Volltextsuche über das Angebot:

19°/14°wolkig

Navigation:
RahmenFuerFremdeInhalte
Frank Schöbel, Stargast des großen OZ-Festes, ist ein bekennender Ostsee-Liebhaber, hat zahllose Konzerte für Ostseeurlauber gegeben und macht auch privat Urlaub an der Küste. Seine Lieblingsorte sind Hiddensee und die Gegend rund um Kühlungsborn: Bad Doberan, Heiligendamm, Wittenbeck, Bastorf, Kägsdorf. Hier kann man ihm mit etwas Glück auf dem Fahrrad oder mit Inlinern begegnen. Schon als Jugendlicher ist er von Leipzig nach Trassenheide auf Usedom geradelt – an einem Tag, wie es heißt.

Herr Schöbel, kann man das wirklich schaffen? An einem Tag von Leipzig nach Trassenheide?

Frank Schöbel: Ich hab das gemacht, ja. Ich war damals 17 oder 18 Jahre alt. Das sind 500 Kilometer, aber die bin ich gefahren – mit Gepäck. Allerdings konnte ich von Potsdam bis Oranienburg mit der S-Bahn fahren und dadurch ein paar Kilometer einsparen.

Wieso nach Trassenheide?

Weil da meine Kumpels waren. Die haben da gezeltet.

Und wie hat sich dann Ihre Liebe zur Ostsee entwickelt?

Wir hatten in Leipzig ja auch einen kleinen Kanal und kleine Seen zum Baden. Aber die Ostsee ist natürlich ganz was anderes. Und das war einfach ein ganz tolles Erlebnis, mit dem Fahrrad. Damals konnten wir noch direkt hinter der Düne zelten. Dann waren wir jeden Morgen Brötchen holen – bestimmt so 20 oder 30 Stück für drei Leute. Schön mit Marmelade haben wir die gegessen, wenn man das überhaupt noch so nennen kann (lacht). Ach na ja – das war einfach Freiheit, da nackt auf dem Kahn zu stehen. Ich muss nirgendwo anders hin, ich liebe die Ostsee.

Wie wichtig ist das FKK-Gefühl?

Bei mir heute nicht mehr ganz so sehr. Es gibt zu viele Leute mit Handys, da bin ich vorsichtig geworden. Aber wo es möglich ist,wo man frei ist, da ist das schon toll, ganz hinten auf Hiddensee, zum Beispiel.

Irgendwann stand dann die ganze Welt offen – und trotzdem blieb die Ostsee das Urlaubsziel Nummer eins?

Klar habe ich mir auch die Welt angesehen. Von Neuseeland über Afrika bis Brasilien. Auch durch meinen Beruf kam ich ja viel herum, war auch zu DDR-Zeiten schon auf Festivals – in Japan zum Beispiel. Aber an die Ostsee zieht es mich einfach immer noch. Warum in die Ferne schweifen?Am Tage vor Hiddensee vom Boot meines Freundes aus angeln, den Sonnenuntergang genießen, abends grillen, Feuer machen, schöne Gespräche führen... Das ist es doch!

Wo sieht man Sie mit der OZ?

Eventuell bei Bäcker Junge in Bad Doberan.

Wie war Ihr erster Kontakt zur OSTSEE-ZEITUNG?

Ich glaube, das war auch eine Veranstaltung bei euch auf dem Hof. Genau weiß ich das nicht mehr. Wir hatten früher 300 Veranstaltungen im Jahr. Selbst jetzt sind es noch 100. Ach ja – und kürzlich war ich ja noch mal da, zum Start des Senders B2.

Die Leute wollen ja immer die alten Hits hören. Hat man da überhaupt noch Lust auf Neues?

Ja, natürlich. Man muss ein paar alte Hits bringen, denn das ist ja die Geschichte und bei vielen auch ihre Jugend. „Komm wir malen eine Sonne“ darf nicht fehlen. „Heißer Sommer“ gehört selbstverständlich an die Ostsee. Aber man muss auch Neues machen, damit es weitergeht, sonst kann man ja gleich den Deckel zumachen.

Verraten Sie uns das Schöbel-Geheimnis? Wie kann man mit über 70 so frisch und munter und beliebt sein?

Arbeit, Liebe zum Beruf und zu den Leuten, die kommen. Es gibt da zum Beispiel einen Mann aus Teterow. Den kenne ich daher, dass er immer unten steht und ein freundliches Gesicht macht. Irgendwann haben wir mal abgeklatscht und uns kurz unterhalten. Und dann bin ich sogar mal bei ihm vorbeigefahren. Ich habe einfach einen Draht zu den Leuten und die Leute auch zu mir. Das hält einen fit. Außerdem meine Kumpels,meine Musiker.Ohne die würde ich gar nichts mehr machen.

Gibt es dieses Jahr auch wieder ein Weihnachtsprogramm?

Ja, klar. Damit kommen wir auch nach Rostock, in die Nikolaikirche – und zwar am 19. Dezember.

Interview: Ove Arscholla

Sebastian Hämer besingt „Sommer unseres Lebens“

Für den gebürtigen Rostocker Sebastian Hämer war der Auftritt beim Hoffest quasi ein Heimspiel. FOTO: ANDREAS MEYE
Für den gebürtigen Rostocker Sebastian Hämer war der Auftritt beim Hoffest quasi ein Heimspiel. 
FOTO: ANDREAS MEYE
Mit seinem Hit „Ich & Du“ begeisterte er schon eine Million Menschen bei der Silvesterparty 2016 vor dem Brandenburger Tor. Gestern heizte er nun mit eben jenem Hit den Gästen beim OZ-Geburtstag in Rostock richtig ein: Sebastian Hämer – Chart-Stürmer aus MV.

Für den Wahl-Berliner war der Auftritt bei der OZ ein Heimspiel, schließlich ist er gebürtiger Rostocker, in Prerow aufgewachsen. Seine Liebe zur Heimat ist in den gefühlvollen Texten vieler seiner Songs spürbar.

Neben neuen Liedern hatte Hämer seinen Fans auch den Titel mitgebracht, der einst seine Karriere startete: Mit „Sommer unseres Lebens“, gelang Hämer 2006 der Durchbruch und auf der OZ-Bühne ein Kunststück: Mit dem Song und seiner Soulstimme lässt Hämer das Publikum glatt vergessen, dass das Wetter nicht ganz so hitverdächtig war. Der erfolgreichste Titel Sebastian Hämers aber ist „Ich & Du“: Das Lied erreichte Gold-Status und hielt sich 36 Wochen in den deutschen Charts. Bei der OZ durfte er ihn gleich zwei Mal singen: Die Fans auf dem Hof hatten energisch eine Zugabe von Hämer gefordert.

123456789
zurück zur Übersicht Hoffest