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Home Sonderthemen Wismar 2018 – Ein Jahr mit vielen Herausforderungen fürs Amt
08:39 04.01.2019
Amtsvorsteher Gerhard Rappen
Bestattungs-Institut - Tischlermeister Edgar Berg und Söhne
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein „heißes“ Jahr geht in wenigen Tagen zu Ende. Nachdem es 2017 Regen im Überfluss gab, der den Landwirten bei der Arbeit auf den Feldern erhebliche Schwierigkeiten bereitete und auch die Tourismussaison beeinträchtigte, war es seit dem Frühjahr in diesem Jahr ganz anders. Wir hatten sehr viel Sonnenschein mit teilweise hohen Temperaturen und viel zu wenige Niederschläge. Für Urlauber und Tagesgäste waren es im wahrsten Sinne des Wortes sonnige Zeiten. Der Landwirtschaft bereitete die Trockenheit dagegen jedoch erhebliche Probleme.

Hinzu kam die erhöhte Brandgefahr. Ein Großbrand in Gutow in der Gemeinde Damshagen hat die Freiwilligen Feuerwehren des Klützer Winkels tagelang in Atem gehalten. Auch bei Großbränden außerhalb unseres Amtsbereiches waren unsere Feuerwehren im Einsatz.

Das Jahr 2018 stellte die Beschäftigten der Amtsverwaltung, die Mitglieder des Amtsausschusses sowie der Stadt- und Gemeindevertretungen vor viele Herausforderungen.

Im Juni hat der Amtsausschuss mit seinem Beschluss zum Nachtragshaushalt der Erweiterung des Stellenplanes zugestimmt. Somit war es möglich, in den vergangenen Monaten mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neu einzustellen, um bestehende Rückstände bei der Erledigung von Aufgaben abzubauen und auch neue Anforderungen erfüllen zu können. So konnte die Erstellung der Jahresrechnungen für die Jahre 2014 und 2015 bis auf eine Ausnahme abgeschlossen werden. Für die Jahre 2016 und 2017 sollen die Arbeiten nach Möglichkeit zum Ende des I. Quartals 2019 beendet sein. In allen Gemeinden und in der Stadt Klütz wurden auch 2018 wieder wichtige Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur begonnen oder bereits abgeschlossen.

Nachfolgend einige Beispiele:
Klütz: Erschließungsarbeiten Baugebiet (B-Plan Nr. 28 Lindenring)
Ostseebad Boltenhagen: Parkplatzbau Tarnewitz
Damshagen: Erschließung Baugebiet (B-Plan Nr. 8 Alte Schmiede)
Hohenkirchen: Fertigstellung KITA „Landpiraten“
Kalkhorst: 1. Bauabschnitt „minimare“
Zierow: Ausbau Gehweg zum Strand

In 187 Sitzungen haben Stadt- und Gemeindevertreter, sowie sachkundige Einwohner beraten und Entscheidungen für die Entwicklung und für das Leben in ihrer Kommune getroffen. Insgesamt wurden 797 Beschlüsse gefasst. Dabei musste auch so mancher Kompromiss gefunden werden, da nicht alles Wünschenswerte machbar und finanzierbar ist. 2019 warten wieder einige besondere Herausforderungen auf uns. Der lange angekündigte Breitbandausbau soll endlich beginnen. Die damit verbundenen Tiefbauarbeiten werden mit Sicherheit auch zu einigen Behinderungen führen. Aber wichtig ist, dass für viele Haushalte, Unternehmen und Einrichtungen eine zukunftssichere Infrastruktur geschaffen wird.

An der Amtsverwaltung in Klütz wird ein neuer Parkplatz errichtet. Voraussetzung für den Beginn der Sanierungsarbeiten am Amtsgebäude (im 2. Halbjahr) ist die Bewilligung der beim Land M-V beantragten Fördermittel und Finanzierungshilfen.

Die Gemeinde Zierow wird Gespräche mit dem Amt Grevesmühlen – Land über einen Wechsel vom Amt Klützer Winkel nach Grevesmühlen führen. Ob der Wechsel einer Gemeinde von einem Amt in ein anderes vollzogen werden kann, entscheidet letztendlich das Innenministerium. Für einen Amtswechsel bedarf es gewichtiger Gründe des öffentlichen Wohls.

Am 26. Mai 2019 finden die nächsten Kommunalwahlen statt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich dabei aktiv einbringen und die Möglichkeiten nutzen die Entwicklung Ihrer Stadt, Ihrer Gemeinde mitzugestalten.

Ich danke allen, die sich im zu Ende gehenden Jahr im Verein, in der Freiwilligen Feuerwehr, in der Kirche, in der Kommune oder in der Nachbarschaft ehrenamtlich engagiert haben.

Mögen Gesundheit, Frieden, Glück und Erfolg im Neuen Jahr Sie begleiten.

Ihr
Gerhard Rappen
Amtsvorsteher


Guntram Jung, Bürgermeister der Stadt Klütz. Foto:OZ-Archiv
Guntram Jung, Bürgermeister der Stadt Klütz. Foto:OZ-Archiv

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Wir sind jetzt „Zwischen den Jahren“ das Weihnachtsfest ist schon wieder vorüber und Silvester steht vor der Tür. Viele von Ihnen haben vielleicht Urlaub und können die Geschenke ausprobieren oder das neue Buch lesen. Wie wäre es denn mit einem schönen Spaziergang mit der Familie? Auch im Winter gibt es viel zu entdecken, Vögel lassen sich ohne die Blätter an den Bäumen besser beobachten und auch Reste von alten Gebäuden lassen sich oft nur im Winter finden. So gibt es noch Spuren von Oberklütz zu finden, auf alten Karten ist der Ort noch verzeichnet. Der Oberklützer Wanderweg hat aber noch andere interessante Orte zu bieten, wie den Galgenberg und den Wolfsbruch, begeben Sie sich doch mal auf die Suche. Ich habe mir schon lange vorgenommen im Tiergarten nach Spuren vom Klützer Schützenhaus zu suchen. Überlegen Sie, ob in Ihrer Umgebung nicht auch alte Siedlungsspuren zu finden sind, die Suche ist besonders für Kinder spannend. Gern tauscht sich der Heimatvereine mit Ihnen zum Ergebnis der Suche aus. Und wenn Sie sich ins Einkaufsgetümmel stürzen, denken Sie an Alle die kein frei haben. Seien Sie bitte etwas geduldiger mit Ihren Mitmenschen. Wenn dann um Mitternacht am 31.12. die Kirchenglocken von St. Marien das Feuerwerk begleiten, ist es für alle die Feuerwerk mögen, ein magischer Moment. Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch und für 2019 alles Gute vor allem Gesundheit.

Herzlichst Guntram Jung

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