Menü
Anmelden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern

Home Sonderthemen Rostock 120 Jahre Hals-Nasen-Ohrenheilkunde an der Uni Rostock
10:15 28.10.2019
Die HNO-Fachklinik wurde 1899 durch Otto Körner in Rostock eröffnet. Foto: Unimedizin Rostock
Wockenfuß Hörakustik
Marc Morenz Zahnarzt
Anzeige

Seit 120 Jahren steht in Rostock die Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie „Otto Körner“ der Unimedizin der Hansestadt in der Doberaner Straße. Sie ist die älteste Universitäts-HNO-Klinik in Nord- und Mitteleuropa. Zu diesem historischen Anlass lädt Klinikdirektor Prof. Dr. Robert Mlynski am Sonnabend, 26. Oktober, zu einem wissenschaftlichen Festsymposium.

„Wir wollen einen Bogen schlagen über die 120 Jahre und Innovationen aus Wissenschaft und Klinik präsentieren“, erklärt Mlynski.

Experten gehen in Vorträgen auf die Geschichte der funktionellen Diagnostik der Nasenatmung und außerdem auf Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich in der bildgebenden Kunst der alten Griechen ein. Weitere Themen drehen sich um die heutige Mittelohrforschung und moderne Mittelohrimplantate. Vor allem für die Gäste der auswärtigen Universitäten – u. a. Würzburg, Ulm und Halle (Saale) – wird eine Führung durch das ehrwürdige Gebäude angeboten. Die traditionsreiche Klinik wurde als die erste HNO-Fachklinik an einer deutschen Universität in Mittel- und Nordeuropa durch Otto Körner am 25. Oktober 1899 in Rostock eröffnet. Im Gedenken an diesen großen Arzt, Forscher, Hochschullehrer und Humanisten wurde der Klinik anlässlich ihres 90. Jahrestags am 23. Oktober 1989 der Ehrenname „Otto Körner“ verliehen. „Ich hatte die große Ehre, schon beim 100. Geburtstag unserer HNO-Klinik dabei sein zu dürfen“, freut sich Prof. Dr. Gabriele Nöldge-Schomburg, kommissarische Vorstandsvorsitzende.

Als Spezialist hatte Körner seinerzeit für einen wachsenden Zustrom von Patienten aus ganz Mecklenburg und den nordischen Ländern gesorgt. Seine Ausstrahlungskraft hatte ihm in der Universität ein solches Ansehen verschafft, dass er 1913 zum Rektor gewählt wurde.

Die Otto-Körner-Klinik ist für die Diagnostik, Prophylaxe, Rehabilitation, konservative und chirurgische Therapie sämtlicher Erkrankungen aus dem Fachgebiet der HNO-Heilkunde und Kopf-Hals-Chirurgie zuständig. Ende 1998 begann die Grundsanierung der Klinik mit der Erstellung eines neuen Gebäudes innerhalb der historischen Mauern. Hierzu war ein etwa eineinhalbjähriges Leerziehen des Gebäudes notwendig: Personal und Patienten wurden auf mehrere Standorte in Rostock verteilt, wo sie in anderen Kliniken zur „Untermiete“ wohnten. Mitte 2000 konnte eine völlig neue, moderne HNO-Klinik mit 47 Betten in den historischen Mauern bezogen werden. Der heutige Direktor der „Otto-Körner-Klinik“, Robert Mlynski, übernahm 2014 die Leitung und freute sich damals sehr, an den Ort seines Medizinstudiums zurückzukehren.


Foto: by-studio - Fotolia
Foto: by-studio - Fotolia

Schmerzmittel, Antibiotika, Impfstoffe – laut Medienberichten fehlen immer häufiger wichtige Medikamente in deutschen Apotheken. „Das verunsichert selbstverständlich Patienten. Aber niemand muss Angst haben, dass er seine Arzneimittel ab morgen nicht mehr erhält. Es gibt oftmals gleichwertige Alternativen, die die Therapie weiter sicherstellen“, betont Sven Seißelberg, Apotheker bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse. In der Regel verschreibt der Arzt einen Wirkstoff, für den es mehrere Produkte in der Apotheke gibt. Der Apotheker kann beim Einlösen des Rezeptes je nach Rabattvertrag mit der Krankenkasse entscheiden, welches Präparat verfügbar ist und gegebenenfalls ein anderes Produkt an den Versicherten abgeben. „Für den Apotheker bedeutet dies mehr Aufwand in der Beratung des Patienten, weil er das gleiche Medikament eines anderen Herstellers finden muss. Für den Patienten ändert sich nur die Verpackung, die Wirkung bleibt die gleiche“, so Sven Seißelberg. Im Übrigen betreffen die Lieferengpässe gesetzlich und privat Versicherte gleichermaßen. „Es gibt kein Sonderkontingent für Privatpatienten. Wenn ein Medikament nicht lieferbar ist, gilt dies für alle Versichertengruppen.“

Als Grund für die Lieferengpässe gilt die Auslagerung der Produktionsstätten von Arzneimitteln in Billiglohnländer, um kostengünstiger produzieren zu können. „Die Pharma-Firmen haben ihre Herstellungsstätten inzwischen auf wenige Standorte konzentriert. Kommt es in einem Bereich zu unvorhergesehenen Verzögerungen, kann dies Auswirkungen auf die gesamte globale Lieferkette haben“, erklärt Sven Seißelberg. Damit Lieferengpässe zukünftig besser kompensiert werden können, wurden die Krankenkassen mit dem neuen Gesetz für mehr Arzneimittelsicherheit in der Versorgung (GSAV) verpflichtet, die Vielfalt von Pharmaherstellern bei dem Abschluss von Verträgen zu berücksichtigen. Die KKH hält dies bereits heute in vielen Fällen ein. „Viele Lieferengpässe treten jedoch bei Medikamenten auf, die gar nicht von den Krankenkassen unter Vertrag genommen wurden. Hier sollten gesetzliche Steuerungsmaßnahmen eine Versorgung sicherstellen. Denn nur wenn Medikamente durchgängig und auf den Patienten abgestimmt eingenommen werden, können sie ihre Wirkung entfalten und den Genesungs- und Heilungsprozess fördern“, weiß der KKH-Apotheker.

Allein im vergangenen Jahr hat die KKH mehr als eine Milliarde Euro für Medikamente ihrer Versicherten ausgegeben, pro Versichertem mehr als 590 Euro.


Kieser Training ist Spezialist für gesundheitsorientiertes Krafttraining. An speziellen Maschinen werden alle Muskelgruppen trainiert. Schwerpunkt des Trainings ist die Beseitigung von Rücken-, Nacken- und Kniebeschwerden. An der LE wird der tiefliegende Rückenstrecker trainiert. Dieser Muskel wird im Alltag überhaupt nicht mehr beansprucht und verkümmert. Die Folge: Rückenschmerzen. Foto: Kieser
Kieser Training ist Spezialist für gesundheitsorientiertes Krafttraining. An speziellen Maschinen werden alle Muskelgruppen trainiert. Schwerpunkt des Trainings ist die Beseitigung von Rücken-, Nacken- und Kniebeschwerden. An der LE wird der tiefliegende Rückenstrecker trainiert. Dieser Muskel wird im Alltag überhaupt nicht mehr beansprucht und verkümmert. Die Folge: Rückenschmerzen. Foto: Kieser

Im größten Service-Ranking Deutschlands (Welt) wurde Kieser Training auch in diesem Jahr in der Kategorie „Fitness“ als Marken-Champion 2019 ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen waren: Bild – „Hoher Kundennutzen 2019“, Focus Deutschlandtest – „Fairstes Unternehmen 2019“, Handelsblatt – „Beste Kundenberatung 2019“ , Welt – „Sehr hohe Innovationskraft“, Brand eins – „Bester Partner 2019“

Damit gehört Kieser Training zum Club der Besten. Wir danken unseren Kunden für die sehr gute Bewertung.

Übrigens sucht Kieser Training wegen stetig steigender Mitgliederzahlen einen zusätzlichen Trainer.

Kieser Training Rostock
Steinstraße 6, 18055 Rostock
Tel. 0381/37 50 780
www.kieser-training.com
facebook.com/KieserTraining-Rostock


Kinder, die per Kaiserschnitt entbunden werden, sind in den ersten acht Lebensjahren häufiger von gesundheitlichen Problemen betroffen als Kinder, die auf natürlichem Wege geboren werden. Das geht aus den Ergebnissen des Kindergesundheitsreports der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Dafür wurden die Abrechnungsdaten von rund 38 000 TK-versicherten Kindern im Zeitraum von ihrer Geburt bis zum Alter von acht Jahren analysiert. M-V liegt mit einer Kaiserschnittrate von 28,9 Prozent aller Entbindungen im Krankenhaus zwar knapp unter dem bundesweiten Durchschnitt von 30,5 Prozent, dennoch ist die Rate im internationalen Vergleich zu hoch. Manon Austenat-Wied, Leiterin der TK-Landesvertretung M-V, fordert: „Angesichts dieser Ergebnisse wird es höchste Zeit, die Zahl der Kaiserschnitt-Geburten auf das medizinisch notwendige Mindestmaß zurückfahren. Unsere Aufgabe ist es, verstärkt Wege zur natürlichen Geburt aufzeigen.“ Der TK-Kindergesundheitsreport verdeutlicht, dass die langfristigen gesundheitlichen Folgen eines Kaiserschnittes bisher unterschätzt werden. Das Risiko für leichte und mittlere Entwicklungsstörungen (insbesondere Sprachstörungen) ist bei Kindern, die per Kaiserschnitt geboren wurden, um neun Prozent erhöht, das Risiko für ADHS sogar um 16 Prozent. „Es ist wichtig, dass Ärzte und Eltern bei der Geburtsentscheidung auch die gesundheitlichen Folgen des Eingriffs für das Kind im Blick haben“, betont Manon Austenat-Wied.

„Wir werden die Ergebnisse unserer Studie einsetzen, um passgenaue Versorgungsangebote zu entwickeln“, verspricht Manon Austenat-Wied. Bereits heute bieten wir für Kinder mit Artikulationsstörungen individualisierte Versorgungsleistungen. Mit der App ,Neolino’ unterstützen wir beispielsweise gegenwärtig Kinder zwischen drei und sieben Jahren beim Training ihrer Sprachentwicklung.“

Datenschutz