der Plantage von Christa und Ernst Heinemann bei Vitt beginnt am 1. September. Um langfristig größere Mengen Sanddorn ernten zu können, wurde die Plantage vor zehn Jahren angelegt. Auf dem insgesamt fünf Hektar großen Areal in Ostseenähe nimmt der Sanddorn inzwischen eine Fläche von 3,5 Hektar ein.

Interessierte Einwohner und Gäste, die gern einmal selbst schneiden, putzen, pressen und verarbeiten möchten, sind dann immer montags, mittwochs und freitags willkommen. Los geht es um 10 Uhr, Treff ist das Gutshaus im Ortskern von Putgarten. Sie haben an diesen drei Tagen die Möglichkeit, Ihre Ernte bis 16 Uhr einzubringen. Hier werden die Zweige mit den Beeren noch traditionell von Hand von den Sträuchern geschnitten. Im Rügener Sanddornzentrum werden sie dann weiterverarbeitet.

Vorgeschmack am 24. und 25. August

An diesen drei Tagen gibt es ab 10 Uhr eine Führung über die zertifizierte Bio-Plantage zu erleben, so Ernst Heinemann. Dabei ist viel Wissenswertes über die „Zitrone des Nordens“ zu erfahren. Wer nicht bis September warten möchte, ist an diesem Wochenende, 24. und 25. August, bereits herzlich im Gutshaus willkommen.

An den beiden Tagen wird jeweils in der Zeit von 10 bis 18 Uhr eine ganztägige Verkostung von zahlreichen Produkten mit Sanddorn angeboten. Probieren Sie Saft und Nektar, Tee und Sirup oder auch „geistige Getränke“, die mit dem Besten des Sanddorns hergestellt worden sind. Stöbern Sie in den Angeboten im Gutshaus und lassen sich von den Betreibern und ihrem Team in Küche und Service kulinarisch verwöhnen.

Ebenfalls an diesem Wochenende startet auch der Verkauf von Sanddornpflanzen. „Wir haben die Sorten Leikora, Hergo und Sirola im Angebot“, so Ernst Heinemann weiter. Passend dazu natürlich auch die männlichen Pflanzen, die man benötigt, um den Sanddorn im heimischen Garten oder auf dem eigenen Grundstück anzubauen. Es handelt sich bei den genannten um neue echte Sorten, so Heinemann weiter, der vor ein paar Jahren das Rügener Sanddorn- Zentrum in Putgarten ins Leben gerufen hat. Die Pflanzen werden alle mit dem entsprechenden Pass verkauft. Die Sorte Sirola trägt bereits im August ihre Früchte.

Großes Kürbisfest am 6. und 7. September

Neben dem Erntestart zum Sanddorn freuen sich Heinemanns auch darauf, am Wochenende 6. und 7. September zum Kürbisfest ins Gutshaus einladen zu können. Wenn Sie Appetit auf Kürbis haben, dann sind Sie hier genau richtig. Kürbisse in vielen Größen und Sorten werden verkauft. Die Küche im Gutshaus zaubert aus den Kürbissen das eine oder andere Gericht für das leibliche Wohl der Gäste.

Wenn Sie in nächster einen Ausflug nach Putgarten planen, dann haben Sie zudem die Möglichkeit, einen Abstecher ans Kap Arkona, zum slawischen Burgwall oder einem der weiteren Ausflugsziele auf dem Flächendenkmal Kap Arkona zu unternehmen. Nehmen Sie sich Zeit und erkunden den nördlichen Bereich der Insel Rügen in Familie oder mit Freunden und Bekannten.


Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) weist auf eine Aktion hin, die die Deutsche Telekom am Dienstag gestartet hat: Gemeinden mit schlechter Mobilfunkversorgung können sich bei dem Mobilfunkbetreiber um neue LTE-Funkstationen bewerben.

„Normalerweise entscheiden die Mobilfunkanbieter auf Basis marktwirtschaftlicher Erwägungen, wo sie neue Funkstationen aufstellen. Dabei fallen immer wieder Kommunen durchs Raster“, sagt Pegel. Umso mehr freue er sich über die Initiative der Telekom, dies zumindest zu einem kleinen Teil auszugleichen. Unter www.telekom.com/de/konzern/themenspecials/netze/wirjagen-funkloecher kann sich jede Kommune, die auf ihrem Gebiet ein LTE-Funkloch hat, um eine Funkstation bewerben. Voraussetzungen sind ein Beschluss des Gemeinderats für die Installation der Anlage sowie ein Standort für eine Antenne oder einen Mast. Bis zum 30. November können sich Kommunen bewerben. Die Telekom wählt zunächst 50 aus, in denen bis Ende 2020 neue Stationen in Betrieb gehen sollen.

„Die Landesregierung arbeitet mit Hochdruck an einem Funkmastenprogramm, das dazu beitragen soll, Funklöcher im Land zu stopfen. Wir haben dafür zunächst ein Budget von 50 Millionen Euro bereitgestellt. Allein wegen der erforderlichen Zustimmung der EU zu unserem Programm wird dieses aber frühestens 2020 greifen können“, sagt Christian Pegel und fügt hinzu: „Deshalb möchte ich jede Kommune aus unserem Bundesland, die die Voraussetzungen für diesen Wettbewerb erfüllt beziehungsweise sie bis zum Ende der Bewerbungsfrist erfüllen kann, animieren, sich um eine der 50 Funkstationen zu bewerben. Ich drücke jedem Bewerber aus MV die Daumen.“


Das Projekt „Schatz an der Küste“ schickt die Küstenbewohner zwischen Rostocker Heide und Westrügenscher Boddenlandschaft mit der App „Naturblick“ vom 26. August bis 8. September auf Schatzsuche. Machen Sie mit! Berichten Sie darüber, welche pflanzlichen Naturwunder Sie bei einem Spaziergang am Bodden, durch den Küstenwald, am Strand, auf der grünen Wiese oder vor Ihrer Haustür entdeckt haben.

So funktioniert die Schatzsuche: Einfach die kostenlose App „Naturblick“ auf das Smartphone laden und ein Foto von der Pflanze machen. Nach wenigen Sekunden sagt die App, um welche Art es sich dabei handelt. Die Entdeckungen werden im Feldbuch der App gesammelt. So entsteht ein Sammelsurium der Pflanzen, die bei uns wachsen. Wer einen Screenshot seines Feldbuchs an „Schatz an der Küste“ schickt, nimmt an der Verlosung eines Danke-Schätzchens teil.

„Wir möchten die Sinne der Menschen vor Ort für den Artenreichtum unserer Ostseeküste schärfen“, sagt Dr. Sabine Grube, Projektleiterin „Schatz an der Küste“. „Und mit Hilfe der Feldbücher bekommen wir auch eine Übersicht über die jeweiligen Pflanzen, die in unserem Projektgebiet wachsen.“

Sie wollen teilnehmen? Einfach einen Screenshot des Feldbuchs schicken an: redaktion@ostseestiftung.de, per MMS oder WhatsApp an die Nummer 0171-7121331 oder auf der Facebook-Seite der Schatzküste teilen. Einsendeschluss ist am 8. September 2019.


Voller Wehmut schauten die Kinder des Ferien- und Ausbildungslagers der DRK-Wasserwacht im Jugenddorf Wittow am letzten Tag ihres Ferien- und Ausbildungslagers auf die Tromper Wiek. Sie genossen die Strandtage während der Ferien bei bestem Wetter. Aber auch Ausbildungen Erster Hilfe, Rettungsschwimmen und Ausflüge standen auf dem Plan. Bei Interesse an einem wassersportlichen Training sollten sich Eltern oder Jugendliche beim DRK unter Telefon 03838/802317 oder per E-Mail an jrk@drkruegen-stralsund.de melden.

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