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Von Johannes Weber 

Rostock. In einem Qualifikationsturnier mit 14 Vereinen wurden die fünf Mannschaften ermittelt, die das Teilnehmerfeld bei der Endrunde der 7. Rostocker Sportbuzzer Stadtmeisterschaft um die bereits qualifizierten Teams vom FC Förderkader René Schneider, dem Rostocker FC und der HSG Warnemünde ergänzen.

Für die größte Überraschung sorgte dabei das junge Team vom ESV Lok Rostock (Kreisoberliga) – Altersdurchschnitt: 20,5 Jahre. Die jungen Wilden holten sich ungeschlagen den Staffelsieg in Gruppe A. Lars Arnhold, der als Torhüter beim ESV aushalf, meinte: „Dass wir uns so gut präsentieren werden, war im Vorfeld nicht zu erwarten. Die Jungs haben die Vorgaben extrem gut umgesetzt.“ Mit seinen 27 Jahren war Arnhold der älteste Akteur im Turnierkader des ESV. „Bei uns haben aufgrund der Feiertage einige Spieler gefehlt .Des wegen haben wir ein junges Team zusammengestellt“, sagte er. Viele seiner Mitspieler hatte er einst als A-Junioren selbst trainiert.

Neben Lokschaffte in Gruppe A mit der SG Motor Neptun ein weiterer Kreisoberligist den Finaleinzug. Die Kicker von der Roten Erde ließen im Turnierverlauf nur einen Gegentreffer zu und das in Unterzahl beim 0:1 gegen den ESV Lok.

Dagegen verpasste der FC Nebelküste überraschend das Weiterkommen. Dem Klub aus der 1. Kreisklasse waren im Vorfeld gute Chancen eingeräumt worden, die nächste Runde zu erreichen. Doch es reichte nicht.

Seiner Favoritenrolle gerecht wurde hingegen der SV Warnemünde (Landesliga) in Staffel B. Der Gruppensieger qualifizierte sich ebenso ungeschlagen wie der zweitplatzierte UFC Arminia Rostock (Kreisoberliga) fürs Finale. Mitfavorit PSV Rostock (Landesliga) schied dagegen aus.

Starke Nerven brauchte in des Charlie Frenzel. Der Fußballer des SV Hafen Rostock verwandelte im Sechs meter schießen zwei Versuche und sicherte seinem Team beim 4:3-Sieg im Entscheidungsspiel gegen den FSV Nordost Rostock das letzte Ticket für die Endrunde. Als Dritter der Staffel B musste der SV Hafen gegen den anderen Gruppen dritten FSV Nordost ran, um die letzte Chance auf das Weiterkommen zu nutzen. Nach torloser regulärer Spielzeit von elf Minuten ging es schließlich ins Sechs meter schießen – mit jeweils drei Schützen pro Team. Nachdem alle sechs Spieler getroffen hatten, mussten die ersten Spieler beider Seiten erneut antreten. Zunächst parierte Hafen-Keeper Wenzel Geyer den Schuss von Nordost-Kicker Philipp Düwel. Danach brachte der 22-jährige Charlie Frenzel auch seinen zweiten Versuch im Tor unter. Die „Quali“ war geschafft, der Jubel riesig! „Das war am Ende ein wenig nervenaufreibend für uns. Ich habe mich allerdings fokussieren können und den Ball jeweils in der Ecke untergebracht“, sagte Frenzel erleichtert.

Turnierorganisator Frank Goesch vom Verein Grashoppers Rostock sprach von einer spannenden Qualifikation. „Ich bin mit dem Ablauf zufrieden“, resümierte der 46-Jährige. Ein Wermutstropfen für ihn war, dass die Mannschaften auf kleine Tore spielen mussten. Dafür gab es Kritik von den Teilnehmern. Bei der Endrunde in der Ospa-Arena soll dann morgen wieder auf große Hallentore gespielt werden.

Statistik

Gruppe A
1. ESV Lok Rostock         11:3   16
2. Mot. Neptun Rostock     9:1   13
3. FSV Nordost Rostock    9:5   10
4. Nebelküste Rostock     10:6    9
5. TSV Rostock                  5:6    7
6. Post SV Rostock II         2:13  4
7. Rostocker BSG              1:13  1

Gruppe B
1. SV Warnemünde          19:2  14
2. UFC Arminia Rostock     9:3  14
3. SV Hafen Rostock        13:8  10
4. PSV Rostock                12:10  9
5. SG Fiko Rostock             6:9   9
6. FC Rostock United         3:15  3
7. SC Victoria Rostock       1:16  1

Entscheidungsspiel:
FSV Nordost Rostock – SV Hafen Rostock 3:4 nach Sechsmeterschießen

Bildergalerie zur Vorrunde unter:

www.oz-sportbuzzer.de
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