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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
das Weihnachtsfest liegt nun schon wieder hinter uns. Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Wir halten inne und ziehen Bilanz. Was hat uns das Jahr 2017 gebracht?

„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist sie zu gestalten“

(Willy Brandt)

Es hat Anfang Januar im wahrsten Sinne des Wortes sehr stürmisch begonnen. An der gesamten Ostseeküste unseres Landes hat es durch Sturm und Hochwasser zum Teil sehr schwere Schäden gegeben. Im Vergleich mit anderen Küstenabschnitten waren die Schäden an unserem Teil der Küste jedoch noch relativ gering. Für die Beseitigung der Schäden haben die Gemeinden rund 62500 Euro vom Land Mecklenburg-Vorpommern erhalten. Die erreichten Wasserstände haben die Notwendigkeit weiterer Investitionen in den Hochwasserschutz noch einmal mehr verdeutlicht.

Das Wetter mit überdurchschnittlich viel Regen hat das ganze Jahr geprägt. Immer wieder wurden die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren zu witterungsbedingten Einsätzen gerufen. Für ihre stete Bereitschaft, zu helfen, wenn es nötig ist, gilt allen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren ein großes Dankeschön.

Die Landwirte hatten erhebliche Schwierigkeiten bei der Ernte und bei der Wiederbestellung der Felder. Einiges konnte aufgrund der Nässe nicht erledigt werden. Der viele Regen hat auch die Tourismussaison negativ beeinflusst. Fehlende Badegäste führten zu einem spürbaren Rückgang der Einnahmen der Gemeinden bei Parkplatz- und Strandbenutzungsgebühren. Dem gegenüber stehen zum Beispiel hohe Kosten für die Beseitigung von Seegras. Mit der Entwicklung der „Marke Klützer Winkel“ soll das touristische Angebot unserer Region gestärkt und bekannter werden.

Auch in diesem Jahr haben die Gemeinden unseres Amts wieder viele Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur umgesetzt, wie zum Beispiel den Bau einer Kindertagesstätte, die Sanierung von Straßen und Wegen, die Erschließung von Bauplätzen und die LED-Umrüstung der Straßenbeleuchtung.

Die Amtsverwaltung hat 71 Gemeinde- und Stadtvertretersitzungen sowie 153 Ausschusssitzungen begleitet (zum Vergleich 2016: 214). Die Stadt- und Gemeindevertreter haben mehr als 1020 (im Vorjahr 911) Vorlagen beraten. Zusätzlich mussten in diesem Jahr die Gemeinden eine Selbsteinschätzung ihrer Zukunftsfähigkeit vornehmen. Alle Gemeinden und die Stadt Klütz sind hierbei zu einem positiven Ergebnis gekommen. Es wurden Punktzahlen von 61 bis 90 Punkte (von 100 möglichen Punkten) erreicht.

Welche Aufgaben stehen 2018 vor uns?

Die Erstellung der Jahresrechnungen für die zurückliegenden Jahre hat weiterhin eine hohe Priorität. Nachdem die Abschlüsse für die Jahre 2012 und 2013 erstellt wurden, geht es jetzt um die Jahre 2014 und 2015. Dies ist von besonderer Wichtigkeit, da der Landkreis signalisiert hat, dass ohne Vorlage der Jahresabschlüsse 2014 und 2015 erforderliche Genehmigungen der gemeindlichen Haushalte nicht erteilt werden.

Nachdem es in der Vergangenheit immer wieder Streit um die Zulässigkeit von Ferienwohnungen gab, hat der Gesetzgeber neue Regelungen beschlossen. Nun steht vor den Stadt- und Gemeindevertretern und der Verwaltung die schwierige Aufgabe, unter Beachtung der neuen Regelungen praktikable Lösungen zu finden, die den Planungswillen der Kommunen wiederspiegeln und die Interessen der Eigentümer von Ferienwohnungen und der Dauerwohner berücksichtigen.

Der Tourismus hat in unserer Region einen hohen Stellenwert. Viele Urlauber und Tagesgäste kommen zu uns, um sich zu erholen und unsere schöne Natur und Landschaft zu genießen. Da passt es gar nicht, dass einige unserer Mitmenschen der Auffassung sind, dass sie ihre Abfälle, sei es Hausmüll, Bauschutt oder Strauch- und Grünschnitt, einfach in der Natur oder auf Containerstellplätzen entsorgen, um so einige Euro zu sparen. Es gibt genügend legale Entsorgungsmöglichkeiten, die es einfach nur zu nutzen gilt.

Bis Ende des Jahres soll für die Stadt Klütz und alle Gemeinden jeweils ein Brandschutzbedarfsplan erarbeitet werden. Das heißt, auf der Basis einer umfangreichen Analyse des Gefahrenpotentials, wie zum Beispiel Alten- und Pflegeheime, Hotels, Betriebe mit erhöhtem Brandrisiko etc., ist zu entscheiden, wie die Freiwilligen Feuerwehren personell und materiell auszustatten sind und wer wen im Notfall unterstützen kann. Dieses Thema wird mit Sicherheit nicht nur die Freiwilligen Feuerwehren interessieren und beschäftigen.

Ich danke allen, die engagiert an der Entwicklung unserer Region mitgewirkt haben und freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit im Jahr 2018.

Ihr
Gerhard Rappen
Amtsvorsteher

Ein Fahrzeug für Vereine

Madlen Ritschel vom Amt Klützer Winkel am neuen Fahrzeug für die Vereine. Foto: now
Madlen Ritschel vom Amt Klützer Winkel am neuen Fahrzeug für die Vereine. Foto: now
Eine Nachricht, die besonders die Ehrenamtler im Klützer Winkel freut: In der Amtsverwaltung gibt es ein Auto, das ab dem kommenden Jahr von Vereinen und Gruppen genutzt werden kann. Den Kauf des Ford Transit Kurier ermöglichten elf Unternehmer aus der Region. Sie bezahlten das Fahrzeug und platzierten darauf ihre Werbung auf der Karosserie. „Das Auto, das fünf Sitzplätze und einen geräumigen Kofferraum bietet, soll häufig durch den Klützer Winkel rollen“, sagt Madlen Ritschel vom Fachbereich Zentrale Dienste, zuständig unter anderem für das Gebäudemanagement und den Fuhrpark.

Vereine, die das neue Fahrzeug nutzen möchten, sollten sich zwei Wochen vor dem gewünschten Termin bei Madlen Ritschel im Amt melden: Tel. 03 88 25/393-112. „Dann wird ein Nutzungsvertrag aufgesetzt, um zum Beispiel Schäden dokumentieren zu können. Nur das Tanken ist zu bezahlen. Eine Miete wird nicht verlangt“, so die Fachfrau. „Das Auto kann für Vereine eine große Hilfe sein, etwa wenn Kinder zum Sporttraining oder zu anderen Veranstaltungen gefahren werden müssen. Das entlastet auch die Eltern. Ich bin gespannt, wie dieses Angebot angenommen wird.“

Laut Amtsvorsteher Gerhard Rappen können auch Mitarbeiter der Amtsverwaltung das neue Fahrzeug nutzen, etwa für Kurierfahrten oder zum Entleeren der Parkscheinautomaten. Bei der Kontrolle von parkenden Fahrzeugen und dem Schreiben von Verwarnungen solle es aber definitiv nicht eingesetzt werden. „Sollten zeitgleich Vereine das Auto benötigen, gehen sie vor“, stellte Gerhard Rappen klar. now

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