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Von Johannes Weber

Rostock.
Ein großes Raunen ging am Dienstagabend durch das Studio im Service-Center der OSTSEE-ZEITUNG, als die Auslosung für die 7. Rostocker Sportbuzzer Stadtmeisterschaft im Hallenfußball vollzogen wurde. Die Losfeen Reno Tiede (Rostocker Goalball Club Hansa) und Maria Goesch (Tochter von Organisator Frank) sorgten besonders in Gruppe A für eine reizvolle Konstellation. In der Staffel spielen mit dem Rostocker FC, Titelverteidiger FC Förderkader René Schneider (beide Verbandsliga) und der HSG Warnemünde (Kreisoberliga) die drei besten Teamsdes vergangenen Finalturniers gegeneinander. Der SV Hafen Rostock (Landesklasse) ist in der Gruppe als Qualifikant dabei.

„Die Auslosung ist super! Wir spielen gegen die vermeintlich stärksten Mannschaften. Da können wir nur gewinnen. Verstecken werden wir uns nicht.“

Andreas Möller
Torwart beim SV Hafen Rostock
Förderkader-Trainer Stephan Malorny meint, dass sein Teambereits in der Gruppenphase vor großen Herausforderungen stehen wird. „Wir haben eine sehr interessante Staffel erwischt. Der RFC ist für mich der Favorit“, sagt der 59-Jährige. Malorny könnte mit seiner Mannschaft zum dritten Mal in Folge die Rostocker Stadtmeisterschaft gewinnen. Das ist zuvor noch keinem anderen Team gelungen.

„Wir haben in unserer Gruppe nichts zu verlieren. Es ist sehr reizvoll, sich in der Halle mit höherklassigen Gegnern messen zu können.“

Jörg Burgstaler
Trainer HSG Warnemünde
Als Favorit in Gruppe B gilt der SV Warnemünde. Der Landesligist bekommt es dort mit drei Kreisoberliga-Mannschaften zutun–dem UFC Arminia Rostock, dem ESV Lok und der SG Motor Neptun. SVW-Abteilungsleiter Andreas Hötschkes warnt vor den drei Außenseitern: „Wir treffen auf Teams, die versuchen werden, uns das Leben schwer zu machen.“

„Das wird kein Selbstläufer für uns.Wir treffen auf Teams, die sehr ehrgeizig zu Werke gehen und versuchen werden, uns das Leben schwer zu machen.“

Andreas Hötschkes
Abteilungsleiter SV Warnemünde
Beim Finalturnier werden auch die Sieger der E- (FC Hansa) und F-Junioren (FC Förderkader) sowie der Stadtrand-Meister(FSV Kritzmow) geehrt. In der Pause zwischen Gruppenphase und Platzierungsspielen wird eine Versteigerung von hochwertigen Preisen durchgeführt. Mit dabei sind Karten für das Marteria-Konzert im Ostseestadion sowie Tickets für ein Heimspiel von Zweitligist Fortuna Düsseldorf. Karten für die Endrunde in der Ospa-Arena sind morgen noch an der Tageskasse erhältlich.

Es geht um Titel und einen guten Zweck

50 Prozent der Einnahmen helfen Kinderkrebshilfe / Turniersieger entscheidet, wer außerdem unterstützt wird

Aktion der Kinderkrebshilfe: Ein Clown verteilt Geschenke an die Lütten. FOTO: VEREIN
Aktion der Kinderkrebshilfe: Ein Clown verteilt Geschenke an die Lütten. FOTO: VEREIN

Rostock. Bei der 7. Rostocker Sportbuzzer Stadtmeisterschaft werden auch in diesem Jahr wieder Spenden gesammelt. Es gehört mittlerweile schon zur guten Tradition, dass die Einnahmen für einen gemeinnützigen guten Zweck gespendet werden. Im Vorjahrkamenso für den Verein zur Förderung krebskranker Kinder Rostock rund 4000 Euro zusammen.

Bei der Neuauflage des Turniers werde es nunmehr eine Neuerung bei der Verteilung der Spenden geben, berichtet Cheforganisator Frank Goesch. „Es gibt viele interessante Projekte, die unterstützenswert sind“, meint er.

Daher sollen die Spenden bei der Neuauflage der Stadtmeisterschaft aufgeteilt werden. 50 Prozent der Einnahmenerhält wiederum die Kinderkrebshilfe. Wer sich über die andere Hälfte des Geldes freuen darf, darüber entscheidet die Mannschaft des Turniersiegers.

„Die Teilnehmer an der Endrunde sollten sich also schon mal Gedanken darüber machen, welche gemeinnützige Einrichtung sie unterstützen möchten“, sagt Frank Goesch.

1992 wurde der Verein zur Förderung krebskranker Kinder Rostock in der Hansestadt gegründet. Seine Hauptaufgabe ist es, krebskranke Kinder und ihre Familien in der schweren Zeit der Behandlung, aber auch danach zu unterstützen. Die Hilfe wird ganz individuell gewährt. Der Verein hat heute fast 150 Mitglieder und Fördermitglieder. Er wird von einem ehrenamtlich arbeitenden Vorstand geleitet. „Unser Verein plant, organisiert und finanziert zahlreiche Projekte und Freizeitaktivitäten für die betroffenen Kinder, deren Geschwister und ihre Familien“, heißt es auf der Homepage der Kinderkrebshilfe. Zahlreiche Spender (Privatpersonen und Unternehmen) unterstützen das Engagement.

Und dazu zählen eben auch die Organisatoren der Rostocker Sportbuzzer Stadtmeisterschaft, die erneut einen Großteil ihrer Einnahmen an den Verein spenden werden. Marco Schwarz

Info unter:

www.kinderkrebshilfe-rostock.de


Wichtigste Regeln

Teamstärke: 1 Torwart, 4 Feldspieler

Spielzeit: 1x 15 Minuten

Mittellinienregel entfällt: Torwarte können sich frei bewegen, den Ball überall hinspielen und selbst Tore erzielen, auch aus der eigenen Hälfte heraus, wenn sie den Strafraum verlasssen haben

Rückpassregel: Nach einem Zuspiel zum eigenen Torwart darf der den Ball nicht in die Hand nehmen

Bei Punktgleichheit entscheidet die Tordifferenz, dann der direkte Vergleich, dann die Anzahl der geschossenen Tore. Danach gibt es ein Entscheidungsschießen mit drei Schützen

Eine Gelbe Karte bedeutet eine Zweiminutenstrafe für den betroffenen Spieler. Sein Team darf nach einem Gegentor wieder auffüllen. Rot bedeutet fünf Minuten Strafe. Das Team darf danach wieder auffüllen, der Spieler bleibt gesperrt – wie lange, entscheidet die Turnierleitung

Die besten Einzelspieler des Turniers werden ausgezeichnet

Herausragende Leistungen werden besonders gewürdigt. Die OSTSEE-ZEITUNG zeichnet den besten Spieler, den besten Torwart und den erfolgreichsten Torschützen der 7. Rostocker Sportbuzzer Stadtmeisterschaft aus. Sie erhalten jeweils einen Pokal und kleine Präsente. Bestimmt werden die Gewinner durch die Trainer, die ihren Favoriten benennen.

Im Vorjahr waren Jonas Gottschalk (FC Förderkader René Schneider) und Sascha Putscher (damals HSG Warnemünde, jeweils 8 Tore) die besten Schützen. Philipp Enseleit (damals PSV Rostock) wurde als bester Torwart und Christian Rosenkranz (Rostocker FC) als bester Spieler ausgezeichnet.

Darüber hinaus ehrt die Rostocker Brauerei den wertvollsten Spieler. Er wird durch die Turnierleitung bestimmt. Organisator Frank Goesch sagt: „Meistens fallen die torgefährlichen Offensivspieler auf. Doch was wären sie ohne die Verteidiger, die Pässe abfangen und viele Zweikämpfe gewinnen.“ Im Vorjahr gewann Denis Schröpfer (damals FC Förderkader) die Wahl.

Top drei qualifizieren sich für die Endrunde 2019

Nach dem stimmungsvollen Einmarsch der Teams beginnt die Vorrunde, in der zwölf Spiele anstehen. Die ersten beiden Teams jeder Staffel qualifizieren sich für die Halbfinals. Übrigens: Für jedes erzielte Tor erhält das Team ein Sixpack der Rostocker Brauerei.

Bevor das Finale gegen 18.00 Uhr startet, steigen noch ein Showspiel, die Tombola-Preisvergabe und eine Versteigerung.

Die ersten drei Vereine der 7. Rostocker Sportbuzzer Stadtmeisterschaft qualifizieren sich direkt für die achte Auflage der Veranstaltung 2018/19.
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