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Am 12. Dezember, während der letzten Gemeindevertretersitzung dieses Jahres, konnten wir nach einem langen Abstimmungsprozess doch noch den Abwägungsbeschluss zum B-Plan 27 „Marina Hohen Wieschendorf“ fassen. Mit dem Abwägungsbeschluss ist der Planungsstand nun soweit fortgeschritten, dass reguläre Bauanträge für die Fertigstellung der Gebäude auf dem Anleger selbst, aber auch für die Ferienhäuser gestellt werden können. Auch wenn es immer noch für wohl Jeden unverständlich bleibt, dass man für etwas, was bereits halb fertig ist, einen neuen B-Plan aufstellen und dann auch noch Bauanträge stellen muss, bleibt dieses Verfahren unverzichtbar. Annähernd eine Stunde lang wurden die insgesamt 246 Seiten des Abwägungsbeschlusses vom Planungsbüro Mahnel vorgestellt und alle Punkte Stück für Stück dargestellt und abgearbeitet. Kaum zu glauben, wie viele Details so ein Prozess umfasst.

Mit dem jetzt gefassten Beschluss sind aber auch die Weichen gestellt, dass das hässliche „Tiefgaragenloch“ in eine – sich in die Natur einpassende – Parkplatzfläche umgestaltet werden kann. Dabei soll das „Loch“ teilweise vollständig wieder in den alten Zustand zurückversetzt und teilweise nur um einige Meter aufgefüllt werden. Schöner Nebeneffekt dieser Maßnahme: Hinterher kann man wieder einen freien Blick in die Landschaft und auf die Ostsee genießen. Es ist nun sehr zu hoffen, dass das Baugenehmigungsverfahren möglichst zügig erfolgen kann und wenig offene Fragen aufwirft. Für die Gemeinde und insbesondere für den Ortsteil Hohen Wieschendorf wäre es eine Erlösung, wenn im kommenden Jahr ein Schlussstrich unter die traurige 15 Jahre dauernde Geschichte gezogen werden könnte und ab jetzt rege Bautätigkeit einer baldigen Inbetriebnahme der Anlage vorangehen würde. Ich glaube, ich kann im Namen der Gemeindevertreter und sicherlich auch vieler Bürger sprechen. Ich wünsche den Investoren bei den jetzt anstehenden Aufgaben viel Glück und ein gutes Händchen für eine tolle Entwicklung in unserer Gemeinde.

Eine für mich unverständliche Entscheidung hat es in den letzten Wochen zu der Beteiligung des Landkreises an den Kita-Gebühren gegeben. Wurde vom Landkreis für 2017 der Zuschuss um zehn Euro je Ganztagsplatz erhöht, wird diese Entscheidung zum Jahr 2018 wieder zurückgenommen. Schon als die zehn Euro gewährt wurden, fand ich dies eigentlich ein zu kleines Signal, zumal dieser Betrag eigentlich zwischen Eltern und Gemeinden hälftig zu teilen gewesen wäre. Die Gemeinde hat sich damals dazu entschieden, die Entlastung voll an die Eltern weiter zu geben. Ebenso hatten wir auch in den vergangenen Jahren bereits Erhöhungen der Beiträge für die Eltern abgefangen und aus dem Haushalt der Gemeinde bestritten.

Jetzt standen wir bei der Gemeindevertretersitzung erneut vor der Frage: Was machen wir mit der Rücknahme des Zuschusses? Ich kann mitteilen, dass die Gemeindevertretung Hohenkirchen sich einstimmig dazu entschieden hat, die vom Landkreis gestrichenen Mittel zu übernehmen.

Abgesehen davon, dass ich dieses Hin und Her sehr befremdlich finde, finde ich auch die Entscheidung des Landkreises sehr befremdlich. Wird doch gerade von der SPD die beitragsfreie Kita zum Dogma für die Sondierungs- und Koalitionsgespräche in Berlin erklärt. Hier passt für mich etwas nicht zusammen. Im selben Zeitraum wird, durchaus erfreulicherweise, über eine Senkung der Kreisumlage diskutiert. Muss man vor diesem Hintergrund die jungen Familien belasten und damit eine Welle von Verwaltungsakten und Beschlüssen hervorrufen? Oder hätte man dies nicht besser in die Kreisumlage mit einberechnen können? Mir fehlt an dieser Stelle ein wenig das Verständnis für diese Entscheidung und freue mich umso mehr, dass wir uns entschieden haben, dies für unsere Gemeinde anders zu regeln.

Ganz besonders freue ich mich in dem Zusammenhang auch auf die Eröffnung unserer neuen Kita in Hohenkirchen, die bereits jetzt (noch an ihrem alten Standort in Beckerwitz) von deutlich höheren Anmeldungszahlen berichtet. Ich denke, es war und ist eine gute Entscheidung, in die Kinder zu investieren.

Abschließend ein paar dankbare Worte zum Jahresende. Wir haben in den letzten Jahren viele Dinge angeschoben. Einiges fängt jetzt an, Früchte zu tragen. Dabei haben wir viele sehr engagierte Mitstreiter sehen dürfen, die uns als Mitglieder der Gemeindevertretung, als berufene Bürger, als Dienstleister, als Gewerbetreibender, als Gemeindearbeiter, Mitarbeiter im Amt und in anderen Behörden oder auch als Kritiker immer ein Stück weitergebracht haben. Allen möchte ich hier einmal danken für die Unterstützung und das gemeinsame Streben nach Verbesserungen in unserem Umfeld.

In diesem Sinne wünsche ich allen: Kommen Sie gut über den Jahreswechsel. Und ich wünsche viel Kraft, Gesundheit und Erfolg im Jahr 2018!
  
Ihr Jan van Leeuwen

Willkommen, liebe Senioren!

Bei der Seniorenweihnachtsfeier am 7. Dezember in Hohen Wieschendorf wurde mehrfach das Thema „Seniorennachmittag in der Gemeinde Hohenkirchen“ angesprochen. Zu einer ersten Zusammenkunft von Interessierten laden wir recht herzlich am 26. Januar um 15 Uhr in den Gemeinderaum bei der Freiwilligen Feuerwehr in Beckerwitz ein. Da wir nicht mehr als 40 Plätze zur Verfügung haben, bitten wir um Anmeldungen bei Karina Stenker unter Tel. 03 84 28/60 333.

Der Sozialausschuss

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