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Rostock. Die diesjährige Rostocker Sportbuzzer Stadtmeisterschaft im Hallenfußball ist eine ganz besondere. Zum siebten Mal wird das Ereignis ausgerichtet. Die 7 – eine bedeutende Zahl in der Hansestadt. Frank Goesch, der das Event zusammen mit seinen Freunden vom Verein Grashoppers Rostock organisiert, blickt im OZ-Interview auf viele schöne Erlebnisse zurück. Den 46-Jährigen freut die gute Entwicklung der Veranstaltung ganz besonders.

Welcher war Ihr spektakulärster Moment seit der ersten Stadtmeisterschaft im Jahr 2012?
Frank Goesch: Das ist schwierig zu sagen. Es gab viele schöne Erlebnisse, aber ein Meilenstein war, dass wir die Endrunde seit 2015 in der Ospa-Arena ausrichten können. Das hat mir gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.

Wie beurteilen Sie die Entwicklung des Hallenspektakels?
Der Termin, das Finalturnier der Stadtmeisterschaft am ersten Januar-Wochenende zu veranstalten, hat sich etabliert. Allein das zeigt schon, dass das Ereignis in Rostock gut angenommen wird. Bei der Qualifikation waren diesmal mit 14 Mannschaften so viele Teams wie noch nie dabei. Das macht mich sehr stolz.

Wie bewerten Sie den Verlauf der Qualifikation kurz vor Silvester?
Wir haben in der Fiete-Reder-Halle in Marienehe gespielt, ein Ort mit viel Tradition. Mit dem Ablauf waren wir zufrieden. Es ging ordentlich zur Sache, die Teams haben das Turnier sehr ernst genommen. Es freut mich, dass Mannschaften wie der ESV Lok Rostock oder die SG Motor Neptun sehr stolz darauf sind, die Endrunde erreicht zu haben.

Erstmals haben Sie eine Stadtmeisterschaft für E- und F-Junioren sowie eine Stadtrand-Meisterschaft ausgerichtet. Wie kam es dazu?
Seit dem vergangenen Jahr besteht eine Kooperation mit dem Kreisfußballverband (kurz KFV/d. Red.) Warnow. Die Zusammenarbeit mit dem KFV war der nächste wichtige Schritt für uns. Gemeinsam veranstalten wir die Nachwuchsturniere. Die Stadtrand-Meisterschaft haben wir erstmals ausgerichtet, weil viele Teams im Vorfeld bei mir angefragt hatten. Der Auftakt mit acht Mannschaften war auch gelungen. Es sind 777 Euro an Spendengeldern für den an Leukämie erkrankten Neo vom FSV Bentwisch zusammengekommen.

Das sind eine Menge Turniere, die Sie ausrichten. Bekommen Sie dafür Geld?
Nein! Ich mache das ehrenamtlich und mit viel Leidenschaft. Hauptberuflich arbeite ich als Handelsvertreter. Mit den Grashoppers Rostock habe ich ein tolles Team um mich herum, das in den vergangenen Jahren gewachsen ist. Mir liegt viel daran, die Rostocker Stadtmeisterschaft zu organisieren, besonders wenn es um den guten Zweck geht.

In der Vorrunde wurde teilweise nach Futsal-Regeln gespielt. Wie kam es dazu und bleibt es in der Endrunde dabei?
Mir ist es wichtig, bei dieser Sache das Feedbackder Mannschaften und Zuschauer anzuhören. Die Meinungen gingen auseinander, deshalb werden wir wie in der Qualifikation auch in der Finalrunde in einer leicht abgewandelten Futsal-Variante spielen. Anders als zur Originalversion bleibt lediglich, dass der Torwart angespielt werden darf und die Vier-Sekunden-Regel wegfällt.

In der Vorrunde wurde auf kleine Tore gespielt. Wie läuft es in der Finalrunde in der Ospa-Arena?
Darüber habe ich mir lange Zeit Gedanken gemacht. Bei der „Quali“ war das aus Sicherheitsgründen nicht anders möglich. Da viele Teams von den kleinen Toren nicht so sehr begeistert waren, habe ich mich nun für die großen entschieden. Interview: Johannes Weber

25 Helfer sorgen bei Finalturnier für reibungslosen Ablauf

25 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden am Turniertag dafür sorgen, dass es einen reibungslosen Ablauf gibt. Die meisten Unterstützer kommen von den Grashoppers Rostock. Außerdem helfen Freunde und Fußballfans aus der Hansestadt, die keine Vereinsmitglieder sind.

18 Spiele werden ausgetragen, bis der Stadtmeister 2018 gegen 20 Uhr feststeht. Danach steigt im Tanzsaal der Ospa-Arena eine Players-Party, zu der alle Aktiven und auch die Fans eingeladen sind.

8 Vereine mit 80 Aktiven nehmen an der Endrunde der 7. Rostocker Sportbuzzer Stadtmeisterschaft teil.

4 Schiedsrichter
– Robert Kuligowski, Tino Hermann, Christoph Lissner und Jens Heidelbach (alle aus Rostock) – werden paarweise die Begegnungen des Endrundenturniers leiten.

EDITORIAL

Mit Einsatz und Respekt für guten Zweck

Von Johannes Weber
Von Johannes Weber
Herzlich willkommen zur 7. Rostocker Sportbuzzer Stadtmeisterschaft! Ich freue mich, Sie in der Ospa-Arena begrüßen zu dürfen und wünsche Ihnen noch ein gesundes neues Jahr! Spielern und Trainern wünsche ich ein erfolgreiches und besonders den Schiedsrichtern ein faires Turnier, den Zuschauern viel Spaß und viele Tore.

Der Wettbewerb um die Hallenfußball-Krone der Hansestadt Rostock erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Für die Rostocker Vereine hat sich das Fußballspektakel zum Höhepunkt am Jahresbeginn entwickelt. Entsprechend emotional werden die Teams auf dem Spielfeld agieren. Dies sollte allerdings mit dem nötigen Respekt voreinander geschehen.

Die Vorrunde hat gezeigt, dass wir uns auf einen tollen Nachmittag freuen können. Neben großartiger Stimmung in der Halle boten die Mannschaften packende Duelle. Bis zum letzten Spiel war Spannung garantiert. Leider gab es jedoch auch unschöne Auseinandersetzungen am Rande, die beim Sport nichts zu suchen haben!

Ein besonderer Aspekt der Stadtmeisterschaft ist, dass die Einnahmen der Veranstaltung wie in den Vorjahren an Hilfsbedürftige gespendet werden – eine tolle Sache!

Als Verantwortlicher für den OZ-Sportbuzzer begleite ich die Stadtmeisterschaft per Liveticker und werde versuchen, die schönsten Momente mit der Kamera festzuhalten. In der Beilage haben meine Kollegen und ich viele Info zur Endrunde aufbereitet. Außerdem können Sie im OZ-Sportbuzzer und in Ihrer OSTSEE-ZEITUNG die Berichte über das Event lesen.
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