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Gestaltungssatzung der Stadt Klütz für den Innenstadtbereich

Die Stadtvertretung der Stadt Klütz hat in ihrer Sitzung am 25.09.2017 die 2. Änderung der Gestaltungssatzung Innenstadt Klütz beschlossen. Sie ist am 1.12.2017 in Kraft getreten.

Der Geltungsbereich der Satzung ergibt sich aus dem beiliegenden Lageplan. Die zweite Änderung war notwendig, um die Erfahrungen und Erkenntnisse seit der ersten Änderung einzuarbeiten.

Die Satzung kann im Internet unter http://www.kluetzer-winkel.de/ rechtsgrundlagen/1/satzungen.html eingesehen werden und wird Anfang des kommenden Jahres als Broschüre in der Amtsverwaltung vorliegen und kostenlos erhältlich sein.

http://www.kluetzer-winkel.de/ rechtsgrundlagen/1/satzungen.html

Viele Ideen in den sechs Gemeinden des Amtes KlützerWinkel

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der amtsangehörigen Gemeinden,

Jan van Leeuwen, Bürgermeister von Hohenkirchen.
Jan van Leeuwen, Bürgermeister von Hohenkirchen.
nun ist das Jahr 2017 schon fast wieder Geschichte – und es ist wie immer Zeit, zurück, aber vor allem auch nach vorne zu gucken. Genauso wichtig ist es aber auch, etwas inne zu halten und sich der Wünsche für das Kommende bewusst zu werden. Aus meiner Sicht liegt ein sehr aufregendes und ereignisreiches Jahr hinter uns. Und ich bin mir fast sicher, dass ein weiteres ebenso forderndes Jahr auf uns zukommt. Wenn ich mich mit meinen Bürgermeisterkollegen unterhalte, erkenne ich in allen sechs Gemeinden unheimlichen Ideenreichtum und Willen zur Entwicklung. Dass wir im kommunalen Bereich längere Entscheidungs- und Umsetzungswege haben als bei privaten Entscheidungen oder auch in der freien Wirtschaft, ist zuweilen gewöhnungsbedürftig, aber doch der Tatsache geschuldet, dass Kommunen auf dem breiten Willen der Einwohner fußen sollten und wir direkt oder indirekt auch über die Gelder der Einwohner beschließen. Aus diesem Grunde sage ich: diese Wege sind zwar zeitweise beschwerlich, aber im Grunde gut so.

Schaue ich auf die Dynamik der amtsangehörigen Gemeinden und den Tatendrang der Gemeindevertretungen mit ihren Bürgermeistern, kann es nicht wundern, dass es im Amtsausschuss zuweilen auch mal unterschiedliche Meinungen gibt und es auch mal lebhafte Diskussionen geben kann. Teilen wir uns doch zu Sechst einen Pool von Leistungen, um den wir alle kämpfen, da jeder natürlich seine Projekte zuerst sieht. Unterm Strich erkenne ich aber für 2017, dass wir mehr Verbindendes als Entzweiendes gefunden haben. Und so ist es aus meiner Sicht sehr erfreulich, aber auch nur konsequent, dass die Diskussionen über die Zukunft des Amtes sich beruhigt haben und mit den Beschlüssen zur Sanierung des Amtsgebäudes ein sehr positives Signal nach außen bekommen haben.

Gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter im Amt sind ein nicht zu unterschätzender Quell für gute Arbeit, die uns dann allen auch wieder zu Gute kommen wird. Aber auch für die Außenwirkung unserer Gemeinden ist ein ansprechendes Amt, das sich mit Barrierefreiheit und einem energiesparenden Gesamtkonzept fit für die Zukunft macht, eine wichtige Visitenkarte.

An vielen Stellen sehe ich, dass vermehrt Nutzen aus der Abstimmung zwischen den Gemeinden gezogen wird und es zu gemeindeübergreifenden Ideen und Planungen kommt. Wir sollten immer daran denken, dass die Welt an der Gemeindegrenze nicht zu Ende sein kann, denn wer an einer Grenze steht und nicht weiter kommt, muss mindestens einen Schritt zurückgehen, bevor er auf dem alten Weg wieder vermeintlich nach vorne gehen kann. Zwei Projekte, die in 2017 einen neuen Start genommen haben, möchte ich nur kurz erwähnen: Da ist zum einen die Entwicklung der „Marke Klützer Winkel“. Dieses Projekt kann eine tolle Sache werden. Dazu ist aber ein hohes Maß an Initiative aus allen Teilen der Kommunen, aus der Wirtschaft, den Vereinen, dem Tourismus und auch privates Engagement gefordert. Zur Zeit wird dieses Projekt finanziell von den Gemeinden unter Einbeziehung von Fördermitteln getragen. Langfristig muss sich dieses Projekt aber beweisen und den Mehrwert für alle herausarbeiten und sich dann auch selbst tragen, wenn es erfolgreich und eingebunden sein will. Daher hier der Appell an alle, sich in diesen Prozess mit einzubringen, auch wenn am Anfang der eigene Mehrwert vielleicht nicht sofort zu erkennen ist.

Als Zweites sei hier ein für mich noch fast wichtigeres und viel zerbrechlicheres Projekt genannt, das Projekt „Demokratie Leben“, welches, durch Unterstützung des Landkreises ins Leben gerufen, versucht, einen Jugendrat im Landkreis aufzubauen. Hierzu gab es ein Jugendcamp in Damshagen und mehrere Veranstaltungen in Klütz. Dieses Projekt hat jede Unterstützung verdient, will es doch unsere Jugend und damit unsere Zukunft in den Meinungsbildungsprozess einbinden und das demokratische System, auf dem unsere Gesellschaft fußt, verstehbar machen. Leben kann dieses Projekt aber nur, wenn möglichst viele Eltern ihre Kinder ermutigen, sich in so ein Projekt mit einzubringen. Aus diesem Grund würde ich mir wünschen, wenn wir es schaffen würden, zur Wahl im Frühjahr 2019 in möglichst allen Amtsgemeinden eine Jugendvertretung aufzubauen.

Damit soll der Bogen vom Rückblick über den Ausblick und die Wünsche geschlossen sein. Es bleibt mir, Ihnen einen guten Rutsch ins Jahr 2018 und dann auch ein erfolgreiches Jahr zu wünschen.

Ihr
Jan van Leeuwen
Bürgermeister Hohenkirchen


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