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Home Sonderthemen Bad Doberan 70 Unternehmen der Region öffnen für Besucher ihre Türen zum Tag der erneuerbaren Energie
11:27 29.04.2019
Das Aktionswochenende soll den Menschen im Land Gelegenheit geben, sich ein eigenes Bild von den erneuerbaren Energien zu machen und sich vor Ort zu den Teilbereichen der Energiewende zu informieren. Foto: vschlichting Fotolia
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Etwa 70 Unternehmen und Institutionen haben sich bereits für das Wochenende zum Tag der Erneuerbaren Energien 2019 angemeldet, ähnlich viele wie im vergangenen Jahr. „Das unterstreicht, wie fest verankert die erneuerbaren Energien bei uns im Land mittlerweile sind“, sagt Landesenergieminister Christian Pegel. Er betont: „Wir können die bundesdeutschen und europäischen Klimaziele nur erreichen, wenn wir die Energiewende konsequent vorantreiben.“

Das Aktionswochenende solle den Menschen im Land deshalb Gelegenheit geben, sich ein eigenes Bild von den erneuerbaren Energien zu machen und sich vor Ort zu den Teilbereichen der Energiewende zu informieren. „Die Veranstalter organisieren sehr unterschiedliche Aktionen und laden die Menschen in der Region ein, sich alles einmal ganz genau anzuschauen. So können Gäste zum Beispiel Windenergie- oder Photovoltaikanlagen besichtigen, Elektroautos unter die Motorhaube schauen, an einer Bootsfahrt zu den Offshore-Windparks Arkona und Wikinger teilnehmen oder sich Tipps zur ‚privaten Energiewende‘ von Energieeffizienz- und Solarberatern holen“, so der Minister.

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An vielen Standorten wird zudem ein Extra-Kinderprogramm auf die Beine gestellt. „Damit bietet das Aktionswochenende zum Tag der Erneuerbaren Energien in M-V auch in diesem Jahr ein Programm für die ganze Familie“, so Christian Pegel, der wie in jedem Jahr verschiedene Veranstaltungen besuchen wird.

Insgesamt sind von Freitag bis Sonntag (26. bis 28. April) bis jetzt gut 44 Aktionen geplant - für einige Aktionen haben sich mehrere Veranstalter zusammengeschlossen -, bei denen die Bürgerinnen und Bürger Einsatz und Nutzen der erneuerbaren Energien hautnah erleben können.


"Wir können die bundesdeutschen und europäischen Klimaziele nur erreichen, wenn wir die Energiewende konsequent vorantreiben.“

Christian Pegel
Energieminister Mecklenburg-Vorpommern


So laden die Stadtwerke und der Verkehrsbetrieb Greifswald am 26. April Schüler und Lehrer ein, das Heizkraftwerk am Helmshäger Berg zu besichtigen. Vor Ort gibt es außerdem spannende Einblicke in alternative Mobilität via Strom und Bio-Erdgas sowie die Möglichkeit, eine Photovoltaikanlage zu besichtigen. Da die Zahl der Teilnehmer begrenzt ist und unangemeldete Besucher das Betriebsgelände aufgrund der Sicherheitsvorschriften nicht betreten dürfen, ist eine Anmeldung erforderlich.

Solarenergie, Windenergie, effiziente Heiztechnik und vieles mehr stehen am Tag der erneuerbaren Energie im Fokus. Foto: Fotlia/Inpic
Solarenergie, Windenergie, effiziente Heiztechnik und vieles mehr stehen am Tag der erneuerbaren Energie im Fokus. Foto: Fotlia/Inpic

Weitere Informationen finden Sie hier: www.energietag-mv.de/teilnehmer/stadtwerke-greifswald-gmbh-3

Die Möglichkeit, erneuerbare Energien aus luftiger Höhe zu erleben, gibt es an mehreren Standorten im Land. So können Besucher im Windpark Kalkhorst bei Wismar ins „Krähennest“ einer Windenergieanlage steigen und die Aussicht über die Lübecker Bucht genießen. Auch der Windpark Mistorf bei Groß Schwiesow bietet (nach Voranmeldung unter www.energietag-mv.de/teilnehmer/buendnis-90-die-gruenen-kv-rostock) Besteigungen auf 80 Metern Höhe an. Im Windpark Hof Tatschow bei Schwaan können Interessierte bei einer Kranausfahrt in 60 Metern Höhe ihren Blick über den gesamten Windpark und in die Weite Mecklenburgs schweifen lassen. Daneben gibt es vor Ort die Möglichkeit, sich über Wasserstoffspeichermodelle zu informieren und die neusten Wasserstofffahrzeuge zu erleben. Für das leibliche Wohl sowie für Unterhaltungen für die Kleinsten ist vor Ort gesorgt.


"Schon seit 2013 kann unser Land rein rechnerisch seinen gesamten Strombedarf durch erneuerbare Energien decken. Dank der günstigen Voraussetzungen bei uns haben sich bereits viele Unternehmen der Branche angesiedelt und gut bezahlte Ausbildungs- und Arbeitsplätze geschaffen.“


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