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Von Johannes Weber und Tommy Bastian 

Rostock.
Die Freude war riesig. Der FSV Kritzmow hatam vergangenen Sonnabend die erste Auflage der Rostocker Stadtrand-Meisterschaft im Hallenfußball für sich entschieden. Das Team von Trainer Toni Leske setzte sich in der Fiete-Reder-Halle gegen sieben weitere Mannschaften aus dem Rostocker Umland durch. Der Landesklasse-Vertreter holte sechs Siege, verlor lediglich das Spiel gegen den Ligarivalen FSV Bentwisch (0:1).

„Es war ein toller Tag. Ich bin überrascht, dass wir uns spielerisch so gut präsentiert haben, weil wir die Tage vorher gar nicht trainiert hatten“, meinte Leske zufrieden. Der Coach lobte das „gute sportliche Niveau“. Allerdings sei der Spielplan sehr straff gewesen.„ Zwei Spiele hintereinander sind schon hart.Das könnte beim nächsten Mal vielleicht entzerrt werden“, sagte Leske. Er will mit seinem Team auch bei der zweiten Auflage antreten, die voraussichtlich im Dezember ausgetragen wird, und dann möglichst den Titel verteidigen.

„Wir haben uns als Mannschaft geschlossen präsentiert. In den Spielen war viel Feuer drin, wir freuen uns über den Turniersieg“, sagte der Kritzmower Defensivspieler Daniel Diesterhoff. Am 27. Januar spielt der FSV noch ein Spaßturnier in Elmenhorst. Anfang Februar beginnt die Vorbereitung auf die Rückrunde in der Fußball-Landesklasse, Staffel I. Dort belegen die Kritzmower zur Halbserie den fünften Rang.

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Unterdessen landete der von vielen Kennern als Favorit gehandelte Verbandsligist TSV Bützow in Marienehe auf dem zweiten Platz. Die Warnowstädter stellten mit dem Brasilianer Leonardo Carvalho Pires den besten Spieler des Turniers. Zudem wurde Sebastian Synwoldt mit sieben Treffern der Torschützenkönig.

Auf dem dritten Rang landete der FSV Bentwisch, der nur zwei Gegentore und damit die wenigsten im Wettbewerb zuließ. Zum besten Torhüter des Turniers wurde Helge Lutter von der SG Warnow Papendorf (Landesklasse) gewählt.

Bildergalerie von der 1. Rostocker Stadtrand-Meisterschaft unter


www.oz-sportbuzzer.de

Mit Einnahmen wird Hilfe geleistet

Gelder gehen an Familie eines leukämiekranken Nachwuchskickers

Papa René Naundorf und sein an Leukämie erkrankter Sohn Neo – hier vor der Erkrankung – freuen sich über die große Unterstützung. FOTO: PRIVAT
Papa René Naundorf und sein an Leukämie erkrankter Sohn Neo – hier vor der Erkrankung – freuen sich über die große Unterstützung. FOTO: PRIVAT
Rostock. Der Mitgliedsantrag war ausgefüllt, die Vorfreude riesig. Im Sommer wollte der damals siebenjährige Neo aus Rostock durchstarten – als Fußballer beim FSV Bentwisch und in seinem zweiten Schuljahr. Doch zwei Tage nach Schulbeginn ereilte Familie Naundorf/Schünemann die niederschmetternde Diagnose: Die schon besiegt geglaubte Leukämie brach bei dem Steppke erneut aus.

Seitdem verbrachte Neo mehrere Wochen im Krankenhaus, musste Chemotherapien überstehen. Die hat er vorerst hinter sich, beginnt gerade wieder, alleine zu laufen. Mitte Januar bekommt er möglicherweise in Greifswald eine Stammzellenspende. Papa René Naundorf ist „megastolz“ auf seinen Sohn. „Neo ist ein kleiner Krieger. Er macht das ganz toll“, sagt der 28-Jährige, der bis zum Sommer selbst für Bentwisch gespielt hat. Derzeit widmet er seine ganze Kraft dem Filius, der im Dezember seinen achten Geburtstag und Weihnachten daheim feiern durfte.

Neos Familie hat in den vergangenen Monaten viel Unterstützung erhalten. Die Freunde vom FSV Bentwisch starteten eine Spendenaktion, der sich mehrere Klubs, Firmen und viele Fußball-Fans angeschlossen haben, darunter der Verein Grashoppers Rostock. 777 Euro kamen bei der Stadtrand-Meisterschaft zusammen und werden der Familie morgen in der Ospa-Arena übergeben. Das Geld soll helfen, die enormen Behandlungskosten zu begleichen und die Familie zu entlasten. „Das ist total beeindruckend, wie viel Zuspruch wir erfahren haben“, bedankt sich René Naundorf und ergänzt: „Ich kann das gar nicht in Worte fassen.“

Bei der erstmals ausgetragenen Stadtrand-Meisterschaft war Papa René als Zuschauer in der Fiete-Reder-Halle dabei. Er sah mit Freude, dass alle Spieler ihren Spaß hatten und es keine großen Verletzungen gab. Dass am Ende der FSV Kritzmow gewann, war für ihn nur Nebensache. Tommy Bastian
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